Borkenkäferbefall im Wald

Heu­te mal ein klei­ner Bericht nicht aus dem Gar­ten.  Son­dern ich war neu­lich mit­tags mit Super­no­va eine Gas­sirun­de bei uns im Feld zwi­schen Ber­kers­heim und Bad Vil­bel. Am Rand von Bad Vil­bel befin­det sich ein win­zi­ges Wäld­chen, in dem wir öfter beim Gas­si unse­re Run­de dre­hen.

Dort sind mir die Aus­wir­kun­gen der Tro­cken­heit, die wir so die letz­ten Jah­re immer ver­mehr­ter haben, deut­lich ins Auge gesprun­gen.

 

Es ist zwar ein Misch­wäld­chen der auf einem klei­nen Hang, direkt am Orts­aus­gang angren­zend, liegt. Aber auch gibt es etli­che Fich­ten und Kie­fern und Dou­gla­si­en und vie­le Bäu­me sind deut­lich vom Bor­ken­kä­fer befal­len. Das gro­ße Fich­tenster­ben kann man hier bei uns über­all sehen, eini­ge Bäu­me ste­hen etwa in eini­gen Nach­bar­gär­ten bei uns und alle sind dort mitt­ler­wei­le mehr tod als leben­dig.

 

Auf unse­rer Gas­sirun­de habe ich eini­ge Bil­der vom Bor­ken­kä­fer­be­fall in dem Wäld­chen gemacht. Es macht mich immer nach­denk­li­cher dar­über wie viel nega­ti­ven Ein­fluss wir Men­schen doch auf unse­re Umwelt neh­men und das ich doch ger­ne mehr über die Zusam­men­hän­ge Wald und wie man da neue Wege gehen kann ler­nen möch­te.

 

 

 

Man kann gut die Grab­lö­cher der Käfer erken­nen und das die Bäu­me auf Grund der anhal­ten­den Tro­cken­heit kei­ne Kraft mehr haben sich durch Harz­ab­son­de­rung gegen den Befall zu weh­ren.

 

 

 

 

In einem der Bäu­me habe ich die­se Specht­höle ent­deckt, lei­der Wird der Vogel nicht lan­ge Freu­de dar­an haben. Der Baum ist schon für die Abhol­zung mar­kiert:

 

 

 

 

Was wächst denn da auf dem Kompost?

Wir haben Ende Sep­tem­ber und der Herbst ist seit eini­gen Tagen hier ein­ge­zo­gen. Als Gun­ter mal wie­der die Küchen­ab­fäl­le und das alte Ein­streu unse­rer Rat­ten Grup­pe auf dem Kom­post ver­klappt hat gab es etwas neu­es zu ent­de­cken.

Pil­ze. vie­le klei­ne Pil­ze wuch­sen lus­tig im Kom­post. Das dür­fen sie auch ger­ne wei­ter tun. Es sind ganz klei­ne zar­te Gewäch­se und wir hof­fen ein­fach mal das sie auch zu einer guten wei­te­ren Kom­pos­tie­rung bei­tra­gen.

Wir haben kei­ne Ahnung um was es sich han­deln könn­te, aber mein Ver­dacht geht dahin es könn­ten irgend­wel­che Helm­lin­ge (Myce­na) sein. Ich bin lei­der nicht der größ­te Pilz­ken­ner, da habe ich noch viel Lern­be­darf. Aber wenn es sich um einen Helm­ling han­deln soll­te ist das auch noch eine recht arten­rei­che Gat­tung mit weit über 300 Arten.

Spanischer Fingerhut (digitalis obscura L.)

Der Spa­ni­sche Fin­ger­hut (digi­ta­lis obscu­ra L.) ist eine Pflan­zen­art aus der Gat­tung der Fin­ger­hü­te (Digi­ta­lis) in der Fami­lie der Wege­rich­ge­wäch­se (Plan­ta­gi­n­aceae).  Sei­ne Her­kunft ist die Sier­ra Neva­da, im Süden Spa­ni­ens in den Pro­vin­zen Gra­na­da und Alme­ría in der Auto­no­men Regi­on Anda­lu­si­en.

Er bevor­zugt einen son­ni­gen, humo­sen Stand­ort und ist win­ter­hart. Benö­tigt aber einen durch­läs­si­gen Boden, da er Stau­näs­se über län­ge­re Zeit nicht gut ver­trägt.

Er ist est­was klei­ner und zier­li­cher wie der Rote Fin­ger­hut. Unse­re Pflan­ze haben wir auf dem Herbst­markt im Hes­sen­park ent­deckt und schau­en nun mal wie sie sich bei uns macht. Unse­ren Roten Fin­ger­hut haben wir ja schon län­ger erfolg­reich im Gar­ten.

Wie auch der Rote Fin­ger­hut (Digi­ta­lis pur­pu­rea) ist der Spa­ni­sche Fin­ger­hut eben­falls in all sei­nen Tei­len gif­tig. Er wird in der Natur­me­di­zin iden­tisch zum Roten Fin­ger­hut ver­wen­det.

 

 

 

 

 

Illus­tra­ti­on: John Sims (1749 — 1831)

Berg-Flockenblume (Cyanus montanus (L.) Hill)

Die Berg-Flo­cken­blu­me (Cya­nus mon­ta­nus (L.) Hill, Syn.: Cen­tau­rea mon­ta­na L.) ist eine Pflan­zen­art aus der Gat­tung Cya­nus in der Unter­fa­mi­lie der Carduoideae inner­halb der Fami­lie der Korb­blüt­ler (Aster­aceae).

Sie ist eine aus­dau­ern­de krau­tig Pflan­ze und und erreicht Wuchs­hö­hen von 20 bis 50 Zen­ti­me­tern.

Die Blü­te­zeit der Berg-Flo­cken­blu­me reicht von Mai bis August. Auf ihrem Blü­ten­stän­gel befin­det sich meist ein ein­zi­ger Blü­ten­kopf und die lan­zett­lich bis ova­len Laub­blät­ter wach­sen her­ab­lau­fend an die­sem Stän­gel.

Die grü­nen Hüll­blät­ter der Blü­te haben schwar­ze Anhäng­sel und sind bei­der­seits schwarz­fran­sig. Die inne­ren Blü­ten sind rot mit blau­en, strah­li­gen Rand­blü­ten.

Die Berg-Flo­cken­blu­me ist in den Gebir­gen Mit­tel– und Süd­eu­ro­pas in Höhen­la­gen von 500 bis 2200 Metern anzu­tref­fen.

Unse­re ursprüng­li­che Pflan­ze haben wir mal vor ein paar Jah­ren im Bau­markt mit­ge­nom­men. Mitt­ler­wei­le hat sich sich freu­dig quer durch den Gar­ten ver­brei­tet und wur­de schon beim “Sprung über den Gar­ten­zaun” gesich­tet.

Illus­tra­ti­on: Jacob Sturm (1771 — 1848)

 

 

 

Berg-Flo­cken­blu­men in unse­rem Gar­ten:

Huflattich (Tussilago farfara)

Der Huf­lat­tich (Tus­si­la­go far­fa­ra) ist die ein­zi­ge Pflan­zen­art der Gat­tung Tus­si­la­go aus der Fami­lie der Korb­blüt­ler (Aster­aceae).

Die Blü­ten des Huf­lat­tich erschei­nen schon sehr früh im Jahr, noch bevor er sei­ne Laub­blät­ter aus­bil­det und ist daher eine wich­ti­ge Nah­rungs­quel­le für diver­se Insek­ten. Sei­ne Blü­te­zeit erstreckt sich von Febru­ar bis April. Er wächst als aus­dau­ern­de krau­ti­ge Pflan­ze und treibt sei­ne Blü­ten und Blät­ter direkt aus dem Wur­zel­stock, der sich mit bis zu 2m lan­gen unter­ir­di­schen Wur­zel­aus­läu­fern ver­brei­tet.

Er besie­delt tro­cken-war­me Stand­or­te auf durch­läs­si­gen Böden. Daher tritt der Huf­lat­tich oft auf Däm­men, in Stein­brü­chen und an unbe­fes­tig­ten Wegen auf. Als Pio­nier­pflan­ze tritt er häu­fig an Stra­ßen­bö­schun­gen, Sand­gru­ben, Bau­stel­len, Erd­ab­la­ge­run­gen und Stein­brü­chen auf. Unse­re Huf­lat­tich Pflan­ze haben wir in Frank­furt am Stra­ßen­rand abge­sam­melt, wo er sich nach Bau­maß­nah­men ange­sie­delt und ver­brei­tet hat.

Der Huf­lat­tich war 1994 Heil­pflan­ze des Jah­res, auch wenn er auf Grund von ent­hal­te­nen muta­ge­nen und poten­ti­ell kar­zi­no­ge­nen Pyr­ro­li­zi­d­i­nal­ka­loi­den (PA) Heu­te kei­ne Anwen­dung mehr fin­det.

Illus­tra­ti­on: Otto Wil­helm Tho­mé (1840 — 1925)

Hirschzungenfarn (Asplenium scolopendrium)

Der Hirsch­zun­gen­farn (Asple­ni­um sco­lo­pen­dri­um) ist eine Pflan­zen­art aus der Fami­lie der Strei­fen­farn­ge­wäch­se (Asple­niaceae).  Durch sei­ne ganz­ran­di­gen Blatt­we­del ist der Hirsch­zun­gen­farn leicht von allen ande­ren euro­päi­schen Far­nen zu unter­schei­den, die in der Regel ein- bis mehr­fach gefie­der­te Wedel auf­wei­sen.

Die Hierschzun­ge ist eine aus­dau­ernd wach­sen­de mehr­jäh­ri­ge Pflan­ze. Aus ihrem Wur­zel­stock wach­sen unge­teil­te, ganz­ran­di­ge, läng­lich-zun­gen­för­mi­ge, am Grund über dem Blatt­stiel herz­för­mi­ge, vor­ne ver­schmä­ler­te und zuge­spitz­te, glän­zend grü­ne Blatt­sprei­ten, wel­che 15 bis 45 (sel­ten über 60) Zen­ti­me­ter groß wer­den kön­nen.

An der Unter­sei­te der win­ter­grü­nen Blät­ter befin­den sich sich läng­lich-linea­le, rost­bräun­li­che Dop­pel-Sori (Grup­pen von Spo­ran­gi­en, wel­che die Spo­ren ent­hal­ten), die schräg zur Mit­tel­rip­pe par­al­lel über die Sei­ten­ner­ven ange­ord­net sind. Die Spo­ren­rei­fe fin­det in den Mona­ten Juli bis Sep­tem­ber statt.

Hirsch­zun­gen­farn kommt beson­ders an lich­ten bis schat­ti­gen, sicker­feuch­ten, nord­ex­po­nier­ten Steil­hän­gen kalk­bö­di­ger, basen- und humus­rei­cher Schlucht­wäl­der mit Eschen, Ahorn und Lin­den vor.

Hirsch­zun­gen­farn steht unter Natur­schutz (u. a. „beson­ders geschützt“ nach der Bun­des­ar­ten­schutz­ver­ord­nung) und steht auf der “roten Lis­te”.

Die Blät­ter der Hirsch­zun­ge (oder latei­nisch sco­lo­pen­dria in der phar­ma­zeu­ti­schen Lite­ra­tur des Mit­tel­al­ters) fan­den frü­her als Wund­mit­tel und bei Milz­krank­hei­ten Ver­wen­dung.

Es gibt zahl­rei­che in Gär­ten kul­ti­vier­te Zier­for­men der Hirsch­zun­ge und wir haben unse­re Hirsch­zun­ge bei einem spe­zia­li­sier­ten Farn-Züch­ter gekauft. Den wir 2019 auf dem Pflan­zen­markt im Hes­sen­park getrof­fen haben.

Illus­tra­ti­on: Otto Wil­helm Tho­mé (1840 — 1925)

Gewöhnliche Gelbflechte (Xanthoria parietina)

Gewöhn­li­che Gelb­flech­te (Xan­tho­ria pari­en­ti­na)   ist eine gel­be, breit­lap­pi­ge Blatt­flech­te.

Wie alle Flech­ten lebt auch die Gewöhn­li­che Gelb­flech­te in Sym­bio­se mit Algen, in ihrem Fall sind es Grün­al­gen.

Sie ist die Nah­rungs­quel­le von Rau­pen ver­schie­de­ner Schmet­ter­lings­ar­ten aus der Fami­lie Bären­spin­ner (Arc­ti­i­nae).

Ein wäss­ri­ger Extrakt der Gewöhn­li­chen Gelb­flech­te hat gute anti­vi­ra­le Eigen­schaf­ten. Er ver­hin­dert die Ver­meh­rung des huma­nen Parain­flu­en­za­vi­rus vom Typ 2. Die Gewöhn­li­che Gelb­flech­te war als Lichen parie­ti­nus frü­her offi­zi­nell und wur­de anstel­le der Chi­na­rin­de gegen Mala­ria ein­ge­setzt.

Die Gewöhn­li­che Gelb­flech­te wur­de zur Flech­te des Jah­res 2004 gewählt.

Hier in unse­rem Gar­ten wächst sie an ver­schie­de­nen Bee­ren­sträu­chern wie Sta­chel­bee­re und Johan­nis­bee­re, beson­ders im hin­te­ren Gar­ten­be­reich. Laut dem Wiki­pe­dia Arti­kel ger­ne an Orten mit inten­si­ver Vieh­hal­tung, ob es da einen Ein­fluss hat mit den Pfer­de-Pad­docks des an unse­ren Gar­ten anschlie­ßen­den HIT-Aktiv­stalls kann ich nicht sagen. Da die Flech­te ja sowie­so recht ver­brei­tet ist.

Bärlauch sammeln (30.03.2019)

Am Sams­tag, den 30.03.2019, haben wir es end­lich mal geschafft einen Abste­cher in den Vil­be­ler Wald zu machen um Bär­lauch (Alli­um ursinum) zu sam­meln.

Eigent­lich liegt der direkt auf unse­rem Weg in den Gar­ten, aber oft hat man ja gera­de im Früh­jahr wenig Zeit.

Aber da haben wir es geschafft und waren vor dem Gar­ten noch mit den Hun­den im Wald spa­zie­ren und haben dabei noch etwas vom Bär­lauch gesam­melt. Einen Teil davon gibt es frisch zum Abend­essen, der Rest wird ein­ge­fro­ren.

Der gefleck­te Aron­stab (Arum macu­la­tum) wächst auch schon über­all hier im Wald zwi­schen dem Bär­lauch.

Kreuzblättrige Wolfsmilch (Euphorbia lathyris)

Die Kreuz­blätt­ri­ge Wolfs­milch (Euphor­bia lathy­ris) ist eine Pflan­zen­art in der Gat­tung Wolfs­milch (Euphor­bia) aus der Fami­lie der Wolfs­milch­ge­wäch­se (Euphor­biaceae).

Die Kreuz­blätt­ri­ge Wolfs­milch ist eine zwei­jäh­ri­ge, immer­grü­ne und krau­ti­ge Pflan­ze. Sie erreicht eine Wuchs­hö­he von bis zu 1m, aus ihrem unver­zweig­ten Stän­gel wach­sen die kreuz­wei­se gegen­stän­di­gen Laub­blät­ter.

Im zwei­ten Jahr bil­det die Pflan­ze an einem end­stän­di­gen Blü­ten­stand, eine zwei- bis vier­strah­li­ge Schein­dol­de.

Die Blü­te­zeit reich von Juni bis August. Am Ende bil­den sich aus den Blü­ten rund­li­che Kap­sel­früch­te, die beim Aus­trock­nen auf­sprin­gen und die Samen bis zu 3m weit ver­streu­en kön­nen.

