Buch: Urban Farming

Unse­ren ers­ten Kon­takt mit der Per­ma­kul­tur hat­ten wir sozu­sa­gen direkt vor unse­rer Haus­tür. Schräg gegen­über unse­rer Stra­ße liegt ein rund 14 Hekt­ar gro­ßes Gebiet in Frank­furt, die soge­nann­te „Grü­ne Lun­ge“. Es grenzt unmit­tel­bar an den Was­ser­park und besteht aus zahl­rei­chen alten Schre­ber­gär­ten – einem Stück his­to­ri­scher Gar­ten­kul­tur mit­ten in der Stadt.

Vie­le Jah­re waren wir dort mit unse­ren Hun­den spa­zie­ren. Dabei kamen wir immer wie­der an einem gro­ßen Are­al alter Gär­ten vor­bei. Die meis­ten lagen brach und waren hin­ter Zäu­nen ver­bor­gen. Eines Abends stand jedoch ein Tor offen. Dar­an hing ein hand­ge­mal­tes Schild mit der Ein­la­dung, her­ein­zu­kom­men und sich umzu­se­hen. Natür­lich lie­ßen wir uns die­se Gele­gen­heit nicht ent­ge­hen. Soll­te unse­re lang geheg­te Neu­gier nun end­lich gestillt werden?

Hin­ter dem Tor eröff­ne­te sich uns eine fas­zi­nie­ren­de Welt ver­wil­der­ter Gär­ten. Stau­nend schlen­der­ten wir durch das Gelän­de und begeg­ne­ten einer Grup­pe jun­ger und älte­rer Men­schen, die dort gemein­sam saßen. Wir kamen mit ihnen ins Gespräch und frag­ten, was es mit den geöff­ne­ten Gär­ten auf sich habe.

Dabei erfuh­ren wir, dass das gesam­te Gebiet bebaut wer­den soll­te. Um dies zu ver­hin­dern, hat­ten die Akti­vis­tin­nen und Akti­vis­ten die auf­ge­ge­be­nen Gär­ten besetzt. Ihr Ziel war es, dar­aus gemein­schaft­lich bewirt­schaf­te­te Per­ma­kul­tur­gär­ten für die Frank­fur­ter Bevöl­ke­rung ent­ste­hen zu lassen.

Nicht nur das Gelän­de selbst begeis­ter­te uns – auch die Idee hin­ter dem Pro­jekt über­zeug­te uns sofort. So schlos­sen wir uns der Initia­ti­ve an, aus der spä­ter die Gemü­se­hel­dIn­nen Frank­furt hervorgingen.

Mit den Gemü­se­hel­dIn­nen soll­ten wir in den fol­gen­den Jah­ren vie­le span­nen­de Pro­jek­te erle­ben. Umso mehr freu­ten wir uns, als die bei­den Grün­de­rin­nen schließ­lich ihr Buch über Per­ma­kul­tur und urba­nes Gärt­nern ver­öf­fent­lich­ten. Es gehört für uns zu den Büchern, die wir allen emp­feh­len möch­ten, die sich für gemein­schaft­li­ches Gärt­nern und nach­hal­ti­ge Stadt­ent­wick­lung interessieren.

Urban Far­ming
Gemü­se anbau­en, gemein­schaft­lich gärt­nern, Ernäh­rungs­sou­ve­rä­ni­tät schaffen

Autoren: Julia­ne Ranck, Lau­ra Setzer

Ver­lag: Löwenzahn

Urban Far­ming
Wid­mung von Juli und Lau­ra für Arvid

Buch: SEPP HOLZER Der Agrar-Rebell

Da wir alle drei gro­ße Lese­rat­ten und Bücher­lieb­ha­ber sind, haben sich bei uns auch schon ein Men­ge Bücher ein­ge­fun­den. Davon auch vie­le Bücher rund um Gar­ten, Natur, Tie­re (natür­lich auch Geflü­gel) und was sonst noch hier zum The­ma die­ses Bogs pas­send erscheint.
Daher will ich in loser Fol­ge immer mal das eine oder ande­re inter­es­san­te Buch hier vor­stel­len (zum bes­se­ren Fin­den wer­de ich die Arti­kel immer mit einem Key­note: Bücher versehen).

Den Anfang unter den “Gar­ten-Büchern” möch­te ich mit einem Klas­si­ker machen, wel­chen ich vor einer Wei­le auf einem Dorf-Floh­markt ent­deckt habe. Ich kom­me ja eher aus der klas­si­schen Per­ma­kul­tur Rich­tung und habe den Per­ma­kul­tur Kurs nach Bill Mol­li­son gemacht.

Aber über Sepp Hol­zer und sei­ne etwas anders aus­ge­leg­te “Holz­ersche Per­ma­kul­tur” hat­te ich schon früh gele­sen und auch über die vie­len Pro&Contra Dis­kus­sio­nen im Internet.

Nun ist mir das Buch wie gesagt sehr güns­tig zuge­kom­men und ich war neu­gie­rig es zu lesen.

Es ist defi­ni­tiv kei­ne Anlei­tung wie man Per­ma­kul­tur, oder wie in diesm Fall spe­zi­ell die “Holz­erschen-Per­ma­kul­tur” macht. Es ist sozu­sa­gen die Bio­gra­phie zu Sepp Holz­ers Weg und wie er die­sen für sich ent­wi­ckelt hat. Was ich aber durch­aus sehr span­nend fand. Wie er zu sei­nen Erfah­run­gen kam und wie er sich und sei­nen Hof über die Jah­re ent­wi­ckelt hat. Auch immer wie­der neue Ideen ent­wi­ckelt und ver­bes­sert hat.

SEPP HOLZER Der Agrar-Rebell

Autor: Sepp Holzer

5. Auf­la­ge, Dezem­ber 2002 / Leo­pold Sto­cker Verlag

Sepp Hol­zer Der Agrar-Rebell

Buch: HINT-HOROZ Türkische Kämpfer

Da wir alle drei gro­ße Lese­rat­ten und Bücher­lieb­ha­ber sind, haben sich bei uns auch schon ein Men­ge Bücher ein­ge­fun­den. Davon auch vie­le Bücher rund um Gar­ten, Natur, Tie­re (natür­lich auch Geflü­gel) und was sonst noch hier zum The­ma die­ses Bogs pas­send erscheint.
Daher will ich in loser Fol­ge immer mal das eine oder ande­re inter­es­san­te Buch hier vor­stel­len (zum bes­se­ren Fin­den wer­de ich die Arti­kel immer mit einem Key­note: Bücher versehen).

Den Anfang mache ich mit einem Hüh­ner-Ras­se Buch, wel­ches ich schon lan­ge haben woll­te. Es wur­de vom Autor als BOD her­aus­ge­ge­ben und war län­ger nicht mehr zu kau­fen. Auf­merk­sam wur­de ich auf das Buch, da der Autor Andi Hal­ler vie­le Jah­re eine höchst infor­ma­ti­ve Home­page betrieb über die Ras­se und Kampf­hüh­ner im allgemeinen.

Als das Buch wie­der auf­ge­legt wur­de, auch die Home­page wird wie­der neu gemacht (bei wei­tem bis­her nicht mehr so umfang­reich), habe ich es dann direkt bei ihm gekauft. Ich fin­de es für Inte­re­sen­ten der Ras­se und für all­ge­mein Inter­es­sier­te des sehr ursprüng­li­chen Hüh­ner­typs der Kampf­hüh­ner ein sehr lesens­wer­tes Buch.

HINT HOROZ Tür­ki­sche Kämpfer
Geschich­te — Vari­an­ten — Zucht & Haltung

Autoren: Andi Hal­ler & Abdül­ka­dir Temel

Auf­la­ge: 2023

HINT HOROZ — Tür­ki­sche Kämpfer

Home­page des Autor: https://www.hint-horoz.de/