Kleine Traubenhyazinthe (Muscari botryoides)

Die Klei­ne Trau­ben­hya­zin­the (Mus­ca­ri botryo­i­des) ist eine Pflan­zen­art aus der Gat­tung der Trau­ben­hya­zin­then (Mus­ca­ri) inner­halb der Fami­lie der Spar­gel­ge­wäch­se (Aspa­ra­ga­ceae).

Es han­delt sich um eine krau­ti­ge aus­dau­ernd wach­sen­de Pflan­ze, wel­che Zwie­beln als Über­win­te­rungs­or­gan aus­bil­det.  Sie ver­fügt über meist zwei bis drei linea­re Laub­blät­ter. Aus deren Mit­te sich ein bis zu 20cm lan­ger Blü­ten­stän­gel erhebt, mit einem kur­zen dich­ten trau­ben­för­mi­gen Blü­ten­stand am Ende.

Als Bestäu­ber die­nen Bie­nen und Hum­meln.  Ihren Samen ver­brei­tet die klei­ne Trau­ben­hya­zin­the mit Hil­fe des Regens. Wobei die rei­fen Samen­kap­seln nach oben zei­gen und die Samen von her­ein­fal­len­den Regen­trop­fen her­aus­ge­schleu­dert wer­den.

Die Ursprüng­li­che Hei­mat der klei­nen Trau­ben­hya­zin­the liegt zwi­schen Frank­reich und der Ukrai­ne. Wäh­rend der soge­nann­ten ori­en­ta­li­schen Pha­se von 1560 bis 1620 wur­de sie aus der Tür­kei und dem Nahen Osten nach Mit­tel­eu­ro­pa als Gar­ten­pflan­ze ein­ge­führt.

In Deutsch­land wegen ihrer sel­te­nen und bedroh­ten Vor­kom­men auf der Roten Lis­te gefähr­de­ter Arten.

Bei uns im Gar­ten hat sie sich selb­stän­dig ange­sie­delt und wächst fröh­lich wo auch immer sie mag. Auf dem Weg, zwi­schen ande­ren Blu­men oder manch­mal taucht sie auch irgend­wo im Gemü­se­beet auf.
Neben ihr haben wir mitt­ler­wei­le auch zwei grö­ßer blü­ti­ge Zucht­for­men der Trau­ben­hya­zin­the im Gar­ten.

 

 

 

Illus­tra­ti­on: Wil­liam Cur­tis (1746 — 1799):

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