(Ernte 2026) Juli — September

01.07.2026 — Unse­re Schal­erb­sen haben es nicht geschafft in der dies­jäh­ri­gen star­ken Hit­ze­pe­ri­ode. Wo man mit dem Gie­ßen nicht hin­ter­her­kommt und es an allen Ecken und Enden an Mulch­ma­te­ri­al fehlt. So gab es nur eine klei­ne Ern­te hier­von (und ein Knob­lauch, der wild auf dem Weg gewach­sen ist):

Schal­erb­sen und Knoblauch

03.07.2026 — Him­bee­ren gab es die­ses Jahr bis zum Abwin­ken. So dass wir die­se beru­higt mit den Hüh­nern tei­len konnten.

Him­bee­ren

13.07.2026 — unse­re ers­te Frei­land-Gur­ke in die­sem Jahr (es hän­gen noch eini­ge mehr im Frei­land und im Gewächshaus):

Gur­ke

6.07.2026 — aus­ge­rech­net unser kleins­ter Fei­gen­baum hat als ers­ter rei­fe Fei­gen, die auch sehr lecker sind:

17.07.2026  unse­re gel­ben Zuc­chi­ni wer­den Erntereif:

20.07.2026 — Gur­ken-Ern­te war noch nie so gut wie die­ses Jahr, wir haben schon 10 Stück geern­tet und wei­te­re wach­sen her­an. Wir haben zwei Pflan­zen im Gewächs­haus und 1 Pflan­ze im Freiland:

 

Kleiner Geräte-Schuppen

Da wir zum Pflan­zen immer etli­chen Klein­kram haben und hier Töp­fe, Anzucht­plat­ten etc. immer im Weg oder im Gewächs­haus rum­stan­den haben wir uns einen klei­nen Gerä­te­schup­pen bestellt. Halt ein recht klei­nes und güns­ti­ges Modell, wel­ches wir hin­ter unse­re Gar­ten­hüt­te plat­ziert haben.

Wir haben uns ein pas­sen­des Stück gera­de gezo­gen und ein paar Geh­weg­plat­ten gelegt. Dar­auf haben wir den Schup­pen auf­ge­baut und uns dar­in ein Holz­re­gal selbst zusammengeschraubt.

Das Regal bie­tet den Sta­pel­platz für die gan­zen Uten­si­li­en. Da wir noch eine Gar­ten­schlauch-Hal­te­rung und den Schlauch dazu rum­flie­gen hat­ten, haben wir die­se auch gleich mal an dem Schup­pen ange­schraubt. Damit der auch aus dem Weg ist und end­lich sei­nen Platz gefun­den hat.

Neues von unserem Komposthaufen

Im Früh­jahr benö­tigt man ja immer Kom­post um die Gemü­se­bee­te für die neue Pflanz­sai­son vor­zu­be­rei­ten. Auch wir haben immer viel zu wenig Kom­post, egal was wir machen.

Nun habe ich den Kom­post vom letz­ten Jahr umge­setzt und durch­ge­siebt. Dafür kam unser neu gekauf­tes Durch­wurf­sieb, das man als Auf­satz auf die Schub­kar­re fixie­ren kann, zum Einsatz.

 

Das hat sich gut bewehrt, vor­her hat­te ich aus­schließ­lich ein klei­nes run­des und viel fei­ne­res Hand­sieb. Das hat­te arge Schwie­rig­kei­ten mit dem Roh­kom­post. Es eig­net sich eher wenn man den grob gesieb­ten Kom­post noch­mal ver­fei­nern möch­te, etwa für die Vor­an­zucht der Jungpflanzen.

Nach einer Wei­le habe ich im hin­te­ren feuch­ten Bereich des Kom­posts auch unse­re Kom­post­wür­mer gefunden.

Die hat­ten wir im letz­ten Früh­jahr gekauft und im Kom­post­hau­fen ange­sie­delt. Sie haben her­vor­ra­gen­de Arbeit geleis­tet und sich offen­bar gut ver­mehrt. Mitt­ler­wei­le fin­den wir auch sehr vie­le Kom­post­wür­mer angren­zend im Gemü­se­bee­te Bereich. Es wan­dern ja doch immer wel­che mit den Kom­post­ga­ben dorthin.

Es lebt sowie­so offen­bar ein gan­zes Uni­ver­sum in unse­rem Kom­post, neben den Kom­post­wür­mern fin­det man auch immer mal Tau­wür­mer, Rosen­kä­fer­lar­ven, Mücken­lar­ven und Unmen­gen an Asseln und Hunderfüßern.

Mitt­ler­wei­le pro­du­zie­ren wir doch schon mehr Kom­post, die Wach­tel­hal­tung hat viel dazu bei­getra­gen das wir mitt­ler­wei­le ansatz­wei­se soviel Kom­pos­tier­ba­res Mate­ri­al bereit­stel­len, damit der Kom­post eine ordent­li­che Rot­te voll­füh­ren kann.

Gera­de der Mist der Wach­teln schafft es immer wie­der, das der Kom­post hei­ße Pha­sen durch­lebt inner­halb derer wir schon bis zu 80 Grad mes­sen konnten.

Etwas Urge­steins­mehl und von der, mit unse­rem Phy­ro­ly­se-Ofen, pro­du­zier­ten Holz­koh­le erhält der Kom­post zusätzlich.

Bei die­ser Akti­on konn­te ich fünf Schub­kar­ren Kom­post “ern­ten”, da hat mir gehol­fen das gro­ße Beet vor­zu­be­rei­ten. Das hat­ten wir ja mal als Papp­kar­ton Beet (Mist­beet ohne Umgra­ben) direkt auf dem Rasen ange­legt und es im ers­ten Jahr groß­zü­gig mit Pfer­de­mist bestückt. Mitt­ler­wei­le ist es aber schon deut­lich zusam­men­ge­sackt und hat drin­dend Nach­schub benötigt.

Was uns auch gehol­fen hat uns inten­si­ver mit unse­rem Kom­post zu beschäf­ti­gen war die­se Lek­tü­re, die Gun­ter uns mal mit­ge­bracht hat:

Unse­re Kom­post Experimente:

Kom­post umset­zen (2019)

Trom­mel­kom­pos­ter (2021)

GemüseheldInnen / Pilz-Stämme setzen (2022)

Kris Kir­cher und Arvid haben, im “Wie­sen­gar­ten” der Gemü­se­hel­dIn­nen Frank­furt, zwei Pilz­stäm­me gesetzt. Die­se wur­den zuvor mit Aus­tern­seit­lin­gen geimpft und hat­ten schon eine Zeit um das Myzel aus­zu­brei­ten. Nun soll­ten sie zum fruch­ten gebracht werden.

Kris hat­te die bei­den Stäm­me schon. Zuhau­se in der Bade­wan­ne, gewäs­sert und die Stäm­me gesto­ßen. Dort haben wir sie abge­holt und mit dem Hand­kar­ren in die “Grü­ne Lun­ge” gebracht.

Mit Hil­fe zwei­er Zaun­loch­nboh­rer hat Arvid pas­sen­de Löcher, für die Pilz­stäm­me, aus­ge­ho­ben. Dar­in haben wir die Stäm­me plat­ziert und Kris hat spä­ter noch Ket­ten an den Stäm­men ange­bracht. Da lei­der in den öffent­li­chen Gär­ten aktu­ell viel gestoh­len und zer­stört wird.

 

 

 

Die­se Zaun­loch­boh­rer ohne Spi­ra­le funk­tio­nie­ren bei dem kleb­ri­gen Schluff-Boden erheb­lich bes­ser. Da sie sich nicht so zuset­zen wie Spi­ral-Boh­rer. Daher fand ich sie, nach­dem ich sie hier nun aus­pro­bie­ren konn­te, sehr prak­tisch.  Für den Hor­tus Del­ri­an­ti­um habe ich nach der Pilz­stamm Akti­on eben­falls zwei die­ser Boh­rer bestellt.

 

 

Kris hat über die Gemü­se­hel­dIn­nen auch einen Pilz­stamm-Work­shop orga­ni­siert, an dem ich mit Gun­ter teil­neh­men werde.

