01.07.2026 — Unsere Schalerbsen haben es nicht geschafft in der diesjährigen starken Hitzeperiode. Wo man mit dem Gießen nicht hinterherkommt und es an allen Ecken und Enden an Mulchmaterial fehlt. So gab es nur eine kleine Ernte hiervon (und ein Knoblauch, der wild auf dem Weg gewachsen ist):
Schalerbsen und Knoblauch
03.07.2026 — Himbeeren gab es dieses Jahr bis zum Abwinken. So dass wir diese beruhigt mit den Hühnern teilen konnten.
Himbeeren
13.07.2026 — unsere erste Freiland-Gurke in diesem Jahr (es hängen noch einige mehr im Freiland und im Gewächshaus):
Gurke
6.07.2026 — ausgerechnet unser kleinster Feigenbaum hat als erster reife Feigen, die auch sehr lecker sind:
20.07.2026 — Gurken-Ernte war noch nie so gut wie dieses Jahr, wir haben schon 10 Stück geerntet und weitere wachsen heran. Wir haben zwei Pflanzen im Gewächshaus und 1 Pflanze im Freiland:
Da wir zum Pflanzen immer etlichen Kleinkram haben und hier Töpfe, Anzuchtplatten etc. immer im Weg oder im Gewächshaus rumstanden haben wir uns einen kleinen Geräteschuppen bestellt. Halt ein recht kleines und günstiges Modell, welches wir hinter unsere Gartenhütte platziert haben.
Wir haben uns ein passendes Stück gerade gezogen und ein paar Gehwegplatten gelegt. Darauf haben wir den Schuppen aufgebaut und uns darin ein Holzregal selbst zusammengeschraubt.
Das Regal bietet den Stapelplatz für die ganzen Utensilien. Da wir noch eine Gartenschlauch-Halterung und den Schlauch dazu rumfliegen hatten, haben wir diese auch gleich mal an dem Schuppen angeschraubt. Damit der auch aus dem Weg ist und endlich seinen Platz gefunden hat.
Im Frühjahr benötigt man ja immer Kompost um die Gemüsebeete für die neue Pflanzsaison vorzubereiten. Auch wir haben immer viel zu wenig Kompost, egal was wir machen.
Nun habe ich den Kompost vom letzten Jahr umgesetzt und durchgesiebt. Dafür kam unser neu gekauftes Durchwurfsieb, das man als Aufsatz auf die Schubkarre fixieren kann, zum Einsatz.
Das hat sich gut bewehrt, vorher hatte ich ausschließlich ein kleines rundes und viel feineres Handsieb. Das hatte arge Schwierigkeiten mit dem Rohkompost. Es eignet sich eher wenn man den grob gesiebten Kompost nochmal verfeinern möchte, etwa für die Voranzucht der Jungpflanzen.
Nach einer Weile habe ich im hinteren feuchten Bereich des Komposts auch unsere Kompostwürmer gefunden.
Die hatten wir im letzten Frühjahr gekauft und im Komposthaufen angesiedelt. Sie haben hervorragende Arbeit geleistet und sich offenbar gut vermehrt. Mittlerweile finden wir auch sehr viele Kompostwürmer angrenzend im Gemüsebeete Bereich. Es wandern ja doch immer welche mit den Kompostgaben dorthin.
Es lebt sowieso offenbar ein ganzes Universum in unserem Kompost, neben den Kompostwürmern findet man auch immer mal Tauwürmer, Rosenkäferlarven, Mückenlarven und Unmengen an Asseln und Hunderfüßern.
Mittlerweile produzieren wir doch schon mehr Kompost, die Wachtelhaltung hat viel dazu beigetragen das wir mittlerweile ansatzweise soviel Kompostierbares Material bereitstellen, damit der Kompost eine ordentliche Rotte vollführen kann.
Gerade der Mist der Wachteln schafft es immer wieder, das der Kompost heiße Phasen durchlebt innerhalb derer wir schon bis zu 80 Grad messen konnten.
Etwas Urgesteinsmehl und von der, mit unserem Phyrolyse-Ofen, produzierten Holzkohle erhält der Kompost zusätzlich.
Bei dieser Aktion konnte ich fünf Schubkarren Kompost “ernten”, da hat mir geholfen das große Beet vorzubereiten. Das hatten wir ja mal als Pappkarton Beet (Mistbeet ohne Umgraben) direkt auf dem Rasen angelegt und es im ersten Jahr großzügig mit Pferdemist bestückt. Mittlerweile ist es aber schon deutlich zusammengesackt und hat drindend Nachschub benötigt.
