Willkommen im Garten-Blog

Hier wol­len wir vor­stel­len, was wir in unse­rem Gar­ten so anstel­len. Es soll hier Berich­te über den Anbau, Ern­te und Ver­wer­tung unse­rer Gar­ten­pflan­zen geben und auch Infos zu unse­ren Hand­werk­li­chen Bas­tel­ak­ti­vi­tä­ten und auch sons­ti­ges, hof­fent­lich infor­ma­ti­ves, amü­san­tes oder sonst­wie inter­es­san­tes zu lesen geben.

Viel Spaß bei der Lektüre!

Arvid, Clau­dia & Gunter

Quitten Ernte 2026

Die anhal­ten­de Tro­cken­heit in die­sem Jahr war ins­ge­samt nicht gera­de för­der­lich für die Ernte.

Obwohl unser Quit­ten­baum sehr vie­le Früch­te trug und die Quit­ten auch gut aus­reif­ten, hat­ten wir lei­der gro­ße Ver­lus­te. Die Früch­te began­nen teil­wei­se schon am Baum sehr schnell zu fau­len, sodass ein gro­ßer Teil der Ern­te nicht mehr zu gebrau­chen war.

Eini­ge schö­ne Quit­ten konn­ten wir aber trotz­dem noch ret­ten. Aus ihnen wol­len wir nun Quit­ten­saft machen. So kön­nen wir zumin­dest einen Teil der dies­jäh­ri­gen Ern­te noch sinn­voll verwerten.

Die Erne wur­de auch gleich einer Qua­li­täts-Kon­trol­le unterzogen:

Qua­li­täts­kon­trol­leur: Rob Zombie
Qua­li­täts­kon­trol­leur: Ozzy
Quit­ten-Ern­te 2026

Quit­ten Ern­te (2022)

Rot­wein-Glüh-Quit­ten

Auf­ge­setz­ter Quittenlikör

TARZAN — Langkräher Mix-Hahn 2026

Wir haben 2026 einen Mix-Hahn gezo­gen der vom Vater das Lang­grä­her-Gen geerbt hat. Wir haben eigent­lich nicht wirk­lich damit gerech­net das einer unser Mix-Häh­ne ein Lang­krä­her wer­den wür­de. Tar­zan ist der ers­te unse­rer dies­jäh­ri­gen Jung­häh­ne wel­cher mit dem Krä­hen begon­nen hat und uns dabei gleich mal mit einem ca. 12 sek. lan­gen Kräh­ruf über­rascht hat. Das reicht zwar nicht an die 16 Sek. von Ozzy her­an, aber ist schon eine ganz pas­sa­ble Län­ge. Von der Stimm­la­ge ist er recht lei­se und in der Ton­la­ge aber höher wie sein Vater.

Sei­ne Eltern sind unser Sand­schak Krä­her Hahn OZZY und unse­re Krai­en­kopp x Mei­je­ri­es-Hoen Mix Hen­ne HUNTER MC FLY:

HUNTER MC FLY + OZZY

TARZAN:

Buch: 1x1 DES OBSTBAUMSCHNITTS

Da wir inzwi­schen doch eini­ge Obst­bäu­me und Sträu­cher besit­zen, ist der rich­ti­ge Schnitt ein The­ma, mit dem wir uns immer wie­der beschäf­ti­gen. Am Anfang hat­ten wir davon natür­lich über­haupt kei­ne Ahnung. Zum Glück konn­ten wir bei den Gemü­se­hel­dIn­nen Frank­furt einen Obst­baum­schnitt­kurs mit Jonas Gam­pe besu­chen. Dort wur­de uns auch die­ses klei­ne Büch­lein emp­foh­len, das sich für unse­re Zwe­cke als aus­ge­spro­chen hilf­reich erwie­sen hat.

Es ist zwar klein­for­ma­tig, behan­delt aber trotz­dem alle wich­ti­gen The­men rund um den Schnitt von Obst­bäu­men und Sträu­chern. Außer­dem lässt es sich pro­blem­los mit­neh­men. Gera­de für Anfän­ger ist das sehr prak­tisch, wenn man sich zum ers­ten Mal selbst an sei­ne Bäu­me und Sträu­cher her­an­wagt und wäh­rend der Arbeit noch ein­mal schnell nach­schau­en möch­te, wel­cher Schnitt nun der rich­ti­ge ist.

1x1 DES OBTBAUMSCHNITTS

1x1 DES OBSTBAUMSCHNITTS

Autor: Rolf Hein­zel­mann, Man­fred Nuber

Ver­lag: ULMER (Auf­la­ge: 2025)

Work­shop Obst­ge­höl­ze schnei­den mit Jonas Gam­pe (2019)

Ers­ter Obst­baum Win­ter­schnitt — 20.10.2019

Hühnerstall: die gebrochene Sitzstange — 2026

Heu­te kamen wir in den Gar­ten und war­fen zunächst ein­mal einen Blick in den Hüh­ner­stall. Dabei staun­ten wir nicht schlecht: Die hin­te­re Sitz­stan­ge lag mit­tig durch­ge­bro­chen auf dem Stall­bo­den.

Die gebro­che­ne Sitzstange

So dünn war die eigent­lich gar nicht, dach­te ich zunächst. Aller­dings war sie schon seit dem Bau des Stal­les dort ein­ge­baut. Den Stall hat­ten wir wäh­rend der Coro­na-Zeit gebaut. Damals herrsch­te bekannt­lich Holz­knapp­heit und dazu kamen die vie­len Zei­ten, in denen die Bau­märk­te geschlos­sen oder nur ein­ge­schränkt zugäng­lich waren. Wir muss­ten also neh­men, was gera­de zu bekom­men war – und eine dicke­re Lat­te hat­ten wir damals nicht bekommen.

Die vor­de­re Sitz­stan­ge kam erst spä­ter dazu und ist deut­lich dicker. Viel­leicht war die alte Stan­ge also tat­säch­lich ein­fach zu schwach dimen­sio­niert. Ande­rer­seits kam mir natür­lich auch sofort ein ande­rer Gedan­ke: Sind viel­leicht unse­re Hüh­ner zu fett geworden?

Eine wis­sen­schaft­lich belast­ba­re Ant­wort auf die­se Fra­ge wer­den wir wohl nicht mehr bekom­men. Die Stan­ge jeden­falls hat­te ihre Dienst­zeit offen­bar beendet.

Also hieß es: Planänderung!

Eigent­lich hat­te ich den Tag ganz anders geplant, aber bevor die Hüh­ner am Abend auf dem Boden schla­fen muss­ten, ging es erst ein­mal los, eine neue Lat­te zu besor­gen. Die neue Sitz­stan­ge wur­de anschlie­ßend ein­ge­baut – dies­mal natür­lich etwas kräf­ti­ger dimensioniert.

Damit soll­ten unse­re Hüh­ner hof­fent­lich nicht mehr für einen unge­plan­ten Repa­ra­tur­ein­satz sorgen.

Buch: Hausschlachtung: Huhn

Ein wichtiges Thema in der Hühnerhaltung: das Schlachten

Ein wich­ti­ges und irgend­wann unver­meid­li­ches The­ma für Hüh­ner­hal­ter ist das Schlach­ten, ins­be­son­de­re dann, wenn man auch eige­ne Küken nach­zieht. Sei es, um über­zäh­li­ge Häh­ne sinn­voll zu ver­wer­ten, einem Tier wei­te­res Lei­den zu erspa­ren oder die Hüh­ner­hal­tung ganz bewusst mit der eige­nen Fleisch­ver­sor­gung zu verbinden.

Sobald man sich näher mit dem The­ma beschäf­tigt, stellt sich unwei­ger­lich die Fra­ge, wie eine Schlach­tung fach­ge­recht, sicher und vor allem unter Berück­sich­ti­gung des Tier­wohls durch­ge­führt wer­den kann. Wer die­se Ver­ant­wor­tung eigen­stän­dig über­neh­men möch­te, soll­te sich die not­wen­di­gen Kennt­nis­se und Fer­tig­kei­ten unbe­dingt vor­her aneig­nen las­sen, bei­spiels­wei­se im Rah­men eines Schlachtkurses.

Wir haben dafür die Mög­lich­keit genutzt, das Schlach­ten in unse­rem Geflü­gel­zucht­ver­ein zu erler­nen. Unser Ver­ein ver­fügt außer­dem über eine eige­ne mobi­le Schlacht­aus­stat­tung, sodass wir uns auch prak­tisch mit dem The­ma aus­ein­an­der­set­zen konnten.

Natür­lich haben wir zusätz­lich ver­sucht, uns durch ent­spre­chen­de Fach­li­te­ra­tur wei­ter­zu­bil­den, und sind dabei auf die­ses Buch gesto­ßen. Es ver­mit­telt einen guten Ein­blick in die Schlach­tung eines Huh­nes und die anschlie­ßen­de Ver­ar­bei­tung des Schlachtkörpers.

Dabei wird gezielt dar­auf ein­ge­gan­gen, wel­che Uten­si­li­en benö­tigt wer­den und wel­che Hygie­ne­maß­nah­men zu beach­ten sind.

Ins­ge­samt fin­de ich das Buch sehr über­sicht­lich gestal­tet. Gera­de für Anfän­ger bie­tet es einen guten ers­ten Über­blick über die ver­schie­de­nen Arbeits­schrit­te und die grund­le­gen­den Aspek­te, mit denen man sich bei die­sem The­ma aus­ein­an­der­set­zen sollte.

Für uns ist es damit eine hilf­rei­che Ergän­zung zu den prak­ti­schen Erfah­run­gen, die wir bereits im Ver­ein sam­meln konnten.

HAUSSCHLACHTUNG: HUHN
Nach­hal­ti­ge Selbstversorgung

Haus­schlach­tung: Huhn

Autor: Adam Danforth

Velag: HEEL Ver­lag (Aus­ga­be: 2022)

Buch: Pilze Mitteleuropas (Wegweiser durch die Natur)

Die­ses Buch ist mal wie­der ein Fund aus einer Bücher­kis­te auf der Stra­ße, den Gun­ter vor einer Wei­le gemacht hat. Zwar stammt es bereits aus den 1980er Jah­ren, aber gera­de die Zeich­nun­gen der Pil­ze fin­de ich aus­ge­spro­chen gelun­gen. Für die Bestim­mung eig­nen sie sich mei­ner Mei­nung nach teil­wei­se sogar bes­ser als vie­le Foto­gra­fien, da die cha­rak­te­ris­ti­schen Merk­ma­le der ein­zel­nen Arten sehr deut­lich dar­ge­stellt werden.

Im Buch wer­den die wich­tigs­ten Gift­pil­ze und ihre jewei­li­gen „Dop­pel­gän­ger“ beschrieben.

Im Anhang fin­den sich außer­dem noch zahl­rei­che prak­ti­sche Tipps: vom rich­ti­gen Sam­meln über die Ver­wer­tung der Pil­ze bis hin zu Hin­wei­sen zur Ers­ten Hil­fe bei Ver­gif­tun­gen. Beson­ders inter­es­sant fin­de ich auch das Kapi­tel über die Zucht gän­gi­ger Pilz­ar­ten zu Hause.

Wie­der ein­mal ein schö­nes Bei­spiel dafür, dass sich in sol­chen aus­sor­tier­ten Bücher­kis­ten manch­mal wah­re klei­ne Schät­ze ver­ber­gen können!

(Weg­wei­ser durch die Natur) Pil­ze Mitteleuropas

Pil­ze Mitteleuropas

Autor: Hans Haas

Ver­lag: Ver­lag: Das Bes­te. ADAC Buch (Auf­la­ge: ‎ 1. Janu­ar 1982)

Wei­te­re Bücher zum The­ma Pilze:

Nach­hal­ti­ge Pilz­zucht (Josef Huber)