Der wei­ße Milch­saft, sowie alle ande­ren Tei­le der Pflan­ze sind gif­tig.

Die Kreuz­blätt­ri­ge Wolfs­milch stammt ursprüng­lich aus Asi­en, ist aber im Mit­tel­meer­raum schon lan­ge ein­ge­bür­gert. Man fin­det sich auch hier häu­fig in Gär­ten, aus denen sie auch gele­gent­lich ver­wil­dert. Auf die­se Wei­se hat sie auch in unse­ren Gar­ten gefun­den und wächst da an allen mög­li­chen und unmög­li­chen Stel­len rum.

War­um auch immer sie von vie­len Leu­ten als Wühl­maus­schreck bezeich­net wird ist mir nicht klar. Ok, wenn die sie fres­sen wür­den wäre sie gif­tig. Blöd sind die Wühl­mäu­se offen­bar nicht, sie fres­sen sie nicht. Aber abschre­ckend wirkt sie auch nicht.
Schon Walah­frid Strabo hat 840 n. Chr. in sei­nem Buch Liber de Cul­tu­ra Hortorum (Hor­tu­lus) berich­tet, das es ein weit­ver­brei­te­ter Irr­glau­be sei das die Kreuz­blätt­ri­ge Wolfs­milch gegen Wühl­mäu­se hel­fen soll­te.  Ich ver­ste­he somit wirk­lich nicht das man somit im Jahr 2019, also 1179 Jah­re spä­ter immer noch wir­kungs­lo­se Tipps befolgt.

Illus­tra­ti­on: Jacob Sturm (1771 — 1848)

Hain-Ampfer (Rumex sanguineus)

Der Hain-Amp­fer oder Blut-Amp­fer (Rumex san­gui­neus) ist eine Art aus der Pflan­zen­fa­mi­lie der Knö­te­rich­ge­wäch­se (Poly­go­naceae).

Der Hain-Amp­fer ist eine aus­dau­ern­de krau­ti­ge Pflan­ze, sie erreicht eine Wuchs­hö­he von 50 bis 80cm.  Als Stand­ort bevor­zugt er Auwäl­der oder feuch­te Laub­wäl­der, er gedeiht in Ufer­ge­höl­zen, an Wald­säu­men und nas­sen Weg­rän­dern. Er ist auch ein Ver­näs­sungs- sowie Boden­ver­dich­tungs­zei­ger.

Beson­ders auf­fäl­lig sind die roten Adern, die sich durch die grü­nen Blät­ter zie­hen. Er lässt sich sehr gut als Salat­bei­la­ge ver­wen­den. Geschmack­lich ist er deut­lich mil­der als der Sauer­amp­fer. Ich ver­wen­de ihn durch­aus auch mal für die Zube­rei­tung von grü­ner Soße.

Hier im Gar­ten wächst er am Kom­post in unse­rer soge­nann­ten “Wald­rand-WG”, zusam­men mit Bär­lauch, Wald­meis­ter, Wald­erd­bee­ren, Lun­gen­kraut und Aron­stab.
Im März habe ich mal unse­ren mitt­ler­wei­le recht aus­la­den­den Wer­mut zurück gestutzt und habe unter ihm eine schön kräf­tig gewach­se­ne Hain-Amp­fer Pflan­ze gefun­den. Sie war sogar schon deut­lich grö­ßer als ihre Art­ge­nos­sen in der Wald­rand-WG neben­an. Ich war da schon ein wenig ver­wun­dert, wo der Wer­mut ja als ziem­li­cher Mie­se­pe­ter gegen­über ande­ren Pflan­zen bekannt ist.  Er beein­träch­tigt durch Aus­schei­dun­gen der Wur­zeln (sog. Wur­zelex­su­da­te) nega­tiv das Wachs­tum ande­rer Pflan­zen.  Was offen­bar dem Hain-Amp­fer ziem­lich egal zu sein scheint.