Leider hatte ich wenig Zeit mich um neue Artikel für den Blog zu kümmern, was ich aber gerne wieder ändern möchte. Hier einmal ein aktueller Überblick unserer Hühner mit welchen wir in das Jahr 2026 gestartet sind. Es wird also wieder ein paar Mix-Expermimente in diesem Jahr geben.
Wir haben aktuell eine bunt gemischte Hennen-Gruppe mit einem Sandschak Kräher Hahn laufen.
OZZY — unser Zuchthahn, den wir für dieses Jahr von unserem Vereins Freund Rainer bekommen haben. Er ist eine Nachzucht von seinem 19 sec. krähenden schwarzen Sandschak Hahn vom letzten Jahr:
OZZY (Sandschak Kräher)
Hennen:
Unsere Althennen:
Unsere Rassehennen, welche wir schon länger haben und eine Nachzucht Mix Henne aus dem Jahr 2024.
Ein bunter Mix aus Rasse Hennen, welche wir von unserem Vereinskollegen Martin haben und eigenen Nachzuchten unserer Mix Experimente aus dem letzten Jahr.
MORTICIA (Cou Nu Nackthals)PERLCHEN (Cou Nu Nackthals)FRAUORLOFF (Orloff)HUNTERMCFLY (Kraienkopp x Meierijs Hoen Mix)LENINGRADCOWBOY aka COWGIRL (Sandschak Kräher x Blumenhuhn)ESMERALDA (Sandschak Kräher x Blumenhuhn x Brügger Kämpfer Mix)FLOWER (Sandschak Kräher x Lütticher Kämpfer Mix)Huschi-Uschi (Sandschak Kräher x Lütticher Kämpfer Mix)
Da wir zum Pflanzen immer etlichen Kleinkram haben und hier Töpfe, Anzuchtplatten etc. immer im Weg oder im Gewächshaus rumstanden haben wir uns einen kleinen Geräteschuppen bestellt. Halt ein recht kleines und günstiges Modell, welches wir hinter unsere Gartenhütte platziert haben.
Wir haben uns ein passendes Stück gerade gezogen und ein paar Gehwegplatten gelegt. Darauf haben wir den Schuppen aufgebaut und uns darin ein Holzregal selbst zusammengeschraubt.
Das Regal bietet den Stapelplatz für die ganzen Utensilien. Da wir noch eine Gartenschlauch-Halterung und den Schlauch dazu rumfliegen hatten, haben wir diese auch gleich mal an dem Schuppen angeschraubt. Damit der auch aus dem Weg ist und endlich seinen Platz gefunden hat.
Hähnewettkrähen auf dem Vereinsgelände des GZV Nidda 1906 e.V. am 20.05.2024.
Wir waren das erste Mail bei einem Hähne-Wettkrähen und das auch noch als Teilnehmer. Zusammen mit einigen anderen aus unserem Geflügelzuchtverein sind wir zu dieser Veranstaltung. Im Gepäck unseren eigenen Nachzuchthahn PINSEL. Einen blauen Sandschak Kräher aus unser ersten Naturbrut. Von dem wir anfänglich dachten er sei ein Mix mit Cou Nu, welcher sich aber mittlerweile als waschechter Sandschak Langkräher erwiesen hat.
PINSEL (Sandschak Kräher)
Rainer unser Züchterfreund, von dem wir damals PINSELs Vater LEMMY bekommen hatten war auch mit seinem aktuellen rotbunten Sandschak Zuchthahn mit dabei.
Rainer’s Sandschak Kräher
Ein Teilnehmer der Veranstaltung hat besonderen Eindruck bei uns hinterlassen. Ein kleiner Altenglischer Zwergkämpfer, der dort verschenkt wurde und erstaunlicherweise einen Interessenten gefunden hat. Er wurde abgegeben weil er sich in seinem Zuhause offenbar als äußerst Angriffslustig erwiesen hat.
Am 28.01.2024 hat Arvid seinen Wunsch erfüllt bekommen, nachdem er die Hennen auf der letzten Vereinsaustellung bewundert hat.
Arvid und BRÖTCHEN (Brügger Kämpfer)
Torsten Stephan hat ihm zwei seiner Brügger Kämpfer Hennen gegeben. RAVEN (Schwarz) und BRÖTCHEN (Zimtfarben). Er ist der Vorsitzende unseres Geflügelzuchtvereins und der Zuchtwart für die Brügger Kämpfer im Club Deutscher Ur- und Kampfhuhnzüchter 1911 .
BRÖTCHEN (Zimtfarben) und RAVEN (Schwarz)
Mit ihm haben wir auch einen guten Ansprechpartner wenn es um Fragen rund um die Kampfhühner geht.
RAVEN und BRÖTCHEN waren die ersten Tage noch sehr schüchtern und haben eine ganze Weile gebraucht bis sie sich aus dem Stall heraus getraut haben. Aber sie sind zwei ruhige und sehr gechillte junge Damen, die uns viel Freude machen und sich auch sehr gut in die Herde integrieren.
Brügger Kämpfer:
Brügger Kämpfer sind eine Rasse die Mitte des 17. Jahrhunderts in der Gegend um Brügge aus alten Kampfhuhnrassen und Malaien gezüchtet wurde.
Sie sind eine recht große Kämpfer Rasse mit gutem Fleischansatz und einer Legeleistung von 120 Eiern im ersten Jahr. Eierschalenfarbe: gelb oder weiß.
Ihr Gewicht liegt beim Hahn: 4,5–5,5kg und bei der Henne: 3,5–4kg
Farbschläge: ‑goldhalsig, ‑silberhalsig, ‑silberhalsig mit orangerücken, blau/silber mit roten Schultern beim Hahn, ‑orangebrüstig, ‑birkenfarbig, ‑blau/birkenfarbig, ‑schwarz/rot, ‑blau/rot, ‑schwarz, ‑blau mit oder ohne Saum
Inka-Gurke (Cyclanthera pedata) ist eine Pflanzenart aus der Familie der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), die unter verschiedenen Trivialnamen im Handel zu finden ist.
Die Inka-Gurke ist eine einjährige, kräftige Kletterpflanze die etwa 4–5 Meter oder auch mehr, lang wird. Sie hat kahle, rippige Stängel, die beim Quetschen stark gurkenähnlich riechen. Sie ist eine monözische Art, sprich es wachsen männliche wie weibliche Blüten an einer Pflanze. Ihre Früchte, die etwas länglich sind und auf denen sich kleine weiche Stacheln bilden, sind innen hohl. Darin entwickeln sich etwa 3–13 bräunlich schwarze Samen.
Verbreitung
Die Art ist in Südamerika, vor allem in den Anden, heimisch. Sie kommt in Mittelamerika, Kolumbien, Venezuela, Peru, Ecuador, Bolivien und Argentinien vor. Sie wird dort verbreitet angebaut und verwildert auch. Die Art wird auch in Asien (Indien, China) kultiviert. Sie ist relativ kältetolerant und gedeiht bis in 2800 Meter Höhe. Sie wächst auch noch bei Temperaturen knapp über 0 °C.
Nutzung
Die Blätter und junge Sprossen werden roh oder gekocht gegessen. Die jungen Früchte werden roh wie Gurken oder gekocht verspeist, die älteren nur gekocht. Beim Kochen werden häufig die Samen entfernt und die Frucht mit verschiedenen Zutaten gefüllt. Die Samen sind ebenfalls essbar und werden eher medizinisch verwendet.
Unser erster Anbauversucht 2023:
Wir haben unsere Inka-Gurke als junge Pflanze auf dem öffentlichen Garten-Youtuber Treffen in Erftstadt, bei der Gartenoase Köln West gekauft.
Da wir bei dieser Pflanze auch mal wieder keine Ahnung hatten wie gut sie wächst und wie man sie dann verwertet haben wir sie mal rein als Experiment mitgenommen. Gepflanzt haben wir sie in das kleine Kastenbeet und haben ihr ein Gitter gegeben, das wir auch schon für Gurken im Einsatz hatten.
Offensichtlich hat sie gute Bedingungen vorgefunden oder ist sehr Anspruchslos, denn sie ist sehr fleißig gewachsen und hat viele Ranken gebildet. An diesen sind etliche Früchte gewachsen und wir hatten eine richtig tolle Ernte. Da sie wirklich relativ lange wächste konnten wir noch recht spät im Jahr, bis in den November hinein, Inka-Gurken ernten.
Wir haben sie in verschiedenen Gerichten als Gemüse verwendet. Sprossen und junge Blätter soll man ja auch essen können, haben wir aber bisher noch nicht probiert. Was sehr lecker war, halbierte Inka-Gurken gefüllt und überbacken.
Unsere anderen diesjährigen Mitbringsel des Garten-Youtuber Treffens: