Willkommen im Garten-Blog

Hier wol­len wir vor­stel­len, was wir in unse­rem Gar­ten so anstel­len. Es soll hier Berich­te über den Anbau, Ern­te und Ver­wer­tung unse­rer Gar­ten­pflan­zen geben und auch Infos zu unse­ren Hand­werk­li­chen Bas­tel­ak­ti­vi­tä­ten und auch sons­ti­ges, hof­fent­lich infor­ma­ti­ves, amü­san­tes oder sonst­wie inter­es­san­tes zu lesen geben.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Arvid, Clau­dia & Gunter

“essbare” Korallen Ölweide (Elaeagnus umbellata) ‑2026

Unsere Ölweidenhecke – Sichtschutz, Futterpflanze und Hühnerliebling

Über die Pflan­zung unse­rer Ölwei­den habe ich bis­her tat­säch­lich noch gar nicht berich­tet. Dabei ste­hen sie inzwi­schen schon seit Herbst 2024 an unse­rem Zaun.

Wir woll­ten am Zaun des Hüh­ner­gar­tens eine Sicht­schutz­he­cke eta­blie­ren. Dabei soll­te es aber nicht ein­fach irgend­ei­ne Hecke sein, die mög­lichst schnell dicht wird. Ganz im Sin­ne unse­rer Beschäf­ti­gung mit der Per­ma­kul­tur soll­te die Hecke mög­lichst meh­re­re Funk­tio­nen gleich­zei­tig erfüllen.

Zum einen soll­te sie natür­lich einen gewis­sen Sicht­schutz bie­ten. Gleich­zei­tig such­ten wir Pflan­zen, die mit den zuneh­mend lan­gen und tro­cke­nen Som­mern bei uns zurecht­kom­men. Die anhal­ten­de Tro­cken­heit macht sich auch in unse­rem Gar­ten immer stär­ker bemerk­bar, wes­halb eine tro­cken­heits­ver­träg­li­che Pflan­ze für uns beson­ders inter­es­sant war.

Da sich dort regel­mä­ßig unse­re Hüh­ner und auch die Hun­de auf­hal­ten, war außer­dem wich­tig, dass die Pflan­zen ungif­tig sind. Und wenn die Hecke neben­bei noch Nah­rung und Lebens­raum für Insek­ten, Vögel und ande­re Tie­re bie­tet, umso besser.

Auf der Biogarten Messe

Auf der Suche nach geeig­ne­ten Pflan­zen waren wir dann auf der Bio­gar­ten Mes­se. Dort ent­deck­ten wir den Stand von ACKERBAUM, einer Permakultur-Baumschule.

Wir erzähl­ten von unse­rem Vor­ha­ben und bespra­chen mit ihnen, was wir uns von der Hecke wünsch­ten. Dabei kamen wir auf die Koral­len-Ölwei­de (Elae­agnus umbel­la­ta).

Am Ende fuh­ren wir mit drei Pflan­zen nach Hause:

  • einer Koral­len-Ölwei­de ‚Amber‘
  • einer Koral­len-Ölwei­de ‚Sweet’n Tart‘
  • und einer Zier­quit­te der Sor­te ‚Cido‘
Koral­len-Ölwei­de “Amber” (Elae­agnus umbellata)

Zu Hau­se wur­den die Pflan­zen dann an ihren vor­ge­se­he­nen Platz gesetzt – vor­ne am Zaun unse­res Hühnergartens.

Bei den bei­den Ölwei­den hat­ten wir uns bewusst für unter­schied­li­che Sor­ten ent­schie­den. Die Koral­len-Ölwei­de ist eine stark­wach­sen­de, win­ter­har­te und tro­cken­heits­ver­träg­li­che Pflan­ze. Außer­dem sind die klei­nen Früch­te nicht nur für uns inter­es­sant, son­dern auch für die Tierwelt.

Die Sor­te ‚Amber‘ bil­det bern­stein­far­be­ne bis oran­ge­far­be­ne Früchte.

 

 

Koral­len-Ölwei­de “Sweet N Tart (Elae­agnus umbellata)

‚Sweet’n Tart‘, die teil­wei­se auch unter der Bezeich­nung ‚Sweet-N-Tart‘ bezie­hungs­wei­se Poin­til­la® ange­bo­ten wird, bil­det dage­gen leuch­tend koral­len­ro­te Früch­te und reift unge­fähr zwei Wochen spä­ter. Dadurch soll­te sich die Ern­te­zeit verlängern.

Auch bei der Bestäu­bung kommt uns die Kom­bi­na­ti­on zugu­te: Die bei­den Sor­ten gehö­ren der­sel­ben Art an und kön­nen sich gegen­sei­tig bei der Frucht­bil­dung unterstützen.

Im Früh­jahr blü­hen bei­de Ölwei­den mit klei­nen, inten­siv duf­ten­den, rahm­wei­ßen bis gelb­li­chen Blü­ten. Damit haben wir neben der spä­te­ren Frucht­ern­te auch eine inter­es­san­te Insek­ten­wei­de in unse­rer Hecke.

2026: Die erste Ernte

Im Herbst 2026 war es dann end­lich soweit: Unse­re Ölwei­den tru­gen zum ers­ten Mal so vie­le Früch­te, dass wir tat­säch­lich ern­ten konnten.

Aller­dings müs­sen wir beim rich­ti­gen Ern­te­zeit­punkt offen­bar noch eini­ges lernen.

Oder bes­ser gesagt: Unse­re Hüh­ner haben das mit dem rich­ti­gen Ern­te­zeit­punkt offen­sicht­lich wesent­lich schnel­ler ver­stan­den als wir!

Wir hat­ten die ers­ten Früch­te der frü­her rei­fen­den Sor­te ‚Amber‘ gepflückt. Einen Tag spä­ter waren die rest­li­chen Früch­te plötz­lich verschwunden.

Unse­re Hüh­ner hat­ten sich dar­um gekümmert.

Offen­bar hat­ten sie einen sehr viel bes­se­ren Rei­fe­grad-Test ent­wi­ckelt als wir und kur­zer­hand beschlos­sen, dass jetzt der per­fek­te Ern­te­zeit­punkt gekom­men sei.

Damit war zumin­dest eine Fra­ge ein­deu­tig beantwortet:

Die Früch­te der Ölwei­de schme­cken nicht nur uns – unse­re Hüh­ner fin­den sie eben­falls aus­ge­spro­chen lecker.

Wir müs­sen nun noch her­aus­fin­den, wann die Früch­te für unse­ren Geschmack wirk­lich opti­mal sind. Die Ölwei­den­früch­te sol­len mit zuneh­men­der Rei­fe süßer und aro­ma­ti­scher wer­den, wäh­rend die anfäng­li­che Herb­heit und Adstrin­genz nach­lässt. Voll­reif sol­len sie sich leicht vom Stiel lösen und bei leich­tem Druck etwas nachgeben.

Das wer­den wir in den kom­men­den Jah­ren genau­er beobachten.

Was machen wir mit den Früchten?

Wenn uns die Hüh­ner denn etwas übrig las­sen, gibt es für die Früch­te vie­le Möglichkeiten.

Die voll­rei­fen Bee­ren kann man frisch essen. Sie las­sen sich außer­dem zu Mar­me­la­de oder Gelee ver­ar­bei­ten. Wer die klei­nen Ker­ne nicht im Frucht­auf­strich haben möch­te, kann die gekoch­ten Früch­te durch ein fei­nes Sieb oder eine „Flot­te Lot­te“ passieren.

Auch zum Ent­saf­ten sind die Früch­te geeig­net. Der Saft soll sich bei­spiels­wei­se gut mit Apfel- oder Oran­gen­saft kom­bi­nie­ren las­sen. Aus dem Saft kann außer­dem Sirup her­ge­stellt werden.

Für den Win­ter lässt sich das Frucht­mark por­ti­ons­wei­se ein­frie­ren und spä­ter bei­spiels­wei­se unter Joghurt oder Quark mischen.

Und natür­lich gibt es auch die Mög­lich­keit, die Früch­te zu einem Wild­obst-Likör anzusetzen.

Ob wir all die­se Mög­lich­kei­ten irgend­wann aus­pro­bie­ren wer­den, wird sich zei­gen. Im Moment haben wir aller­dings ein ganz ande­res Problem:

Wir brau­chen mehr Ölweiden.

Denn wenn die Hüh­ner wei­ter­hin einen so gro­ßen Anteil der Ern­te über­neh­men, wer­den wir für Mar­me­la­de, Saft oder Likör wohl kaum etwas übrig behalten.

Aber eigent­lich ist genau das auch ein schö­nes Ergeb­nis unse­res ursprüng­li­chen Gedan­kens hin­ter der Hecke: Wir woll­ten eine Pflan­zung, die meh­re­re Auf­ga­ben erfüllt – Sicht­schutz, robus­te und tro­cken­heits­ver­träg­li­che Begrü­nung, Nah­rung für Insek­ten und Tie­re und schließ­lich auch noch Früch­te für uns.

Dass unse­re Hüh­ner sie eben­falls als Berei­che­rung ihres Gar­tens betrach­ten, war aller­dings nicht eingeplant.

Buch: HÜHNER HALTEN für Anfänger

Seit eini­ger Zeit ver­fol­gen wir die bei­den You­Tube-Kanä­le „Dino­saur“ und „World of Wach­tel“ von Dr. Bene­dikt Sau­er. Dort berich­tet er über sei­ne Hüh­ner- und Wach­tel­hal­tung und zeigt immer wie­der inter­es­san­te Zucht- und Haltungsexperimente.

So haben wir auch die Ent­ste­hung und schließ­lich die Ver­öf­fent­li­chung sei­nes ers­ten Buches „HÜHNER HALTEN für Anfän­ger“ mit­ver­folgt. Als das Buch schließ­lich erschien, haben wir es uns natür­lich gleich gekauft.

Schon beim ers­ten Durch­blät­tern fiel uns auf, wie über­sicht­lich das Buch gestal­tet ist. Es ist ver­ständ­lich geschrie­ben und ver­mit­telt eigent­lich alles Wich­ti­ge, was man als Ein­stei­ger über die Hüh­ner­hal­tung wis­sen sollte.

Nach einem Gruß­wort von Alfred Karl Wal­ter, der inzwi­schen Prä­si­dent des BDRG gewor­den ist, beginnt das Buch mit einer Fra­ge, die man sich tat­säch­lich stel­len soll­te, bevor die ers­ten Hüh­ner einziehen:

„Eige­ne Hüh­ner? Die Motivation!“

Danach führt Dr. Sau­er Schritt für Schritt durch die ver­schie­de­nen Berei­che der Hüh­ner­hal­tung. Es geht um Pfle­ge und Hal­tung, aber auch um die Evo­lu­ti­on und Her­kunft unse­rer Haus­hüh­ner. Ver­schie­de­ne belieb­te Hüh­ner­ras­sen wer­den vor­ge­stellt und auch die Ana­to­mie sowie das Sozi­al­ver­hal­ten der Hüh­ner wer­den ver­ständ­lich erklärt.

Natür­lich kom­men auch die prak­ti­schen The­men nicht zu kurz. Gesund­heit und häu­fi­ge Gesund­heits­pro­ble­me wer­den behan­delt, eben­so wie die Anfor­de­run­gen an einen geeig­ne­ten Hüh­ner­stall und sei­ne Einrichtung.

Gera­de die­se Mischung aus Grund­la­gen­wis­sen und prak­ti­schen Infor­ma­tio­nen hat uns an dem Buch gefal­len. Es eig­net sich dadurch tat­säch­lich sehr gut für jeman­den, der gera­de erst mit der Hüh­ner­hal­tung beginnt.

In einem sei­ner Vide­os hat­te Dr. Bene­dikt Sau­er außer­dem dar­auf hin­ge­wie­sen, dass sich Geflü­gel­zucht­ver­ei­ne um ein Ver­ein­s­exem­plar des Buches bewer­ben kön­nen. Da wir das Buch selbst bereits kann­ten und für sehr gelun­gen hiel­ten, haben wir die­se Mög­lich­keit für unse­ren GZV Bin­gen­heim 1938 genutzt.

Und wir hat­ten Glück: Wir beka­men tat­säch­lich ein Exem­plar für unse­re Ver­eins­bi­blio­thek.

GZV Bin­gen­heim 1938: VEREINSBIBLIOTHEK

Damit steht das Buch nun nicht nur bei uns zu Hau­se im Regal, son­dern kann von den Ver­eins­mit­glie­dern aus­ge­lie­hen wer­den. Neben den vie­len ande­ren Büchern, die wir inzwi­schen in unse­rer Ver­eins­bi­blio­thek gesam­melt haben, gibt es damit wie­der ein wei­te­res aktu­el­les und vor allem anfän­ger­freund­li­ches Buch rund um unser liebs­tes The­ma: die Hüh­ner­hal­tung.

Gera­de für neue Ver­eins­mit­glie­der ist so ein Buch eine schö­ne Mög­lich­keit, sich zunächst selbst­stän­dig mit den Grund­la­gen ver­traut zu machen. Und viel­leicht hilft es ja auch dem einen oder ande­ren dabei, aus einem ers­ten Inter­es­se an Hüh­nern eine dau­er­haf­te Begeis­te­rung für die Geflü­gel­hal­tung und letzt­lich auch für die Ver­eins­ar­beit zu entwickeln.

HÜHNER HALTEN für Anfänger
Das gro­ße Pra­xis­buch zur art­ge­rech­ten Hüh­ner­hal­tung im Garten

HÜHNER HALTEN für Anfänger

Autor: Dr. Bene­dikt Sauer

Ver­lag: EULOGIA (1. Auf­la­ge 2024)

You­tube Kanä­le von Dr. Bene:

DINOSAUR
WORLD of WACHTEL

 

Kiwi — Sorte “Jenny” (Actinidia chinensis) — 2026

Kiwi Sor­te “Jen­ny”

Clau­dia und Arvid waren mal wie­der in der Stadt zum Ein­kau­fen und schau­ten dabei auch bei Samen Andre­as vor­bei. Im Hin­ter­hof, wo die Stau­den und ande­ren Pflan­zen ange­bo­ten wer­den, sahen wir uns etwas um und ent­deck­ten dabei die Kiwipflanzen.

Da wir an unse­rer Ter­ras­se schon seit Jah­ren eine Kiwi haben, kamen wir mit dem Chef des Geschäfts ins Gespräch. Von unse­ren ursprüng­li­chen Kiwipflan­zen ist inzwi­schen lei­der nur noch eine weib­li­che Pflan­ze übrig. Sie wur­de noch von Arvids Eltern gepflanzt. Wel­che Sor­te es genau ist, wis­sen wir heu­te aller­dings nicht. Fest steht nur, dass es sich um eine fremd­be­fruch­ten­de Sor­te han­delt und wir des­halb eigent­lich eine männ­li­che Pflan­ze als Bestäu­ber bräuchten.

Eine sol­che männ­li­che Kiwi hat­te es bei uns aller­dings nie lan­ge geschafft – die ent­spre­chen­den Pflan­zen gin­gen immer wie­der ein. Damit blieb unse­re ein­zel­ne weib­li­che Kiwi zwar am Leben, konn­te aber natür­lich nicht befruch­tet werden.

Der Chef von Samen Andre­as hat­te dafür eine Lösung: Er emp­fahl uns die selbst­be­fruch­ten­de Kiwi ‚Jen­ny‘. Die­se kann auch allein Früch­te tra­gen und soll­te gleich­zei­tig unse­re bereits vor­han­de­ne weib­li­che Kiwi mit­be­fruch­ten können.

Damit war die Ent­schei­dung schnell getrof­fen: Wir nah­men eine ‚Jen­ny‘ mit nach Hause.

Dort mach­ten wir uns gleich dar­an, ihr einen geeig­ne­ten Platz an der Ter­ras­se zu berei­ten. Zunächst wur­de die vor­han­de­ne Kiwi etwas zurück­ge­schnit­ten. Anschlie­ßend locker­ten wir das Beet mit der Pen­del­ha­cke gründ­lich auf.

Beet­vor­be­rei­tung mit Hahn

Dabei beka­men wir – wie so oft bei der Gar­ten­ar­beit – tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung von unse­ren Hüh­nern. Kaum war die Erde gelo­ckert, waren sie zur Stel­le. Eif­rig wur­de gescharrt, nach Käfern und Wür­mern gesucht und natür­lich ganz genau kon­trol­liert, ob wir Men­schen auch alles rich­tig machten.

Nach­dem der Boden vor­be­rei­tet war, brach­ten wir zunächst einen Draht als Rank­hil­fe an. Anschlie­ßend hoben wir das Pflanz­loch für die neue Kiwi aus und ver­sa­hen die Erde noch mit etwas Dünger.

Kiwi “Jen­ny” — Acti­ni­dia chinensis

Dann durf­te ‚Jen­ny‘ end­lich an ihren neu­en Platz.

Nun hof­fen wir, dass sie sich gut ent­wi­ckelt und wir viel­leicht irgend­wann wie­der regel­mä­ßig Kiwis von unse­rer Ter­ras­se ern­ten können.

Buch: Die gro­ße Samen-Andre­as Gartenfibel

Buch: Die Große Samen-Andreas Gartenfibel

Clau­dia war mal wanie­der in Frank­furts ältes­ter Samen­hand­lung zum Ein­kau­fen – und kam die­ses Mal nicht nur mit Saat­gut und ande­ren Din­gen für den Gar­ten zurück. Sie hat­te dort auch ein neu­es Buch ent­deckt und gleich mit­ge­nom­men: „Die gro­ße Samen-Andre­as Gar­ten­fi­bel“.

Es ist ein klei­nes, aber aus­ge­spro­chen inter­es­san­tes Buch, das auf über­schau­ba­rem Raum einen erstaun­lich guten Über­blick über vie­le Berei­che des Gärt­nerns gibt. Behan­delt wer­den unter ande­rem der Gemü­se­an­bau mit einer Misch­kul­tur­ta­bel­le und einem Aus­saat­ka­len­der, Zier­pflan­zen, Stau­den und Blu­men­zwie­beln. Aber auch spe­zi­el­le­re The­men wie die Anla­ge und Pfle­ge eines Rasens oder die Hal­tung von Zim­mer­pflan­zen fin­den ihren Platz.

Dar­über hin­aus geht die Gar­ten­fi­bel auf The­men ein, die für den erfolg­rei­chen Gar­ten­bau min­des­tens eben­so wich­tig sind: das rich­ti­ge Dün­gen, Boden­pro­ben und Pflan­zen­schutz. Dadurch ist das Buch weni­ger ein aus­führ­li­ches Nach­schla­ge­werk als viel­mehr eine kom­pak­te klei­ne Ein­füh­rung, in der man schnell etwas nach­schla­gen oder sich einen Über­blick über ein The­ma ver­schaf­fen kann.

Ursprüng­lich war die Ver­öf­fent­li­chung als Jubi­lä­ums­heft­chen zum Bestehen der Samen­hand­lung Andre­as gedacht. Des­halb beginnt das Buch nicht mit dem Gemü­se­an­bau, son­dern mit einem Rück­blick auf die mitt­ler­wei­le 158-jäh­ri­ge Geschich­te des Fami­li­en­un­ter­neh­mens.

Dar­in heißt es:

„Samen Andre­as wur­de 1868 in Frank­furt, gegen­über dem Dom, Im Stei­ner­nen Haus, Am Markt 44 von Georg Phil­ip Adolf Andre­as gegrün­det. Es ist wahr­schein­lich, dass Samen Andre­as als Nach­fol­ge der Fir­ma Ker­la­ge ent­stan­den ist. Der sei­ner­zeit berühm­tes­te Blu­men­zwie­bel­händ­ler der Welt gab sei­ne Depen­dance im Vor­jahr im Stei­ner­nen Haus auf.“

Damit schlägt die Gar­ten­fi­bel gleich zu Beginn eine inter­es­san­te Brü­cke zwi­schen dem heu­ti­gen Gar­ten­bau und der Geschich­te Frank­furts. Denn Samen Andre­as ist nicht ein­fach irgend­ein Gar­ten­ge­schäft, son­dern gehört selbst ein Stück weit zur Frank­fur­ter Stadtgeschichte.

Für Frank­fur­ter Bür­ger ist das Geschäft eines der alt­ein­ge­ses­se­nen Fach­ge­schäf­te der Stadt. Auch für uns ist Samen Andre­as seit vie­len Jah­ren eine ver­trau­te Adres­se, bei der wir immer wie­der ger­ne ein­kau­fen. Beson­ders schön ist dabei, dass die­se Ver­bin­dung für Arvid sogar noch wei­ter zurück­reicht: Schon als Kind wur­de er von sei­nen Groß­el­tern mit in die­ses Geschäft genommen.

Die gro­ße Samen-Andre­as Gartenfibel
Alles für Gar­ten und Feld — Der Rat­ge­ber für Gemü­se, Zier­pflan­zen, Rasen & Pflanzenschutz

Die gro­ße Samen-Andre­as Gartenfibel

Autor: Wolf­gang & Nils Andreas

Ver­lag: BoD (Aus­ga­be 2026)

Samen-Andre­as: ONLINE SHOP

Quitten Ernte 2026

Die anhal­ten­de Tro­cken­heit in die­sem Jahr war ins­ge­samt nicht gera­de för­der­lich für die Ernte.

Obwohl unser Quit­ten­baum sehr vie­le Früch­te trug und die Quit­ten auch gut aus­reif­ten, hat­ten wir lei­der gro­ße Ver­lus­te. Die Früch­te began­nen teil­wei­se schon am Baum sehr schnell zu fau­len, sodass ein gro­ßer Teil der Ern­te nicht mehr zu gebrau­chen war.

Eini­ge schö­ne Quit­ten konn­ten wir aber trotz­dem noch ret­ten. Aus ihnen wol­len wir nun Quit­ten­saft machen. So kön­nen wir zumin­dest einen Teil der dies­jäh­ri­gen Ern­te noch sinn­voll verwerten.

Die Ern­te wur­de auch gleich einer Qua­li­täts-Kon­trol­le unterzogen:

Qua­li­täts­kon­trol­leur: Rob Zombie
Qua­li­täts­kon­trol­leur: Ozzy

 

Quit­ten-Ern­te 2026

Quit­ten Ern­te (2022)

Rot­wein-Glüh-Quit­ten

Auf­ge­setz­ter Quittenlikör

TARZAN — Langkräher Mix-Hahn 2026

Wir haben 2026 einen Mix-Hahn gezo­gen der vom Vater das Lang­grä­her-Gen geerbt hat. Wir haben eigent­lich nicht wirk­lich damit gerech­net das einer unser Mix-Häh­ne ein Lang­krä­her wer­den wür­de. Tar­zan ist der ers­te unse­rer dies­jäh­ri­gen Jung­häh­ne wel­cher mit dem Krä­hen begon­nen hat und uns dabei gleich mal mit einem ca. 12 sek. lan­gen Kräh­ruf über­rascht hat. Das reicht zwar nicht an die 16 Sek. von Ozzy her­an, aber ist schon eine ganz pas­sa­ble Län­ge. Von der Stimm­la­ge ist er recht lei­se und in der Ton­la­ge aber höher wie sein Vater.

Sei­ne Eltern sind unser Sand­schak Krä­her Hahn OZZY und unse­re Krai­en­kopp x Mei­je­ri­es-Hoen Mix Hen­ne HUNTER MC FLY:

HUNTER MC FLY + OZZY

TARZAN: