Schwalbenschwanz (Papilio machaon)

Die­se Schmet­ter­lings-Rau­pe des Schwal­ben­schwanz haben wir in unse­rem Kräu­ter­beet in unse­rer Wein­rau­te ange­trof­fen, wel­che zu einer der belieb­ten Fut­ter­pflan­zen die­ser Rau­pen­art gehö­ren. Was uns natür­lich sehr freut, das wir mit unse­rer sich hier lie­bend ger­ne ver­brei­ten­den Wein­rau­te die­sem Schmet­ter­ling auch einen Gefal­len erwei­sen können.

Papi­lio machaon (Maria Sybil­la Meri­an /  1647 — 1717)

Koreanische Zwergmaulbeere Mulle (Morus acidosa)

Die Maul­bee­ren (Morus) sind wie die Fei­gen (Ficus) eine Pflan­zen­gat­tung in der Fami­lie der Maul­beer­ge­wäch­se (Mor­aceae).

Bei der Sor­te “Morus Mul­le” han­delt es sich um eine selek­tier­te Kul­tur­form der Maul­bee­re, wel­che in einem land­wirt­schaft­li­chen Insti­tut in  Schwe­den züch­te­risch bear­bei­tet wurde.

Sie deut­lich win­ter­här­ter sein als die übli­chen Sor­ten und wächst als som­mer­grü­ner Baum, wobei sie Wuchs­hö­hen von bis zu 4 Metern erreicht.

Unse­re Morus Mul­le haben wir im Herbst 2018 gepflanzt und wer­den nun erst­mal sehen wie sie sich über den ers­ten Win­ter entwickelt.

Echte Feige (Ficus carica)

Die Fei­ge, die zur Gat­tung der Fei­gen (Ficus) zählt,  ist eine der ältes­ten Nutz­pflan­zen und wird im gesam­ten Mit­tel­meer­ge­biet ange­baut. Mitt­ler­wei­le gibt es auch bedingt win­ter­har­te Sor­ten. Hier­zu gehört etwa unse­re “Bay­ern­fei­ge” wel­che nun etwa seit vier Jah­ren vor unse­rer Gar­ten­hüt­te wächst. Wobei der sehr lan­ge und tro­cke­ne Som­mer 2018 uns eine über­aus reich­hal­ti­ge Ern­te beschert hat.

Die Fei­ge wächst als som­mer­grü­ner, laub­ab­wer­fen­der Strauch oder klei­ner Baum, wo bei er hier in Deutsch­land meist nur eine Höhe von 5 bis 6 Metern erreicht.

 

Echter Alant (Inula helenium)

Der Alant gehört zur Fami­lie der Korb­blüt­ler (Aster­aceae).

Er wird schon seit der Anti­ke als Heil- und Gewürz­pflan­ze ver­wen­det und fin­det hier schon sei­ne Erwäh­nung bei Dio­sku­r­i­des und Plinius.

Alant ist eine mehr­jäh­ri­ge krau­ti­ge Pflan­ze, die bis zu 2m hoch wird.  Sei­ne auf­fäl­li­gen gel­ben Blü­ten­köp­fe blü­hen von Juli bis Sep­tem­ber und bie­ten eine her­vor­ra­gen­de Bienenweide.

Bei uns wird er von Bie­nen, Hum­meln und ande­ren Insek­ten ger­ne und häu­fig besucht.

Die Wur­zel kann ab dem drit­ten Jahr im Herbst ergra­ben wer­den und man kann sie etwa zu dem typi­schen Alant­wein, oder zer­klei­nert und getrock­net als Räu­cher­mit­tel verwenden.

 

Aufgesetzter Quittenlikör

Zuta­ten: 

  • 1 gro­ße Birnenquitte
  • 200 g brau­ner Zucker
  • 1 Stan­ge Zimt
  • 1 Nel­ke
  • 2 Kör­ner Piment
  • 750 ml Dop­pel­korn (38%)

Zube­rei­tung:

Quit­te waschen und “Pelz” abrei­ben. In klei­ne Wür­fel schnei­den. Zucker, Gewür­ze und Quit­ten­wür­fel in eine ver­schließ­ba­re Fla­sche geben, mit Dop­pel­korn auf­fül­len.  Fla­sche ver­schlie­ßen, schüt­teln. Min­des­tens 6 Wochen zie­hen las­sen, dabei immer wie­der schüt­teln. Danach den Auf­ge­setz­ten fil­tern und in pas­sen­de Fla­schen abfüllen.

Willkommen im Garten-Blog

Hier wol­len wir vor­stel­len, was wir in unse­rem Gar­ten so anstel­len. Es soll hier Berich­te über den Anbau, Ern­te und Ver­wer­tung unse­rer Gar­ten­pflan­zen geben und auch Infos zu unse­ren Hand­werk­li­chen Bas­tel­ak­ti­vi­tä­ten und auch sons­ti­ges, hof­fent­lich infor­ma­ti­ves, amü­san­tes oder sonst­wie inter­es­san­tes zu lesen geben.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Arvid, Clau­dia & Gunter