Was uns auch geholfen hat uns intensiver mit unserem Kompost zu beschäftigen war diese Lektüre, die Gunter uns mal mitgebracht hat:
Kris Kircher und Arvid haben, im “Wiesengarten” der GemüseheldInnen Frankfurt, zwei Pilzstämme gesetzt. Diese wurden zuvor mit Austernseitlingen geimpft und hatten schon eine Zeit um das Myzel auszubreiten. Nun sollten sie zum fruchten gebracht werden.
Kris hatte die beiden Stämme schon. Zuhause in der Badewanne, gewässert und die Stämme gestoßen. Dort haben wir sie abgeholt und mit dem Handkarren in die “Grüne Lunge” gebracht.
Mit Hilfe zweier Zaunlochnbohrer hat Arvid passende Löcher, für die Pilzstämme, ausgehoben. Darin haben wir die Stämme platziert und Kris hat später noch Ketten an den Stämmen angebracht. Da leider in den öffentlichen Gärten aktuell viel gestohlen und zerstört wird.
Diese Zaunlochbohrer ohne Spirale funktionieren bei dem klebrigen Schluff-Boden erheblich besser. Da sie sich nicht so zusetzen wie Spiral-Bohrer. Daher fand ich sie, nachdem ich sie hier nun ausprobieren konnte, sehr praktisch. Für den Hortus Delriantium habe ich nach der Pilzstamm Aktion ebenfalls zwei dieser Bohrer bestellt.
Kris hat über die GemüseheldInnen auch einen Pilzstamm-Workshop organisiert, an dem ich mit Gunter teilnehmen werde.
Unsere Einführungsliteratur die wir vor dem Workshop gelesen haben:
Wir wollten gerne einen schönen Tafelapfel und es gab eine Apfelsorten Austellung auf dem Pflanzenmarkt, wo man sich viele Sorten anschauen konnten. Da sind wir dann auch ins Gespräch gekommen und haben uns am Ende dann für unser Bäumchen entschieden. Das als Kontainerpflanze mit in den Garten fahren durfte.
der Heidelberger Blutapfel (Unterlage: MM 106) ist ein roter und rotfleischiger Tafelapfel. Markant ist das auch sein Blüten sehr rosa sind und das Holz, sowie die Blatadern einen rötlichen Farbverlauf aufweisen. Optisch ist das Bäumchen schon mal ein echter Hingucker und wir sind gespannt auf die Äpfel.
Wir haben auf der vorderen Wiese ein Pflanzloch ausgehoben und mit Kompost versorgt. Das Bäumchen hat auch ein Körbchen aus Wühlmausgitter bekommen. Damit es nicht gleich auf der Speisekarte der Wühlmäuse landet. Einen Pfahl hat es natürlich auch mit gesetzt bekommen.
Nun heisst es warten und hoffen das es zum nächsten Jahr gut anwächst.
Auch hoffen wir das sich die Pandemie Situattion 2022 bessert, da wir im Gespräch mit der Baumschule das Interesse bekommen haben, an einem der dort angebotenen Obstbaum Veredlungskurse teilzunehmen.
Im kommenden Jahr soll der Apfel noch eine permakulturell bepflanzte Baumscheibe erhalten.
Ende März haben wir Hochbeet II. vorbereitet um Möhren dort einzusäen.
Als Sorte haben wir uns dieses Jahr für GNIFF (Bio) entschieden, die wir über Sativa gekauft haben.
Bei der GNIFF handelt es sich um eine alte schweizer Sorte aus dem Tessin. Sie ist von violett-roter Farbe und hat eine kurze, stumpfe Form.
Leider ist das dauernasse Wetter den Möhren überhaupt nicht bekommen, trotz das sie im Hochbeet saßen. Es ist zwar eine relativ langsam wachsende Sorte, aber unter den diesjährigen Wetter Extrembedingungen was sie auch extrem langsam im Wachstum. Anfang August waren wir dann so ziemlich am Ende mit der Ernte.
Wir hatten streckenweise wenig Hoffnung das wir überhaupt etwas ernten aber es kamen dann doch einige, halt recht kleine Möhren dabei heraus.
Geschmacklich sind sie wirklich sehr gut gewesen. Wir haben sie halt im Direktverzehr verbraucht. Daher kann ich nichts über die Lagerfähigkeiten berichten. Laut Sortenbeschreibung soll sie eine sehr gute Lagereigenschaft haben. Ich denke wir werden es auf jeden Fall nochmal probieren mit dieser Sorte.