Echter Eibisch (Althaea officinalis)

(Illus­tra­ti­on aus Köhler’s Medi­zi­nal­pflan­zen von 1887)

Der Ech­te Eibisch (Alt­haea offi­ci­na­lis) ist eine aus­dau­ern­de, krau­ti­ge Pflan­ze, die Wuchs­hö­hen von etwa 50 bis 150 Zen­ti­me­tern erreicht. Sämt­li­che ober­ir­di­schen Pflan­zen­tei­le sind dicht sam­tig-fil­zig behaart. Die Laub­blät­ter ste­hen wech­sel­stän­dig am Stän­gel. Sie sind drei- bis fünf­lap­pig und eben­falls dicht behaart.

Die Blü­te­zeit erstreckt sich je nach Stand­ort von Juni bis August, ver­ein­zelt auch bis in den Sep­tem­ber. Die rela­tiv kurz gestiel­ten Blü­ten ste­hen ein­zeln oder in klei­nen Grup­pen in den Blatt­ach­seln sowie end­stän­dig in locke­ren, ris­pi­gen Blütenständen.

Die zwitt­ri­gen Blü­ten wer­den über­wie­gend von Insek­ten bestäubt. Haupt­säch­lich durch Bie­nen, Wes­pen, Hum­meln, Woll­schwe­bern und Schweb­flie­gen. Bleibt eine Fremd­be­stäu­bung aus, kann der Ech­te Eibisch auch Selbst­be­stäu­bung betrei­ben und so Samen bilden.

Als mehr­jäh­ri­ge Pflan­ze über­dau­ert der Ech­te Eibisch den Win­ter mit Erneue­rungs­knos­pen auf Boden­hö­he (Hemi­kryp­top­hyt) und treibt im Früh­jahr erneut aus.

Er bevor­zugt feuch­te, son­ni­ge und war­me Stand­or­te mit nähr­stoff­rei­chen, gut was­ser­ver­sorg­ten Lehm- oder Ton­bö­den. In der Natur wächst er vor allem an Fluss­ufern, auf Feucht­wie­sen sowie in Küs­ten- und Auenbereichen.

Der Ech­te Eibisch ist in Deutsch­land sel­ten gewor­den und steht daher unter beson­de­rem Schutz. Er ist nach dem Bun­des­na­tur­schutz­ge­setz (BNatSchG) in Ver­bin­dung mit der Bun­des­ar­ten­schutz­ver­ord­nung (BArtSchV) seit dem 31. August 1980 beson­ders geschützt.

In unse­rem Gar­ten wächst und ver­mehrt sich der Eibisch nun schon im drit­ten Jahr:

Quel­le : Wikipedia

Illus­tra­ti­on: Illus­tra­ti­on aus Köhler’s Medi­zi­nal­pflan­zen von 1887

 

 

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