Pyrolyse-Ofen testen und Wok einbrennen

Gun­ter und Arvid waren ja neu­lich beim Per­ma­kul­tur Ver­ein Die Wald­geis­ter zu einem Pyro­ly­se-Ofen­bau Work­shop und haben dabei zwei Öfen gebaut. Die­se haben wir mitt­ler­wei­le in Gebrauch und Arvid hat dafür noch einen alten indi­schen Eisen-Wok gefun­den. Die­sen haben wir dann jetzt auch mit Öl ein­ge­brannt um da zukünf­tig auch auf unse­ren Öfen kochen zu kön­nen. Also nicht nur allei­ne Holzoh­le aus unse­ren Wal­nuss Scha­len machen.

Das mit dem ver­koh­len der Wal­nuss-Scha­len klappt her­vor­ra­gend und unser Plan ist also auf­ge­gan­gen. Wir haben damit schon mal das Scha­len Pro­blem gelöst, fehlt nur noch die smar­te Lösung für die Walnuss-Blätter.

Unse­re Gar­ten-Nach­barn waren auch schon da und haben sich den Pyro­ly­se-Ofen in Akti­on ange­se­hen und sind nun offen­bar inspi­riert auch einen bau­en zu wol­len. Für ihren Kom­post haben sie, nach einem Gespräch mit Gun­ter, auch gleich noch Ideen mitgenommen.

Wir sind echt begeis­tert wie ein­fach man mit die­ser Metho­de hier Koh­le her­stel­len kann.

 

 

 

 

 

 

Video:

Bil­der vom ers­ten Anfeuern:

 

Anzuchtsbrett für das Tomatenhaus (2020)

Das Anzucht­s­brett war eine spon­ta­ne klei­ne Pro­jekt­idee, da wir im Früh­jahr immer Platz­man­gel für die klei­nen Jung­pf­länz­chen haben.

Daher dach­ten wir es wäre sicher mög­lich Jung­pflan­zen die nicht all­zu Tem­pe­ra­tur­emp­find­lich sind auf ein Brett ins Toma­ten­haus zwischenzulagern.

 

 

Wir haben also die­ses Brett zusam­men­ge­schraubt und das Kon­zept spä­ter noch mit einer abnehm­ba­ren Hal­te­rung ver­bes­sert. Dann kön­nen wir es nach gebrauch und wenn die Toma­ten Platz benö­ti­gen immer wie­der abhängen.

Tomatenhaus Erweiterung 2020

Ihr erin­nert Euch sicher­lich an unser Toma­ten­haus Bau­pro­jekt vom letz­ten Jahr:  Pro­jekt: Toma­ten­haus 2019  .

 

 

Das hat ja auch rela­tiv gut geklappt mit den Toma­ten, war aber recht klein und etwas unprak­tisch in der Pfle­ge der Pflan­zen. Schnell war am Ende der Sai­son klar wir wol­len es im kom­men­den Jahr grö­ßer, schö­ner, besser.

 

Gesagt getan, früh im Jahr 2020 wir mal wie­der in den Bau­markt und Mate­ri­al zum Toma­ten­haus 2.0 kau­fen. Die mitt­ler­wei­le auf­ge­tauch­te Coro­na Pan­de­mie mit dem Lock­down gab uns ja auch viel Zeit für den Gar­ten. Arvid hat­te ja dann mit Beginn des Lock­downs 100% Kurz­ar­beit und muss­te sich mit allen mög­li­chen Pro­jek­ten ver­su­chen abzulenken.

Wir haben erst­mal Abends gezeich­net und geplant wie es wer­den könn­te, aber im Ende­fekt kamen uns wärend des Bau­pro­zes­ses sovie­le Ideen die noch mit ein­ge­baut wurden.

 

Schluss­end­lich wur­de es etwas mehr als dop­pelt so groß, wie ursprüng­lich. Das Dach haben wir aus Halt­bar­keits­grün­den nicht mehr aus der Folie gemacht, son­dern wir haben uns für trans­pa­ren­te Well­plat­ten ent­schie­den. Da wir im ers­ten Toma­ten­jahr fest­ge­stellt haben wie das Foli­en­dach inner­halb einer Sai­son schon Löcher bekom­men hat­te. Schö­ner Nebene­fekt war das wir unter dem Dach einen schma­len Luft­schlitz gelas­sen hat­ten, zwi­schen Dach und Beginn der Wand­fo­lie. hier­über kann immer auf­stei­gen­de Wärme/Feuchtigkeit her­aus. Was, wie sich her­aus­stell­te, sehr vor­teil­haft ist gegen Pilz­be­fall bei den Pflan­zen wenn die Luft bes­ser durch das Toma­ten­haus zir­ku­lie­ren kann.

Das mit der Luft­zir­ku­la­ti­on und dem Über­hit­zen hat uns schon eini­ges an Nach­den­ken gekos­tet. Ein Fens­ter soll­te unbe­dingt hin­ein wenn das Toma­ten­haus grö­ßer ist. Wir ent­schlos­sen uns am Ende das Fens­ter an der gegen­über­lie­gen­den Sei­te von der Tür anzu­brin­gen. Wir haben es recht groß gestal­tet und aus Sta­bi­li­täts­grün­den mit Steg­plat­ten bestückt. Da wir die eh nur grö­ßer kau­fen konn­ten als das Fens­ter und die Folie am alten Toma­ten­haus­teil eh irgend­wann getauscht wer­den müss­te, haben wir die gan­ze Rück­wand statt­des­sen mit Steg­plat­ten ver­klei­det. Das hat sich bewärt und wir den­ken wir wer­den irgend­wann das gesamt Toma­ten­haus damit machen.

Damit das Fens­ter auch gut für die Durch­lüf­tung im Som­mer sorgt haben wir es mit einem auto­ma­ti­schen Fens­ter­öff­ner bestückt. Die­ser hat­te sich ja schon bei unse­rem Früh­beet­kas­ten bewährt.

Bes­ser begeh­bar woll­ten wir das Toma­ten­haus ja haben, das hat­te uns ja im letz­ten Jahr gestört. Wir haben eini­ge Beton Rasen­kan­ten, die waren die güns­tigs­te Lösung, als Beet­um­ran­dung mit ein­ge­baut und eini­ge alte Geh­weg­plat­ten vom Sperr­müll wur­den ein Weg mit­tig im Haus. Auch am Ein­gang haben wir noch eine Rei­he Geweg­plat­ten gelegt.

Somit kön­nen wir erst­mal beru­higt in die Toma­ten­sai­son 2020 starten.

 

 

 

 

 

 

Toma­ten­haus 2.0:

 

Growbox bauen (2020)

Jung­pflan­zen Vor­an­zucht auf der Fens­ter­bank. Tja, das hat­ten wir 2019/2020 und das war wahr­lich sub­op­ti­mal. Zu wenig Platz und vor allem zu dun­kel. Mal ganz zu schei­gen von Tem­pe­ra­tur- und Luftfeuchtigkeitsschwankungen.

Für die Sai­son 2021 woll­ten wir es unbe­dingt mit einer Grow­box (Anzucht­box) ver­su­chen und wir haben auf You­tube dazu eini­ge Vide­os geschaut und uns durchs Inter­net gewühlt. Viel Platz haben wir nicht und es soll sich auch von den Kos­ten im Rah­men hal­ten. Hin und her über­legt und mal durch den Kel­ler gestö­bert. Da haben wir noch ein altes Ter­ra­ri­um rum­ste­hen und das passt von der Grö­ße genau ins Wohn­zim­mer Regal. Mit den Schie­be­tü­ren ist es super zu bestü­cken und ein Git­ter zur Belüf­tung hat es auch. Also das wäre doch eine super Box haben wir gedacht und ihm erst­mal einen Platz im Regal verpasst.

Aber Licht benö­tigt es doch auch noch. Wir haben dann im Inter­net zwei LED Pflan­zen­lam­pen bestellt, die grö­ßen­mä­ßig in die Box passen.

Als die Lam­pen anka­men muss­ten wir uns noch über­le­gen wie wir sie in der Box befes­ti­gen kön­nen. Wir haben uns ent­schie­den Durch­läs­se für die Ket­te in das oben lie­gen­de Lüf­tungs­git­ter zu boh­ren und die Draht­sei­le der Lam­pen dadurch zu füh­ren. Die Anschluss­ka­bel haben wir auch dar­über rausgeführt.

Befes­tigt haben wir die Draht­sei­le ein­fach mit­tels Schraub­ha­ken, die wir an der Unter­sei­te des dar­über­lie­gen­den Reg­al­bret­tes befes­tigt haben.

Von dem Ter­ra­ri­um hat­ten wir auch noch eine Zeit­schalt­uhr für die Steck­do­se übrig. Mit die­ser wir nun die Beleuch­tungs­dau­er unse­rer Grow­box regeln können.

Eine Ter­ra­ri­um-Heiz­mat­te ist auch noch da, wenn wir also mehr Wär­me benö­ti­gen soll­ten, etwa für die Kei­mung von Chi­lis oder so. Dann kann sie dafür zum Ein­satz kommen.

Wir sind also gespannt auf die kom­men­de Jung­pflan­zen Anzucht und wie gut unse­re Grow­box funk­tio­nie­ren wird.

 

Wachtelgehege II. bauen 2020

Da unse­re zwei­te Wach­tel Kunst­brut mit einer so guten Schlupf­ra­te aus­ge­stat­tet war, haben wir uns über­legt das wir zwei Wach­tel­grup­pen hal­ten wer­den. Wir sind mitt­ler­wei­le offen­bar so rich­tig vom Wach­tel­fie­ber befallen.

 

Also Also waren wir im Bau­markt und haben wie­der Dach­lat­ten und ande­res Bas­tel­zu­be­hör gekauft um ein zwei­tes Wach­tel­ge­he­ge zu bau­en. Nur die Box wer­den wir die­ses Mal kom­plett selbst bau­en. Die soll noch mehr Platz haben und dies­mal auch ein Fens­ter. Als Werk­ma­te­ri­al für die Box haben wir uns für Mult­plex-Sieb­druck­plat­ten ent­schie­den. Damit hat­te Artur schon sei­nen Schup­pen gebaut und es hat­te sich da gezeigt, die Rat­ten nagen die nicht an.

Wir haben sie auch schon als Zwi­schen­eta­gen in der Rat­ten-Volie­re ver­wen­det, die Farb­rat­ten nagen die auch nicht an.  Sie sind Form­sta­bil und man hat nicht sovie­le Rit­ze in denen sich Vogel­mil­ben ver­ste­cken könnten.

Das Gehe­ge selbst haben wir nach dem glei­chen Prin­zip wie das ers­te gebaut. Jetzt wis­sen wir ja wie es geht und es ging daher schon viel schneller.

Die Sieb­druck­plat­ten hat­ten wir uns aus Zeit­grün­den schon im Bau­markt sägen las­sen, also muss­ten wir nur noch die Fens­ter­öff­nung, sowie Ein­gang und Durch­gang im Wind­fang, sägen.

Ind die Fens­ter­öff­nung kam eine UV bestän­di­ge trans­pa­ren­te Kunst­off­schei­be. Somit ist die Box nicht stock­fins­ter und man kann auch mal von außen schau­en ob alles drin­nen in Ord­nung ist.

 

Das Dach bekam wie­der ein Well­plat­te oben­drauf und Box wur­de wie­der trans­por­ta­bel mit Schar­nie­ren an das Gehe­ge montiert.

 

 

 

 

Wir haben flei­ßig gesägt, gebohrt und geschraubt bis es dun­kel wur­de. Denn es wird Zeit, die klei­nen Wach­teln sind mitt­ler­wei­le so groß das sie end­lich alle raus sol­len. Der Küken­stall wird den Hen­nen sonst zu klein.

 

ALDI Tomaten unter dem Vordach 2020

Wir haben von der Res­ter­am­pe im ALDI ein Päcken “Alte Toma­ten Sor­ten” geret­tet. Eigent­lich schon zu spät zum anpflan­zen und sie sahen auch schon etwas mit­ge­nom­men aus. Aber wir hat­ten mal wie­der Mit­leid und haben es auf einen Ver­such ankom­men las­sen. Wir expe­ri­men­tie­ren ein­fach zu gerne.

Aber wohin mit noch mehr Toma­ten, das Toma­ten­haus ist ja schon bepflanzt?

Also hat­te Arvid mal wie­der eine blö­de Idee, da Frei­land nicht so erfolg­ver­spre­chend für Fleisch­to­ma­ten ist. Wir machen neben ans Toma­ten­haus ein­fach ein Vor­dach und die Toma­ten zie­hen in zwei  Mau­rer­k­ü­bel dar­un­ter. Die Toma­ten­haus­sei­te mit dem Vor­dach zeigt in Rich­tung Westen.

 

 

Also ein paar rest­li­che Dach­lat­ten zusam­men gesucht und einen Rest trans­pa­ren­tes Well­dach. Dar­aus haben wir dann ein klei­nes Vor­dach gebaut.

Dann haben wir die Mau­rer­k­ü­bel mit Pflan­zer­de und Dün­ger bestückt und die klei­nen Toma­ten­pf­länz­chen hin­ein gesetzt.

 

 

Sor­ten:

Schwar­ze Ananas

Anden­horn

Schwar­ze Krim

Ber­ner Rose

Roter Rus­se

Green Zebra

Nun heisst es war­ten was aus dem Toma­ten­pro­jekt erwächst.

Es wur­de ja recht spät mal wirk­lich warm und die Toma­ten hat­ten eh schon Wachs­tums­ver­zug. Es hat lan­ge gedau­ert bis sie mal rich­tig dazu kamen Fruch­t­an­sät­ze zu bil­den und ewig um die­se auszureifen.

Aber ein paar Früch­te haben wir zum Schluss dann doch noch gehabt. Wäre der Herbst noch län­ger warm geblie­ben hät­ten wir auch noch mehr bekommen.

Wir haben uns an die­sen Ver­such­s­to­ma­ten auch das ers­te mal an das Sor­ten­rei­ne bestäu­ben mit­tels Tee­beu­tel über den Blü­ten her­an­ge­wagt. Da wir dach­ten sind eh nur unse­re Expe­ri­men­tier Toma­ten. Wir haben sogar eini­ge Samen ern­ten kön­nen. Somit kön­nen wir damit im nächs­ten Jahr noch einen wei­te­ren Ver­such machen.

Geschmack­lich am bes­ten waren Green Zebra, Schwar­ze Ana­nas und Schwar­ze Krim.

Es war auch wenn wir sehr spät die Toma­ten aus­ge­pflanzt hat­ten und das Wet­ter nicht so opti­mal für Toma­ten war doch noch ein, mit klei­nem Ertrag gekrön­tes Experiment.

Das Vor­dach hat sich super gemacht und wir den­ken, wir ver­wen­den es in der kom­men­den Sai­son wie­der. Evt. aber eher mit klei­ne­ren Sor­ten. Die gro­ßen Fleisch­to­ma­ten machen sich bes­ser im Tomatenhaus.

Bil­der: