
Viel Spaß bei der Lektüre!
Arvid, Claudia & Gunter

Der Experimental-Permakultur-Garten von Turba Delirantium

Viel Spaß bei der Lektüre!
Arvid, Claudia & Gunter
Ein wirklich kleines, kompaktes Büchlein rund um das Haltbarmachen von Lebensmitteln aus dem eigenen Garten. Dieses Büchlein aus dem kleinen Packpapier-Verlag wollte ich schon lange besitzen. In diesem Jahr habe ich es schließlich auf dem Pflanzenmarkt im Hessenpark entdeckt und spontan gekauft.
Das Buch strahlt durch und durch ein echtes Selbermacher- und Hippie-Lebensgefühl aus und hebt sich damit deutlich von den üblichen Hochglanzpublikationen großer Verlage ab. Wer sich daran nicht stört, findet hier zahlreiche praktische Anregungen und Tipps rund um die Lagerung von Erntegut sowie zum Dörren, Fermentieren, Einlegen und Einmachen.
Ein sympathisches, liebevoll gestaltetes Büchlein, das Lust darauf macht, die eigene Ernte möglichst nachhaltig zu nutzen und wertvolle Lebensmittel auf traditionelle Weise haltbar zu machen.
Haltbarmach — Almanach
Alternativen zu Tiefkühltruhe & Konservendose

Autoren: Erika & Renato / Zeichnungen: Parvatee
Verlag: Packpapier-Verlag
in dem Bericht über die Pflanzung unserer Zwergmaulbeere (Sorte: Mulle) hatten wir im Jahr 2018 berichtet: Koreanische Zwergmaulbeere Mulle (Morus acidosa)



Maulbeerblätter als Wintervorrat für Hühner:
Hierbei habe ich auch gelesen, man kann einzelne Maulbeerblätter im Spätsommer im Ganzen trocknen. Im Winter zerbröselt unter das Legemehl gemischt, sind sie ein großartiger, grüner Eiweißlieferant. Das will ich dieses Jahr einmal ausprobieren.
Da mich die Nutzung als Baumheu interessiert hat habe ich dazu etwas im Internet recherchiert um zu schauen wie man die Maulbeerblätter zur Winterfütterung für Ziegen vorbereitet.
Ältere Beiträge:
Seit wir begonnen haben, unsere Hühner selbst nachzuzüchten, beschäftigen wir uns immer intensiver mit allen Themen rund um die Geflügelzucht. Besonders spannend finden wir die Genetik der verschiedenen Farben, Zeichnungen und Merkmale unserer Tiere. Immer wieder standen wir vor der Frage, wie bestimmte Farben oder Muster vererbt werden und warum manche Küken ganz anders aussehen als ihre Eltern.
Bei unserer Suche nach verständlichen und fundierten Informationen sind wir auf die Homepage der Autorin gestoßen. Dort haben wir bereits viele ihrer Fachartikel mit großem Interesse gelesen. Die verständlichen Erklärungen und die praxisnahen Beispiele haben uns schnell überzeugt, sodass wir uns schließlich auch ihr Buch bestellt haben.
Schon nach den ersten Kapiteln war klar, dass sich die Anschaffung absolut gelohnt hat. Das Buch vermittelt die Grundlagen der Vererbungslehre beim Huhn auf eine verständliche Weise und geht gleichzeitig auf viele Details ein, die gerade für Züchterinnen und Züchter von großem Interesse sind. Es hilft dabei, genetische Zusammenhänge besser zu verstehen und bestimmte Zuchtergebnisse nachvollziehen zu können.
Wer sich intensiver mit der Farbgenetik und der Vererbung beim Huhn beschäftigen möchte, dem können wir dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Es ist ein wertvolles Nachschlagewerk, das sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Geflügelzüchtern viele interessante Erkenntnisse vermittelt und in unserer kleinen Züchterbibliothek sicherlich noch oft zum Einsatz kommen wird.
GENETIK der Hühnerfarben

Autoren: Sigrid van Dort (Übersetzt & Bearbeitet: Udo Ahrens)
Auflage: 2020
Homepage der Autorin (mit weiteren ihrer Hühner-Bücher): https://www.chickencolours.com/

Der Echte Eibisch (Althaea officinalis) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 50 bis 150 Zentimetern erreicht. Sämtliche oberirdischen Pflanzenteile sind dicht samtig-filzig behaart. Die Laubblätter stehen wechselständig am Stängel. Sie sind drei- bis fünflappig und ebenfalls dicht behaart.
Die Blütezeit erstreckt sich je nach Standort von Juni bis August, vereinzelt auch bis in den September. Die relativ kurz gestielten Blüten stehen einzeln oder in kleinen Gruppen in den Blattachseln sowie endständig in lockeren, rispigen Blütenständen.
Die zwittrigen Blüten werden überwiegend von Insekten bestäubt. Hauptsächlich durch Bienen, Wespen, Hummeln, Wollschwebern und Schwebfliegen. Bleibt eine Fremdbestäubung aus, kann der Echte Eibisch auch Selbstbestäubung betreiben und so Samen bilden.
Als mehrjährige Pflanze überdauert der Echte Eibisch den Winter mit Erneuerungsknospen auf Bodenhöhe (Hemikryptophyt) und treibt im Frühjahr erneut aus.
Er bevorzugt feuchte, sonnige und warme Standorte mit nährstoffreichen, gut wasserversorgten Lehm- oder Tonböden. In der Natur wächst er vor allem an Flussufern, auf Feuchtwiesen sowie in Küsten- und Auenbereichen.
Der Echte Eibisch ist in Deutschland selten geworden und steht daher unter besonderem Schutz. Er ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) in Verbindung mit der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) seit dem 31. August 1980 besonders geschützt.
In unserem Garten wächst und vermehrt sich der Eibisch nun schon im dritten Jahr:
Quelle : Wikipedia
Illustration: Illustration aus Köhler’s Medizinalpflanzen von 1887
01.07.2027 — Unsere Schalerbsen haben es nicht geschafft in der diesjährigen starken Hitzeperiode. Wo man mit dem Gießen nicht hinterherkommt und es an allen Ecken und Enden an Mulchmaterial fehlt. So gab es nur eine kleine Ernte hiervon (und ein Knoblauch der Wild auf dem Weg gewachsen ist):

03.07.2026 — Himbeeren gab es dieses Jahr bis zum Abwinken. Sodaß wir diese beruhigt mit den Hühnern teilen konnten.

13.07.2026 — unsere erste Freiland-Gurke in diesem Jahr (es hängen noch einige mehr im Freiland und im Gewächshaus):

6.07.2026 — ausgerechnet unser kleinster Feigenbaum hat als erster reife Feigen, die auch sehr lecker sind:
17.07.2026 unsere gelben Zuchini werden Erntereif:
20.07.2026 — Gurken-Ernte war noch nie so gut wie dieses Jahr, wir haben schon 10 Stück geerntet und weitere wachsen heran. Wir haben zwei Pflanzen im Gewächshaus und 1 Pflanze im Freiland:
Am 19.04.2026 war es soweit: Unter unserer zweiten Glucke HUNTER MC FLY sind die Küken geschlüpft. Das TRIO INFERNALE. Insgesamt waren es drei Mixküken. Leider ist das kleine rote Küken ein echter Kümmerling und möchte bislang nicht richtig wachsen. Ansonsten wirkt es jedoch fit, ist munter und frisst gut. Nun müssen wir einfach abwarten, wie es sich weiterentwickelt.
HUNTER MC FLY ist eine Nachzuchthenne aus dem Jahr 2025. Obwohl sie noch recht jung ist, wollte sie unbedingt glucken. Daher haben wir ihr probeweise einige Eier aus unserer gemischten Hühnergruppe untergelegt. Sie hat zuverlässig gebrütet, allerdings sind während der Brut leider zwei Eier zu Bruch gegangen.
Nach dem Schlupf hat sie ihre drei Küken fürsorglich geführt und sich gut um sie gekümmert. Mit etwa sechs Wochen hat sie die Küken jedoch abgesetzt. Ohne ihre Glucke hatten es die drei anfangs nicht leicht, sich in die bestehende Herde zu integrieren.
Es kommt jedoch häufiger vor, dass junge Hennen das Glucken und Führen ihrer ersten Brut erst lernen müssen. Unsere Indische Kämpferhenne MASALA hatte im vergangenen Jahr bei ihrer ersten Brut ebenfalls noch einige Anlaufschwierigkeiten. In diesem Jahr macht sie ihre Aufgabe dafür umso besser und führt ihre Küken vorbildlich.

Glucke: HUNTER MC FLY (Mix: Kraienkopp x Meijeries Hoen)
Vater: OZZY (Sandschak Kräher)
Mutter: FRAU ORLOFF (Orloff) = von den beiden bärtigen Küken (rot und Schwarz/Weiss)
Mutter: MASALA (Indischer Kämpfer) = von dem schwarzen Hahnen Küken
Vater der Küken — OZZY (Sandschak Kräher):

Mutter der beiden bärtigen Küken FRAU ORLOFF (Orloff):

Mutter des schwarzen Hahnen Küken MASALA (Indischer Kämpfer):

Bilder der Küken:
Hier unsere Hühner in desem Jahr: Hühner 2026