Saatgutgewinnung: Haferwurzel (Tragopogon porrifolius) (2022)

Im Früh­jahr 2021 hat­ten wir das ers­te Mal Hafer­wur­zeln (Tra­go­po­gon por­ri­fo­li­us) ange­baut und die sind gut gewach­sen, ohne das sie beson­ders viel Beach­tung erhal­ten hat­ten. Außer mal Bei­kraut ent­fer­nen, wenn das zu sehr über­hand genom­men hat­te. Im Herbst und Win­ter konn­ten wir dann eini­ge der sehr lecke­ren, süß­lich schme­cken­den Hafer­wur­zeln ernten.

An den Wur­zeln sieht man schon noch deut­lich, dass der Boden immer noch nicht opti­mal locker ist. Auch wenn wir ver­uchen ihn mit Kom­post und mul­chen zu ver­bes­sern. Aber es dau­ert und wir haben irgend­wie von bei­dem immer noch zuwenig,für den Bedarf den es hat.

Ein paar Pflan­zen, am Ende des Bee­tes haben wir ste­hen las­sen, zum einen woll­ten wir ein­mal die Blü­te bewun­dern. Da sie sehr schö­ne Blü­ten haben sol­len. Lei­der blü­hen die, wie auch ihr naher Ver­wand­ter der  gro­ße Bocks­bart (Tra­go­po­gon dubi­us), nur Vor­mit­tags und wir haben nicht ein­mal geschaft ein Foto zu machen.

 

 

 

Dann haben wir gedacht lass uns mal ver­su­chen Saat­gut von den Hafer­wur­zeln zu gewin­nen um im nächs­ten Jahr mal davon wel­che wach­sen zu las­sen.  Die Hafer­wur­zel hat impo­san­te gro­ße “Pus­te­blu­men” ent­wi­ckelt. Die­se sind farb­lich etwas bräun­li­cher als die vom Bocks­bart und noch “flau­schi­ger”.

 

 

Gesagt getan, wir haben nun eine gan­ze Men­ge Saat­gut, mehr als wir benö­ti­gen.  Von unse­rem gro­ßen Bocks­bart haben wir auch wel­ches genom­men und da wird es nun 2023 ein neu­es Expe­ri­ment geben.

 

 

Ernte 2022 (Mai — August)

14.06.2022 — Nach­bars Kirsch-Baum hat Äste die bis in unse­ren Gar­ten rüber rei­chen. Die dür­fen wir immer beern­ten. Ein­fach schön ein freund­schaf­lti­ches Ver­hält­nis mit sei­nen Gar­ten­nach­barn zu haben:

13.06.2022 — Immer mal was neu­es pro­bie­ren: Skyr mit Felsenbirnen:

12.06.2022 — Die ers­ten Fel­sen­bir­nen des Jah­res und sehr viel Bron­ze-Fen­chel gibt es die­ses Jahr. Wie immer natür­lich die Wach­tel Eier.

25.05.2022 — Wir haben die­ses Jahr das ers­te Mal rich­tig Holun­der-Blü­ten von unse­rem Holun­der in der Hecke ern­ten kön­nen. Das gibt dann Holunderblüten-Sirup:

24.05.2022 — Gar­ten­mel­de und das wo wir die­ses Jahr kei­ne aus­ge­sät hat­ten. Aber da sie immer auss­amt kommt sie auch immer mal irgend­wo in der grü­nen Höl­le zum Vorschein.

11.05.2022 — Grü­nes Pot­pour­ri aus Knob­lauch-Grün, Forel­len­schluss-Salat, Sal­bei, Pfef­fer-Kraut, Blut-Amp­fer, Schild-Amp­fer, Bron­ze-Fen­chel, Lieb­stö­ckel und Dost:

Ernte 2022 (Januar — April)

am 02.01.2022 haben wir unse­re ers­te Ern­te des neu­en Jah­res Heim gebracht. Wir haben ja noch Hafer­wur­zeln im Beet ste­hen. Die sind noch knackig.

30.01.2022 Heu­te gab es den ers­ten Win­ter Pos­te­lein Salat des Jahres:

… und etwas Rosen­kohl hat Clau­dia noch gefun­den. Der ist die­ses Jahr über­haupt nicht gut gewachsen:

14.04.2022 — Heu­te gab es lecker Feld­sa­lat zum Abendessen:

15.04.2022 — Die Wach­teln im Gar­ten legen mitt­ler­wei­le auch schon wie­der fleißig:

24.04.2022 — Es gibt bunt gemischt Asia-Salat:

Ernte 2021

Unse­re Ern­te 2021:

08. April (Pos­te­lein und Wach­tel Eier)

24. April (Wach­tel Eier und die letz­te Win­ter­kres­se aus 2020)

11. Mai (Radies­chen, Knob­lauch-Grün, Forel­len­schuss Salat, Gar­ten­mel­de, Bron­ze Fen­chel und Pfef­fer­kraut. Sowie 6 Wach­tel Eier)

14. Mai (Rha­bar­ber, Forel­len­schluss Salat, 7 Wach­tel Eier)

24. Mai (Gun­ter ganz stolz auf sei­nen Kohlrabi)

10. Juni (Heu­te gibt es: rote Bee­te, Gar­ten Mel­de, Forel­len­schluss Salat, vie­le Wach­teln Eier. Kräu­ter von Sal­bei, Bron­ze Fen­chel, Dost und Pfef­fer Kraut. Dazu Tee aus Apfel Min­ze, Agasta­che und Zitro­nen Melis­se.)

27. Juni (die letz­ten Acker­boh­nen und ers­ten Zwie­beln + Blaue Kohlrabi)

02. Juli (Rote Beete)

03. Juli (Zwie­bel, Schwarz­kohl Erb­sen und Wach­tel Eier)

17. Juli (Knob­lauch)

23. Juli (unse­re ers­ten Snack-Gurken)

01. August (Ers­te Stan­gen­boh­nen (Blau Hil­de) und Busch­boh­nen (Sor­te unbe­kannt, in der Gar­ten­oa­se Köln-West gekauft) Ern­te 2021)

08. August (… es geht wei­ter mit Boh­nen und Erb­sen. Eben­so mit Toma­ten und Gurken)

12. August (Chi­li lau­fen nicht so gut die­ses Jahr)

15. August (Busch- und Stan­gen­boh­nen und unser ers­ter Lauch.)

09. Sep­tem­ber (Die letz­ten Rote Bee­te und Kohl­ra­bi. Stan­gen­boh­nen, Man­gold, Toma­ten, Gur­ken, Zuc­chi­ni, sowie Hoka­i­do und Par­tis­son Kür­bis­se.)

19. Sep­tem­ber (die letz­ten Möhrchen)

19. Okto­ber (Quit­ten)

23. Okto­ber (Der Rest unse­rer Boh­nen von 2021)

24. Okto­ber (Noch Quit­ten, Äpfel, Wal­nüs­se und die letz­ten klei­nen Möh­ren geern­tet)

27. Okto­ber (Schwarz­kohl, eine Toma­te, Phy­sa­lis, Gur­ke und Chi­li gefun­den und den letz­ten Lauch)

Speise-Chrysantheme (Glebionis coronaria) — Kultur 2021

Beim Ein­kau­fen im Hof­la­den vom Dot­ten­fel­der Hof haben wir Spei­se-Chry­san­the­men ent­deckt und Arvid mein­te das pro­biert er mal aus.  Sie kamen dann als klei­ne Unter­be­pflan­zung vor die Cock­tail-Toma­ten, die unter dem Vor­dach vor dem Toma­ten­haus stehen.

Die Toma­ten sind in die­sem Jahr lei­der sehr schnell ein Opfer der Kraut-und Braun­fäu­le gewor­den, aber die Chry­san­the­men sind flei­ßig gewach­sen und haben toll geblüht. Die Blü­ten sehen irgend­wie wie klei­ne Eidot­ter aus.

Geges­sen haben wir sie die­ses Jahr irgend­wie noch nicht, wir haben uns echt nicht ran getraut. Aber wir wol­len sie auf jeden Fall nächs­tes Jahr noch­mal aus­sä­hen. Saat­gut haben wir, im zwei­ten Anlauf, noch geret­tet. Die ers­te Saat­gut Ern­te hat­ten wir zum trock­nen in der Hüt­te ste­hen, aber das haben die Mäu­se ent­deckt und fan­den die trock­nen Chry­san­the­men Blü­ten außer­or­dent­lich lecker. Sie haben sie kom­plett weggefressen.

Also muss­ten noch­mal wel­che abge­ern­tet wer­den und die sol­len im nächs­ten Jahr wie­der ins Beet.

Kultur: Möhren — Sorte Gniff (2021)

Ende März haben wir Hoch­beet II. vor­be­rei­tet um Möh­ren dort einzusäen.

Als Sor­te haben wir uns die­ses Jahr für GNIFF (Bio) ent­schie­den, die wir über Sati­va gekauft haben.

Bei der GNIFF han­delt es sich um eine alte schwei­zer Sor­te aus dem Tes­sin. Sie ist von vio­lett-roter Far­be und hat eine kur­ze, stump­fe Form.

 

Lei­der ist das dau­er­nas­se Wet­ter den Möh­ren über­haupt nicht bekom­men, trotz das sie im Hoch­beet saßen. Es ist zwar eine rela­tiv lang­sam wach­sen­de Sor­te, aber unter den dies­jäh­ri­gen Wet­ter Extrem­be­din­gun­gen was sie auch extrem lang­sam im Wachs­tum. Anfang August waren wir dann so ziem­lich am Ende mit der Ernte.

 

 

Wir hat­ten stre­cken­wei­se wenig Hoff­nung das wir über­haupt etwas ern­ten aber es kamen dann doch eini­ge, halt recht klei­ne Möh­ren dabei heraus.

Geschmack­lich sind sie wirk­lich sehr gut gewe­sen. Wir haben sie halt im Direkt­ver­zehr ver­braucht. Daher kann ich nichts über die Lager­fä­hig­kei­ten berich­ten. Laut Sor­ten­be­schrei­bung soll sie eine sehr gute Lag­er­ei­gen­schaft haben. Ich den­ke wir wer­den es auf jeden Fall noch­mal pro­bie­ren mit die­ser Sorte.

Unser ers­tes Möh­ren Experiment: