Willkommen im Garten-Blog

Hier wol­len wir vor­stel­len, was wir in unse­rem Gar­ten so anstel­len. Es soll hier Berich­te über den Anbau, Ern­te und Ver­wer­tung unse­rer Gar­ten­pflan­zen geben und auch Infos zu unse­ren Hand­werk­li­chen Bas­tel­ak­ti­vi­tä­ten und auch sons­ti­ges, hof­fent­lich infor­ma­ti­ves, amü­san­tes oder sonst­wie inter­es­san­tes zu lesen geben.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Arvid, Clau­dia & Gunter

Echter Eibisch (Althaea officinalis)

(Illus­tra­ti­on aus Köhler’s Medi­zi­nal­pflan­zen von 1887)

Der Ech­te Eibisch (Alt­haea offi­ci­na­lis) ist eine aus­dau­ern­de, krau­ti­ge Pflan­ze, die Wuchs­hö­hen von etwa 50 bis 150 Zen­ti­me­tern erreicht. Sämt­li­che ober­ir­di­schen Pflan­zen­tei­le sind dicht sam­tig-fil­zig behaart. Die Laub­blät­ter ste­hen wech­sel­stän­dig am Stän­gel. Sie sind drei- bis fünf­lap­pig und eben­falls dicht behaart.

Die Blü­te­zeit erstreckt sich je nach Stand­ort von Juni bis August, ver­ein­zelt auch bis in den Sep­tem­ber. Die rela­tiv kurz gestiel­ten Blü­ten ste­hen ein­zeln oder in klei­nen Grup­pen in den Blatt­ach­seln sowie end­stän­dig in locke­ren, ris­pi­gen Blütenständen.

Die zwitt­ri­gen Blü­ten wer­den über­wie­gend von Insek­ten bestäubt. Haupt­säch­lich durch Bie­nen, Wes­pen, Hum­meln, Woll­schwe­bern und Schweb­flie­gen. Bleibt eine Fremd­be­stäu­bung aus, kann der Ech­te Eibisch auch Selbst­be­stäu­bung betrei­ben und so Samen bilden.

Als mehr­jäh­ri­ge Pflan­ze über­dau­ert der Ech­te Eibisch den Win­ter mit Erneue­rungs­knos­pen auf Boden­hö­he (Hemi­kryp­top­hyt) und treibt im Früh­jahr erneut aus.

Er bevor­zugt feuch­te, son­ni­ge und war­me Stand­or­te mit nähr­stoff­rei­chen, gut was­ser­ver­sorg­ten Lehm- oder Ton­bö­den. In der Natur wächst er vor allem an Fluss­ufern, auf Feucht­wie­sen sowie in Küs­ten- und Auenbereichen.

Der Ech­te Eibisch ist in Deutsch­land sel­ten gewor­den und steht daher unter beson­de­rem Schutz. Er ist nach dem Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz (BNatSchG) in Ver­bin­dung mit der Bun­des­ar­ten­schutz­ver­ord­nung (BArtSchV) seit dem 31. August 1980 beson­ders geschützt.

In unse­rem Gar­ten wächst und ver­mehrt sich der Eibisch nun schon im drit­ten Jahr:

Quel­le : Wikipedia

Illus­tra­ti­on: Illus­tra­ti­on aus Köhler’s Medi­zi­nal­pflan­zen von 1887

 

 

(Ernte 2026) Juli — September

01.07.2027 — Unse­re Schal­erb­sen haben es nicht geschafft in der dies­jäh­ri­gen star­ken Hit­ze­pe­ri­ode. Wo man mit dem Gie­ßen nicht hin­ter­her­kommt und es an allen Ecken und Enden an Mulch­ma­te­ri­al fehlt. So gab es nur eine klei­ne Ern­te hier­von (und ein Knob­lauch der Wild auf dem Weg gewach­sen ist):

Schal­erb­sen und Knoblauch

03.07.2026 — Him­bee­ren gab es die­ses Jahr bis zum Abwin­ken. Sodaß wir die­se beru­higt mit den Hüh­nern tei­len konnten.

Him­bee­ren

13.07.2026 — unse­re ers­te Frei­land-Gur­ke in die­sem Jahr (es hän­gen noch eini­ge mehr im Frei­land und im Gewächshaus):

Gur­ke

6.07.2026 — aus­ge­rech­net unser kleins­ter Fei­gen­baum hat als ers­ter rei­fe Fei­gen, die auch sehr lecker sind:

2. Natur-Brut 2026 – 19.04.2026 (TRIO INFERNALE)

Am 19.04.2026 war es soweit: Unter unse­rer zwei­ten Glu­cke HUNTER MC FLY sind die Küken geschlüpft. Das TRIO INFERNALE. Ins­ge­samt waren es drei Mix­kü­ken. Lei­der ist das klei­ne rote Küken ein ech­ter Küm­mer­ling und möch­te bis­lang nicht rich­tig wach­sen. Ansons­ten wirkt es jedoch fit, ist mun­ter und frisst gut. Nun müs­sen wir ein­fach abwar­ten, wie es sich weiterentwickelt.

HUNTER MC FLY ist eine Nach­zucht­hen­ne aus dem Jahr 2025. Obwohl sie noch recht jung ist, woll­te sie unbe­dingt glu­cken. Daher haben wir ihr pro­be­wei­se eini­ge Eier aus unse­rer gemisch­ten Hüh­ner­grup­pe unter­ge­legt. Sie hat zuver­läs­sig gebrü­tet, aller­dings sind wäh­rend der Brut lei­der zwei Eier zu Bruch gegangen.

Nach dem Schlupf hat sie ihre drei Küken für­sorg­lich geführt und sich gut um sie geküm­mert. Mit etwa sechs Wochen hat sie die Küken jedoch abge­setzt. Ohne ihre Glu­cke hat­ten es die drei anfangs nicht leicht, sich in die bestehen­de Her­de zu integrieren.

Es kommt jedoch häu­fi­ger vor, dass jun­ge Hen­nen das Glu­cken und Füh­ren ihrer ers­ten Brut erst ler­nen müs­sen. Unse­re Indi­sche Kämp­fer­hen­ne MASALA hat­te im ver­gan­ge­nen Jahr bei ihrer ers­ten Brut eben­falls noch eini­ge Anlauf­schwie­rig­kei­ten. In die­sem Jahr macht sie ihre Auf­ga­be dafür umso bes­ser und führt ihre Küken vorbildlich.

TRIO INFERNALE

Glu­cke: HUNTER MC FLY (Mix: Krai­en­kopp x Mei­je­ri­es Hoen)

Vater: OZZY (Sand­schak Kräher)
Mut­ter: FRAU ORLOFF (Orl­off) = von den bei­den bär­ti­gen Küken (rot und Schwarz/Weiss)
Mut­ter: MASALA (Indi­scher Kämp­fer) = von dem schwar­zen Hah­nen Küken

Vater der Küken — OZZY (Sand­schak Kräher):

OZZY (Sand­schak Kräher)

Mut­ter der bei­den bär­ti­gen Küken FRAU ORLOFF (Orl­off):

FRAU ORLOFF (Orl­off Henne)

Mut­ter des schwar­zen Hah­nen Küken MASALA (Indi­scher Kämpfer):

MASALA (Indi­scher Kämpfer)

Bil­der der Küken:

 

Hier unse­re Hüh­ner in desem Jahr: Hüh­ner 2026

Buch: Wunderbare Wachtel-Welt

Mit­ten in der Coro­na-Zeit began­nen wir mit der Hal­tung von Wach­teln. Den Wunsch, eige­nes Geflü­gel zu hal­ten, hat­ten wir bereits seit län­ge­rer Zeit. Die damals gewon­ne­ne Zeit nutz­ten wir schließ­lich, um die­ses Vor­ha­ben in die Tat umzusetzen.

Zur Vor­be­rei­tung woll­ten wir uns nicht aus­schließ­lich auf Infor­ma­tio­nen aus dem Inter­net ver­las­sen. Des­halb kauf­ten wir uns als Ein­stiegs­lek­tü­re die­ses wirk­lich her­vor­ra­gen­de und sehr umfang­rei­che Buch über die Wach­tel­hal­tung. Es hat uns den Ein­stieg erheb­lich erleich­tert und vie­le unse­rer Fra­gen beant­wor­tet. Inzwi­schen ist bereits eine über­ar­bei­te­te 2. Auf­la­ge erschienen.

Die Autoren sind der Grün­der des Wach­tel­shop und sei­ne Frau.

Wun­der­ba­re Wachtel-Welt

Wun­der­ba­re Wachtel-Welt

Autoren: Anne Baresch & Micha­el Volk

Ver­lag: Quailzz Ver­lag

Wie unse­re 1. Wach­tel Zucht ver­lief, mit Brut-Eiern aus dem Wachtelshop:

Wach­tel-Kunst­brut 2020 — Vorbereitung

1. Wach­tel Kunst­brut 2020

Buch: Handbuch der PERMAKULTUR GESTALTUNG

Da ich die Mög­lich­keit hat­te, bei den Gemü­se­hel­dIn­nen Frank­furt einen 72-stün­di­gen Per­ma­kul­tur-Grund­kurs nach Bill Mol­li­son zu absol­vie­ren, habe ich mich anschlie­ßend auf die Suche nach sei­nem Grund­la­gen­werk zur Per­ma­kul­tur gemacht und konn­te es schließ­lich gebraucht erwerben.

Bill Mol­li­son (1928–2016) gilt zusam­men mit David Holm­gren als Grün­der­vä­ter der Permakultur.

Obwohl das Buch das Buch als Neu­aus­ga­be ver­gleichs­wei­se teu­er ist, ist es jeden Euro wert und ich bin froh es güns­tig bekom­men zu haben. Es bie­tet einen enor­men Infor­ma­ti­ons­ge­halt und ver­mit­telt die Grund­la­gen der Per­ma­kul­tur äußerst umfas­send und fun­diert. Für alle, die sich inten­si­ver mit die­sem The­ma beschäf­ti­gen möch­ten, ist es eine unein­ge­schränk­te Empfehlung.

Hand­buch der PERMAKULTUR GESTALTUNG

Autor: Bill Mollison

Ver­lag: Per­ma­kul­tur-Aka­de­mie im Alpenraum

Hand­buch der Per­ma­kul­tur Gestaltung

Buch: Kompost aus der Kiste

Noch rela­tiv am Anfang unse­res Gar­ten­pro­jekts beschäf­tig­ten wir uns mit dem The­ma Wurm­kom­post. Da Clau­dia unse­ren Bal­kon mög­lichst nach­hal­tig bewirt­schaf­ten woll­te und für den Gemü­se­an­bau guter Kom­post unver­zicht­bar ist, mach­ten wir uns Gedan­ken über den Bau einer eige­nen Kompostkiste.

In der Grü­nen Lun­ge gab es bei den Gemü­se­hel­dIn­nen Frank­furt bereits eine Wurm­farm, die uns sehr beein­druck­te und schließ­lich auf die Idee brach­te, auch für unse­ren Bal­kon eine klei­ne Wurm­kom­post­kis­te zu bauen.

Also began­nen wir zu recher­chie­ren, lasen zahl­rei­che Infor­ma­tio­nen im Inter­net und leg­ten uns schließ­lich auch ein Buch zu die­sem The­ma zu. Es lie­fer­te uns vie­le prak­ti­sche Anre­gun­gen und wert­vol­le Tipps für den Bau und die Pfle­ge einer eige­nen Wurm­farm. Mit sei­ner Hil­fe konn­ten wir unse­re ers­ten Erfah­run­gen sam­meln und waren über­rascht, wie ein­fach sich orga­ni­sche Küchen­ab­fäl­le in wert­vol­len Humus ver­wan­deln lassen.

Kom­post aus der Kiste
Wurm­kis­ten für den Haus­ge­brauch selbst gebaut

Autoren: Lydia Bruksch, Jas­per Rimpau

Ver­lag: Ulmer

Kom­post aus der Kiste
Wid­mung von Jas­per Rimpau

Home­page des Autors Jas­per Rim­pau: https://www.wurmwelten.de

Unser Arti­kel zum Wurm­kis­ten­bau: Wurm­kis­ten­bau (2020)