 

 

 

 

 

Unse­re Ein­füh­rungs­li­te­ra­tur die wir vor dem Work­shop gele­sen haben:

Bil­der vom Pilz­stäm­me setzen:

Heidelberger Blutapfel (2021)

Am 06. Sep­tem­ber 2021 haben wir ihn gepflanzt, unse­ren ers­ten eige­nen Apfelbaum.

Sor­te: Hei­del­ber­ger Blutapfel

Gekauft haben wir in auf dem Pflan­zen­markt im Hes­sen­park, bei der Bio­land­baum­schu­le Frank Wet­zel.

Wir woll­ten ger­ne einen schö­nen Tafel­ap­fel und es gab eine Apfel­sor­ten Aus­tel­lung auf dem Pflan­zen­markt, wo man sich vie­le Sor­ten anschau­en konn­ten. Da sind wir dann auch ins Gespräch gekom­men und haben uns am Ende dann für unser Bäum­chen ent­schie­den. Das als Kon­tai­ner­pflan­ze mit in den Gar­ten fah­ren durfte.

der Hei­del­ber­ger Blut­ap­fel (Unter­la­ge: MM 106) ist ein roter und rot­flei­schi­ger Tafel­ap­fel. Mar­kant ist das auch sein Blü­ten sehr rosa sind und das Holz, sowie die Blat­adern einen röt­li­chen Farb­ver­lauf auf­wei­sen. Optisch ist das Bäum­chen schon mal ein ech­ter Hin­gu­cker und wir sind gespannt auf die Äpfel.

Wir haben auf der vor­de­ren Wie­se ein Pflanz­loch aus­ge­ho­ben und mit Kom­post ver­sorgt. Das Bäum­chen hat auch ein Körb­chen aus Wühl­maus­git­ter bekom­men. Damit es nicht gleich auf der Spei­se­kar­te der Wühl­mäu­se lan­det. Einen Pfahl hat es natür­lich auch mit gesetzt bekommen.

Nun heisst es war­ten und hof­fen das es zum nächs­ten Jahr gut anwächst.

Auch hof­fen wir das sich die Pan­de­mie Situat­ti­on 2022 bes­sert, da wir im Gespräch mit der Baum­schu­le  das Inter­es­se bekom­men haben, an einem der dort ange­bo­te­nen Obst­baum Ver­ed­lungs­kur­se teilzunehmen.

Im kom­men­den Jahr soll der Apfel noch eine per­ma­kul­tu­rell bepflanz­te Baum­schei­be erhalten.

Kultur: Möhren — Sorte Gniff (2021)

Ende März haben wir Hoch­beet II. vor­be­rei­tet um Möh­ren dort einzusäen.

Als Sor­te haben wir uns die­ses Jahr für GNIFF (Bio) ent­schie­den, die wir über Sati­va gekauft haben.

Bei der GNIFF han­delt es sich um eine alte schwei­zer Sor­te aus dem Tes­sin. Sie ist von vio­lett-roter Far­be und hat eine kur­ze, stump­fe Form.

 

Lei­der ist das dau­er­nas­se Wet­ter den Möh­ren über­haupt nicht bekom­men, trotz das sie im Hoch­beet saßen. Es ist zwar eine rela­tiv lang­sam wach­sen­de Sor­te, aber unter den dies­jäh­ri­gen Wet­ter Extrem­be­din­gun­gen was sie auch extrem lang­sam im Wachs­tum. Anfang August waren wir dann so ziem­lich am Ende mit der Ernte.

 

 

Wir hat­ten stre­cken­wei­se wenig Hoff­nung das wir über­haupt etwas ern­ten aber es kamen dann doch eini­ge, halt recht klei­ne Möh­ren dabei heraus.

Geschmack­lich sind sie wirk­lich sehr gut gewe­sen. Wir haben sie halt im Direkt­ver­zehr ver­braucht. Daher kann ich nichts über die Lager­fä­hig­kei­ten berich­ten. Laut Sor­ten­be­schrei­bung soll sie eine sehr gute Lager­eigen­schaft haben. Ich den­ke wir wer­den es auf jeden Fall noch­mal pro­bie­ren mit die­ser Sorte.

Unser ers­tes Möh­ren Experiment: