
Viel Spaß bei der Lektüre!
Arvid, Claudia & Gunter

Der Experimental-Permakultur-Garten von Turba Delirantium

Viel Spaß bei der Lektüre!
Arvid, Claudia & Gunter
Unsere Komposttoilette haben wir ja bereits 2023 bekommen. Sie befindet sich im alten Klo-Häuschen – und genau dort hatte die vorhandene Tür inzwischen eindeutig ihre besten Jahre hinter sich.
Das Holz war mittlerweile so stark angemodert, dass die Tür sich irgendwann überhaupt nicht mehr öffnen ließ. Damit war ziemlich eindeutig: Eine neue Tür muss her.

Als Sven uns besuchte, haben wir die Gelegenheit kurzerhand genutzt und ich bin spontan mit ihm in den Baumarkt gefahren. Baumaterial besorgt – und schon war das nächste kleine Selbstbauprojekt gestartet.
Die neue Tür haben wir anschließend selbst gebaut. Einen Tag später ging es dann gemeinsam mit Gunter an den Einbau.
Ganz so einfach, wie man sich das vielleicht vorgestellt hätte, war die Sache allerdings nicht. Einer der Ständer-Pfosten des alten Häuschens ist ebenfalls angefault. Beim Einbau mussten wir deshalb erst einmal etwas improvisieren und eine provisorische Stabilisierung schaffen.
Der angefaulte Pfosten ist damit gleichzeitig schon das nächste Projekt auf unserer Liste: Er muss bei Gelegenheit noch vollständig ausgetauscht werden.

Aber zunächst einmal bekam die neue Tür ihren Platz.
Claudia hatte sich für die Tür ein klassisches Herzchen-Loch gewünscht. Also wurde gebohrt und gesägt, bis das Herz seinen Platz in der Tür gefunden hatte. ❤️
Zum Schluss bekam die Tür noch einen ordentlichen Wetterschutz. Dafür haben wir unsere Bio-Schweden-Rot-Farbe verwendet, die noch vom Stallbau übrig war.

Zum Schluss hatte Arvid noch die Idee einen Griff anzubringen, aus einem Walnuß-Ast, welcher beim letzten Sturm vom Baum gefallen war.
Alte Klo-Häuschen Tür:
Bau der neuen Tür:
Ein wirklich kleines, kompaktes Büchlein rund um das Haltbarmachen von Lebensmitteln aus dem eigenen Garten. Dieses Büchlein aus dem kleinen Packpapier-Verlag wollte ich schon lange besitzen. In diesem Jahr habe ich es schließlich auf dem Pflanzenmarkt im Hessenpark entdeckt und spontan gekauft.
Das Buch strahlt durch und durch ein echtes Selbermacher- und Hippie-Lebensgefühl aus und hebt sich damit deutlich von den üblichen Hochglanzpublikationen großer Verlage ab. Wer sich daran nicht stört, findet hier zahlreiche praktische Anregungen und Tipps rund um die Lagerung von Erntegut sowie zum Dörren, Fermentieren, Einlegen und Einmachen.
Ein sympathisches, liebevoll gestaltetes Büchlein, das Lust darauf macht, die eigene Ernte möglichst nachhaltig zu nutzen und wertvolle Lebensmittel auf traditionelle Weise haltbar zu machen.
Haltbarmach — Almanach
Alternativen zu Tiefkühltruhe & Konservendose

Autoren: Erika & Renato / Zeichnungen: Parvatee
Verlag: Packpapier-Verlag
in dem Bericht über die Pflanzung unserer Zwergmaulbeere (Sorte: Mulle) hatten wir im Jahr 2018 berichtet: Koreanische Zwergmaulbeere Mulle (Morus acidosa)



Maulbeerblätter als Wintervorrat für Hühner:
Hierbei habe ich auch gelesen, man kann einzelne Maulbeerblätter im Spätsommer im Ganzen trocknen. Im Winter zerbröselt unter das Legemehl gemischt, sind sie ein großartiger, grüner Eiweißlieferant. Das will ich dieses Jahr einmal ausprobieren.
Da mich die Nutzung als Baumheu interessiert hat habe ich dazu etwas im Internet recherchiert um zu schauen wie man die Maulbeerblätter zur Winterfütterung für Ziegen vorbereitet.
Ältere Beiträge:
02. August 2026 – Die ersten Bundesringe
Heute war es endlich soweit: Die ersten Junghühner unseres diesjährigen Zuchtjahrgangs haben ihre Bundesringe bekommen. Beringt wurden die Nachzuchten aus unseren beiden ersten Naturbruten – „Die glorreichen Sieben“ und das „Trio Infernale“.
Wie so oft in der Geflügelzucht liegen Freude und Enttäuschung dicht beieinander. Vom Trio Infernale ist uns leider schon vor einiger Zeit das kleine roten Küken verstorben. Außerdem hat sich unser Junghahn HARRY verletzt und humpelt derzeit deutlich. Wir hoffen, dass es nichts Ernstes ist und er sich bald wieder vollständig erholt. Da wir ihn momentan möglichst wenig belasten möchten, haben wir ihn heute nicht beringt. Seine Schwester TALITHA hat ihren Bundesring dagegen ohne Probleme erhalten.
Bei den Glorreichen Sieben wurde es dagegen höchste Eisenbahn. Die Jungtiere haben in den letzten Tagen noch einmal einen ordentlichen Wachstumsschub hingelegt und einige besitzen bereits erstaunlich kräftige Läufe. Beim Aufziehen der Ringe wurde schnell klar, dass wir keinen Tag länger hätten warten dürfen. Glücklicherweise passten alle Ringe noch gerade so über die Füße – ein Moment, der jedes Jahr aufs Neue zeigt, wie schnell die Kleinen groß werden.
Von jetzt an wird besonders spannend sein zu beobachten, wie sich jedes einzelne Tier entwickelt – welche Merkmale sich zeigen, welche Überraschungen noch auf uns warten und welche Hähne und Hennen sich am Ende für die weitere Zucht empfehlen werden.
Der erste Schritt ist geschafft. Jetzt heißt es: weiter wachsen, gesund bleiben und abwarten, was die kommenden Monate bringen.
Wenn Ihr mehr zu den Bundesringen in der Geflügelzucht wissen wollt, Gunter hat vor einer Weile hierzu einen Artikel für die Homepage unseres Geflügelzuchtvereins geschrieben: GZV Bingenheim (Artikel: Bundesringe)
DIE GLORREICHEN SIEBEN:







TRIO INFERNALE:

Weitere Artikel:
Seit wir begonnen haben, unsere Hühner selbst nachzuzüchten, beschäftigen wir uns immer intensiver mit allen Themen rund um die Geflügelzucht. Besonders spannend finden wir die Genetik der verschiedenen Farben, Zeichnungen und Merkmale unserer Tiere. Immer wieder standen wir vor der Frage, wie bestimmte Farben oder Muster vererbt werden und warum manche Küken ganz anders aussehen als ihre Eltern.
Bei unserer Suche nach verständlichen und fundierten Informationen sind wir auf die Homepage der Autorin gestoßen. Dort haben wir bereits viele ihrer Fachartikel mit großem Interesse gelesen. Die verständlichen Erklärungen und die praxisnahen Beispiele haben uns schnell überzeugt, sodass wir uns schließlich auch ihr Buch bestellt haben.
Schon nach den ersten Kapiteln war klar, dass sich die Anschaffung absolut gelohnt hat. Das Buch vermittelt die Grundlagen der Vererbungslehre beim Huhn auf eine verständliche Weise und geht gleichzeitig auf viele Details ein, die gerade für Züchterinnen und Züchter von großem Interesse sind. Es hilft dabei, genetische Zusammenhänge besser zu verstehen und bestimmte Zuchtergebnisse nachvollziehen zu können.
Wer sich intensiver mit der Farbgenetik und der Vererbung beim Huhn beschäftigen möchte, dem können wir dieses Buch uneingeschränkt empfehlen. Es ist ein wertvolles Nachschlagewerk, das sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Geflügelzüchtern viele interessante Erkenntnisse vermittelt und in unserer kleinen Züchterbibliothek sicherlich noch oft zum Einsatz kommen wird.
GENETIK der Hühnerfarben

Autoren: Sigrid van Dort (Übersetzt & Bearbeitet: Udo Ahrens)
Auflage: 2020
Homepage der Autorin (mit weiteren ihrer Hühner-Bücher): https://www.chickencolours.com/

Der Echte Eibisch (Althaea officinalis) ist eine ausdauernde, krautige Pflanze, die Wuchshöhen von etwa 50 bis 150 Zentimetern erreicht. Sämtliche oberirdischen Pflanzenteile sind dicht samtig-filzig behaart. Die Laubblätter stehen wechselständig am Stängel. Sie sind drei- bis fünflappig und ebenfalls dicht behaart.
Die Blütezeit erstreckt sich je nach Standort von Juni bis August, vereinzelt auch bis in den September. Die relativ kurz gestielten Blüten stehen einzeln oder in kleinen Gruppen in den Blattachseln sowie endständig in lockeren, rispigen Blütenständen.
Die zwittrigen Blüten werden überwiegend von Insekten bestäubt. Hauptsächlich durch Bienen, Wespen, Hummeln, Wollschwebern und Schwebfliegen. Bleibt eine Fremdbestäubung aus, kann der Echte Eibisch auch Selbstbestäubung betreiben und so Samen bilden.
Als mehrjährige Pflanze überdauert der Echte Eibisch den Winter mit Erneuerungsknospen auf Bodenhöhe (Hemikryptophyt) und treibt im Frühjahr erneut aus.
Er bevorzugt feuchte, sonnige und warme Standorte mit nährstoffreichen, gut wasserversorgten Lehm- oder Tonböden. In der Natur wächst er vor allem an Flussufern, auf Feuchtwiesen sowie in Küsten- und Auenbereichen.
Der Echte Eibisch ist in Deutschland selten geworden und steht daher unter besonderem Schutz. Er ist nach dem Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) in Verbindung mit der Bundesartenschutzverordnung (BArtSchV) seit dem 31. August 1980 besonders geschützt.
In unserem Garten wächst und vermehrt sich der Eibisch nun schon im dritten Jahr:
Quelle : Wikipedia
Illustration: Illustration aus Köhler’s Medizinalpflanzen von 1887