Willkommen im Garten-Blog

Hier wol­len wir vor­stel­len, was wir in unse­rem Gar­ten so anstel­len. Es soll hier Berich­te über den Anbau, Ern­te und Ver­wer­tung unse­rer Gar­ten­pflan­zen geben und auch Infos zu unse­ren Hand­werk­li­chen Bas­tel­ak­ti­vi­tä­ten und auch sons­ti­ges, hof­fent­lich infor­ma­ti­ves, amü­san­tes oder sonst­wie inter­es­san­tes zu lesen geben.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Arvid, Clau­dia & Gunter

Hühner 2026

Lei­der hat­te ich wenig Zeit mich um neue Arti­kel für den Blog zu küm­mern, was ich aber ger­ne wie­der ändern möch­te. Hier ein­mal ein aktu­el­ler Über­blick unse­rer Hüh­ner mit wel­chen wir in das Jahr 2026 gestar­tet sind. Es wird also wie­der ein paar Mix-Exper­mi­men­te in die­sem Jahr geben.

Wir haben aktu­ell eine bunt gemisch­te Hen­nen-Grup­pe mit einem Sand­schak Krä­her Hahn laufen.

OZZY — unser Zucht­hahn, den wir für die­ses Jahr von unse­rem Ver­eins Freund Rai­ner bekom­men haben. Er ist eine Nach­zucht von sei­nem 19 sec. krä­hen­den schwar­zen Sand­schak Hahn vom letz­ten Jahr:

OZZY (Sand­schak Kräher)

Hen­nen:

Unse­re Althennen:

Unse­re Ras­se­hen­nen, wel­che wir schon län­ger haben und eine Nach­zucht Mix Hen­ne aus dem Jahr 2024.

JANIS JOPLIN (Sand­schak Kräher)
RAVEN (Brüg­ger Kämpfer)
NALA-SE (Lüt­ti­cher Kämpfer)

 

ARYA (Ga H’Mong — Nackthals)
SANSA (Ga H’Mong — Nackthals)
MASALA (Indi­scher Kämpfer)
DOUBLE-TROUBLE (Sand­schak Krä­her x Brüg­ger Kämp­fer Mix)

Neue Hen­nen:

Ein bun­ter Mix aus Ras­se Hen­nen, wel­che wir von unse­rem Ver­eins­kol­le­gen Mar­tin haben und eige­nen Nach­zuch­ten unse­rer Mix Expe­ri­men­te aus dem letz­ten Jahr.

MORTICIA (Cou Nu Nackthals)
PERLCHEN (Cou Nu Nackthals)
FRAU ORLOFF (Orl­off)
HUNTER MC FLY (Krai­en­kopp x Meie­r­ijs Hoen Mix)
LENINGRAD COWBOY aka COWGIRL (Sand­schak Krä­her x Blumenhuhn)
ESMERALDA (Sand­schak Krä­her x Blu­men­huhn x Brüg­ger Kämp­fer Mix)
FLOWER (Sand­schak Krä­her x Lüt­ti­cher Kämp­fer Mix)
Huschi-Uschi (Sand­schak Krä­her x Lüt­ti­cher Kämp­fer Mix)

Unse­re Hühner:

Jung­hüh­ner 2023

Hüh­ner 2022

Kleiner Geräte-Schuppen

Da wir zum Pflan­zen immer etli­chen Klein­kram haben und hier Töp­fe, Anzucht­plat­ten etc. immer im Weg oder im Gewächs­haus rum­stan­den haben wir uns einen klei­nen Gerä­te­schup­pen bestellt. Halt ein recht klei­nes und güns­ti­ges Modell, wel­ches wir hin­ter unse­re Gar­ten­hüt­te plat­ziert haben.

Wir haben uns ein pas­sen­des Stück gera­de gezo­gen und ein paar Geh­weg­plat­ten gelegt. Dar­auf haben wir den Schup­pen auf­ge­baut und uns dar­in ein Holz­re­gal selbst zusammengeschraubt.

Das Regal bie­tet den Sta­pel­platz für die gan­zen Uten­si­li­en. Da wir noch eine Gar­ten­schlauch-Hal­te­rung und den Schlauch dazu rum­flie­gen hat­ten, haben wir die­se auch gleich mal an dem Schup­pen ange­schraubt. Damit der auch aus dem Weg ist und end­lich sei­nen Platz gefun­den hat.

Hähne-Wettkrähen-2024 GZV Nidda 1906 e.V.

Häh­ne­wett­krä­hen auf dem Ver­eins­ge­län­de des GZV Nid­da 1906 e.V. am 20.05.2024.

Wir waren das ers­te Mail bei einem Häh­ne-Wett­krä­hen und das auch noch als Teil­neh­mer. Zusam­men mit eini­gen ande­ren aus unse­rem Geflü­gel­zucht­ver­ein sind wir zu die­ser Veranstaltung.
Im Gepäck unse­ren eige­nen Nach­zucht­hahn PINSEL. Einen blau­en Sand­schak Krä­her aus unser ers­ten Natur­brut. Von dem wir anfäng­lich dach­ten er sei ein Mix mit Cou Nu, wel­cher sich aber mitt­ler­wei­le als wasch­ech­ter Sand­schak Lang­krä­her erwie­sen hat.

PINSEL (Sand­schak Kräher)

Rai­ner unser Züch­ter­freund, von dem wir damals PIN­SELs Vater LEMMY bekom­men hat­ten war auch mit sei­nem aktu­el­len rot­bun­ten Sand­schak Zucht­hahn mit dabei.

Rainer’s Sand­schak Kräher

Ein Teil­neh­mer der Ver­an­stal­tung hat beson­de­ren Ein­druck bei uns hin­ter­las­sen. Ein klei­ner Alt­eng­li­scher Zwerg­kämp­fer, der dort ver­schenkt wur­de und erstaun­li­cher­wei­se einen Inter­es­sen­ten gefun­den hat. Er wur­de abge­ge­ben weil er sich in sei­nem Zuhau­se offen­bar als äußerst Angriffs­lus­tig erwie­sen hat.

Her­ku­les, der AZK:

HERKULES (AZK)

Eini­ge der Häh­ne am Wettkrähen:

 

Brügger Kämpfer 2024

Am 28.01.2024 hat Arvid sei­nen Wunsch erfüllt bekom­men, nach­dem er die Hen­nen auf der letz­ten Ver­ein­sau­stel­lung bewun­dert hat.

Arvid und BRÖTCHEN (Brüg­ger Kämpfer)

Tors­ten Ste­phan hat ihm zwei sei­ner Brüg­ger Kämp­fer Hen­nen gege­ben. RAVEN (Schwarz) und BRÖTCHEN (Zimt­far­ben). Er ist der Vor­sit­zen­de unse­res Geflü­gel­zucht­ver­eins und der Zucht­wart für die Brüg­ger Kämp­fer im Club Deut­scher Ur- und Kampf­huhn­züch­ter 1911 .

BRÖTCHEN (Zimt­far­ben) und RAVEN (Schwarz)

Mit ihm haben wir auch einen guten Ansprech­part­ner wenn es um Fra­gen rund um die Kampf­hüh­ner geht.

RAVEN und BRÖTCHEN waren die ers­ten Tage noch sehr schüch­tern und haben eine gan­ze Wei­le gebraucht bis sie sich aus dem Stall her­aus getraut haben. Aber sie sind zwei ruhi­ge und sehr gechill­te jun­ge Damen, die uns viel Freu­de machen und sich auch sehr gut in die Her­de integrieren.

Brüg­ger Kämpfer:

Brüg­ger Kämp­fer sind eine Ras­se die Mit­te des 17. Jahr­hun­derts in der Gegend um Brüg­ge aus alten Kampf­huhn­ras­sen und Malai­en gezüch­tet wurde.

Sie sind eine recht gro­ße Kämp­fer Ras­se mit gutem Fleisch­an­satz und einer Lege­leis­tung von 120 Eiern im ers­ten Jahr. Eier­scha­len­far­be: gelb oder weiß.

Ihr Gewicht liegt beim Hahn: 4,5–5,5kg und bei der Hen­ne: 3,5–4kg

Farb­schlä­ge: ‑gold­hal­sig, ‑sil­ber­hal­sig, ‑sil­ber­hal­sig mit oran­ge­rü­cken, blau/silber mit roten Schul­tern beim Hahn, ‑oran­ge­brüs­tig, ‑bir­ken­far­big, ‑blau/birkenfarbig, ‑schwarz/rot, ‑blau/rot, ‑schwarz, ‑blau mit oder ohne Saum

Von der Euro­pa­or­ga­ni­sa­ti­on (Entente Euro­pé­en­ne d’Aviculture et de Cuni­cu­li­cul­tu­re (EE)) als sel­te­ne, beson­ders zu för­dern­de Ras­se eingestuft.

Inka-Gurke (Cyclanthera pedata) — Kultur 2023

Inka-Gur­ke (Cyclan­the­ra peda­ta) ist eine Pflan­zen­art aus der Fami­lie der Kür­bis­ge­wäch­se (Cucur­bit­aceae), die unter ver­schie­de­nen Tri­vi­al­na­men im Han­del zu fin­den ist.

Die Inka-Gur­ke ist eine ein­jäh­ri­ge, kräf­ti­ge Klet­ter­pflan­ze die etwa 4–5 Meter oder auch mehr, lang wird. Sie hat kah­le, rip­pi­ge Stän­gel, die beim Quet­schen stark gur­ken­ähn­lich rie­chen. Sie ist eine monö­zi­sche Art, sprich es wach­sen männ­li­che wie weib­li­che Blü­ten an einer Pflan­ze. Ihre Früch­te, die  etwas läng­lich sind und auf denen sich klei­ne wei­che Sta­cheln bil­den, sind innen hohl. Dar­in ent­wi­ckeln sich etwa 3–13 bräun­lich schwar­ze Samen.

Ver­brei­tung

Die Art ist in Süd­ame­ri­ka, vor allem in den Anden, hei­misch. Sie kommt in Mit­tel­ame­ri­ka, Kolum­bi­en, Vene­zue­la, Peru, Ecua­dor, Boli­vi­en und Argen­ti­ni­en vor. Sie wird dort ver­brei­tet ange­baut und ver­wil­dert auch. Die Art wird auch in Asi­en (Indi­en, Chi­na) kul­ti­viert. Sie ist rela­tiv käl­te­to­le­rant und gedeiht bis in 2800 Meter Höhe. Sie wächst auch noch bei Tem­pe­ra­tu­ren knapp über 0 °C.

Nut­zung

Die Blät­ter und jun­ge Spros­sen wer­den roh oder gekocht geges­sen. Die jun­gen Früch­te wer­den roh wie Gur­ken oder gekocht ver­speist, die älte­ren nur gekocht. Beim Kochen wer­den häu­fig die Samen ent­fernt und die Frucht mit ver­schie­de­nen Zuta­ten gefüllt.  Die Samen sind eben­falls ess­bar und wer­den eher medi­zi­nisch verwendet.

Unser ers­ter Anbau­ver­sucht 2023:

Wir haben unse­re Inka-Gur­ke als jun­ge Pflan­ze auf dem öffent­li­chen Gar­ten-You­tuber Tref­fen in Erft­stadt, bei der Gar­ten­oa­se Köln West gekauft.

Da wir bei die­ser Pflan­ze auch mal wie­der kei­ne Ahnung hat­ten wie gut sie wächst und wie man sie dann ver­wer­tet haben wir sie mal rein als Expe­ri­ment mit­ge­nom­men. Gepflanzt haben wir sie in das klei­ne Kas­ten­beet und haben ihr ein Git­ter gege­ben, das wir auch schon für Gur­ken im Ein­satz hatten.

Offen­sicht­lich hat sie gute Bedin­gun­gen vor­ge­fun­den oder ist sehr Anspruchs­los, denn sie ist sehr flei­ßig gewach­sen und hat vie­le Ran­ken gebil­det. An die­sen sind etli­che Früch­te gewach­sen und wir hat­ten eine rich­tig tol­le Ern­te. Da sie wirk­lich rela­tiv lan­ge wächs­te konn­ten wir noch recht spät im Jahr, bis in den Novem­ber hin­ein, Inka-Gur­ken ernten.

Wir haben sie in ver­schie­de­nen Gerich­ten als Gemü­se ver­wen­det. Spros­sen und jun­ge Blät­ter soll man ja auch essen kön­nen, haben wir aber bis­her noch nicht pro­biert. Was sehr lecker war, hal­bier­te Inka-Gur­ken  gefüllt und überbacken.

Unse­re ande­ren dies­jäh­ri­gen Mit­bring­sel des Gar­ten-You­tuber Treffens:

Yacón — Kul­tur 2023