1. Roggen Sauerteigbrot (2020)

Wir haben uns das ers­te Mal an ein Sauer­teig­brot gewagt. Für den Sauer­teig haben wir eine Fer­tig­kul­tur aus dem Bio­la­den zurück gegrif­fen, an den Selbst­an­satz einer Sauer­teig­kul­tur haben wir uns bis­her noch nicht gewagt. Es ist ja gene­rell erst das zwei­te Brot wel­ches wir geba­cken haben.

Der ers­te Brot­back­ver­such mit dem Din­kel Baguette hat uns ange­steckt uns wei­ter mit dem Brot­ba­cken zu beschäf­ti­gen und nach­dem Arvid ja im Hes­sen­park das höl­zer­ne Brot­körb­chen gekauft hat musst das ja auch end­lich mal ein­ge­weiht wer­den. Er hat dann noch die Natur­sauer­teig Mischung und das Rog­gen­mehl aus dem Natur­kost Laden besorgt und sich dann mit Gun­ter ans backen gemacht.

Rezept:

(für ein ca. 1.3 Kg schwe­res Brot)

375 g Rog­gen-Voll­korn-Schrot, fein

375 g Wei­zen-Voll­korn-Schrot, fein

1 Wür­fel Hefe

400 — 500 ml lau­war­mes Was­ser

1 TL Zucker

1 Beu­tel Hen­sel Natur-Sauer­teig (150 g) / haben wir ver­wen­det, gut schüt­teln, evtl. hand­warm im Was­ser­bad erwär­men (40°C)

2–3 TL Salz

1 TL Zwie­bel­pul­ver

1 TL Kori­an­der

Das Voll­korn-Schrot in eine Rühr­schüs­sel geben, in der Mit­te eine Mul­de ein­drü­cken.

 

 

 

Die Hefe mit 3–5 EL lau­war­men Was­ser und Zucker in einer Tas­se zu Brei ver­rüh­ren und in die oben erwähn­te Mul­de geben. Mit einem Tuch abge­deckt an gut tem­pe­rier­ter Stell (evtl. offe­ner Back­ofen bei 50°C) ca. 15 min. gehen las­sen, bis die Hefe Bla­sen wirft.

Rest­li­ches Was­ser, Natur­sauer­teig, Salz, Zwie­bel­pul­ver und Kori­an­der zuge­ben.

 

 

Den Teig dann ca. 5–10 min. sehr gut durch­kne­ten. Wir haben fest­ge­stellt das man die Unter­la­ge und die Hän­de gut bemeh­len soll­te, da der Teig sehr kleb­rig ist.

Nach dem Kne­ten den Teig wie­der mit dem Tuch abde­cken und ca. 20–30 min. gehen las­sen.

Danach den Teig noch­mals durch­kne­ten und ihn zu einem Laib for­men, den man dann in das Brot­körb­chen gibt. Die­ses Brot­körb­chen kann man ent­we­der mit Mehl bestäu­ben oder alter­na­tiv ein Lei­nen­tuch hin­ein legen.

 

An war­mer Stel­le soll­te er ca. 30 min. gehen, bis sich der Umfang fast ver­dop­pelt hat.

Im vor­ge­heiz­ten Back­ofen bei ca. 200–220° C ca. 60 min. backen. In den Back­ofen stellt man noch ein mit Was­ser gefüll­tes feu­er­fes­tes Förm­chen.

Um eine schö­ne Krus­te zu erhal­ten kann man das fer­tig geba­cke­ne Brot mit Was­ser bepin­seln und ca. 5 min. wei­ter­ba­cken.

 

 

Fazit:

Wir haben uns an obi­ges Rezept, von der Hen­sel Natur-Sauer­teig Back­an­lei­tung gehal­ten und es kam ein lecke­res Brot dabei her­aus. Auch wenn wir defi­ni­tiv noch an unse­rer Knet-Per­for­mance arbei­ten müs­sen.

 

Dann wäre der Teig auch noch bes­ser gewor­den, aber wir wer­den es wei­ter pro­bie­ren und es wird sicher­lich nicht unser letz­tes selbst geba­cke­nes Brot blei­ben.

 

 

Unser ers­tes Rog­gen Sauer­teig­brot:

1. Dinkel Baguette (2020)

Am 02.02.2020 haben wir das aller­ers­te Mal ein Brot geba­cken. Genau­er gesagt ein Din­kel Baguette.

Vom Backen haben wir alle drei kei­ne Ahnung, aber Arvid hat­te vor einer Wei­le eine Baguette Back­form im Super­markt ent­deckt, mit einem ein­fa­chen Rezept. Expe­ri­men­tier­freu­dig wie wir sind haben wir die nun und haben uns im Bio­la­den Din­kel Mehl gekauft und mal ein­fach pro­biert ob wir ein genieß­ba­res Brot im Back­ofen zustan­de bekom­men.

Rezept:

375 g Din­kel Mehl

260 ml Was­ser

30 g fri­sche Hefe

1TL Salz

1 Pri­se Zucker

Mehl in einer Schüs­sel geben und eine Mul­de for­men, die Hefe hin­ein­brö­seln, Zucker und Was­ser dazu­ge­ben. Dar­aus einen Teig kne­ten. Die­sen dann 20 min. ruhen las­sen.

Danach den Teig gut durch­kne­ten, in drei Tei­le auf­tei­len, die Enden zur Mit­te umschla­gen und die Stü­cke jeweils in eine vier­ecki­ge Form zie­hen und wei­te­re 20 min. ruhen las­sen.

Das ganz For­men noch­mal wie­der­ho­len und die Stü­cke in zu einem Baguette for­men und auf die Unter­la­ge geben.

Die Ober­sei­te mehr­mals ein­rit­zen und im vor­ge­heiz­ten Back­ofen bei 240°C Ober-/Un­ter­hit­ze für etwa 15 min. backen.

Direkt vor dem Backen etwas Was­ser in den Back­ofen geben.

Aufgesetzter Kräuter Likör

Zuta­ten:

  • 1 Bund Pfef­fer­min­ze
  • 1 Bund Zitro­nen­me­lis­se
  • 1 kl. Zweig Wer­muth
  • 1 kl. Zweig Eber­rau­te
  • 2 Gewürz­nel­ke
  • 3 Piment Kör­ner
  • 200 g wei­ßer Zucker
  • eine 1L Fla­sche mit Dop­pel­korn auf­ge­füllt

 

 

Zube­rei­tung:

Für unse­re Kräu­ter­li­kör Mischung haben wir jeweils einen Bund Pfef­fer­min­ze und Zitro­nen­min­ze frisch im Gar­ten gepflückt. Gewa­schen und grob zer­klei­nert.

Mit Wer­muth und Eber­rau­te soll­te man etwas spar­sam umge­hen da sie bei­de vie­le Bit­ter­stof­fe ent­hal­ten. Daher wan­der­ten von ihnen nur je ein klei­nes Zweig­lein mit in den Auf­ge­setz­ten.

Zum Anset­zen haben wir eine alte Was­ser Glas­fla­sche mit heis­sem Was­ser ste­ri­li­siert. In die Fla­sche haben wir zu erst den Zucker ein­ge­füllt und dann die Kräu­ter, Gewürz­nel­ken und Piment Kör­ner hin­zu gege­ben.  Danach das Gan­ze mit dem Dop­pel­korn auf­ge­füllt.

Das Gan­ze dann für 3 Wochen an einem hel­len und war­men Ort zie­hen las­sen. Die Fla­sche 1x täg­lich schüt­teln.

Danach haben wir alles durch ein fein­ma­schi­ges Kaf­fee­fil­ter Sieb gefil­tert und in eine ste­ri­li­sier­te Fla­sche abge­füllt.

Nun ist das unser “Auf­ge­setz­ter Nr. 3” und hat sich mitt­ler­wei­le als eine Art Magen­bit­ter erwie­sen, der sich gut  als Abschluss nach einem reich­hal­ti­gen schwe­ren Essens macht.

Hagebutten — Marmelade

In unse­rer Hecke, hin­ter dem Kom­post, hat sich eine Wil­de Rose aus­ge­brei­tet, die aus dem Tuja-Baum vom Nach­barn rüber­ge­wach­sen ist. Wir schnei­den sie ja immer mal ein biss­chen zurück, aber es ist halt ver­dammt schwer an sie ran zu kom­men. Nun hat sie weit oben zwei voll mit Hage­but­ten bela­de­ne Äste pro­du­ziert und wir dach­ten bevor die sich im Kom­post aus­sa­men wer­den die Äste geschnit­ten. Die dabei geern­te­ten Hage­but­ten woll­ten wir aber auch nicht ver­kom­men las­sen.

Also haben wir sie mit­ge­nom­men und Abends vor dem Fern­se­her in medi­ta­ti­ver Atmo­sphä­re ent­kernt und von den Brenn­här­chen befreit. Ich sag mal so, das ist eine Straf­ar­beit für jeman­den der “Mut­ter und Vater umge­bracht” hat. Wir lie­ßen uns dann  “ent­span­nen­der Wei­se” mit Musik­vi­de­os von den KRUPPS beschal­len.

Das Ergeb­nis unse­rer Straf­ar­beit hat Gun­ter dann zu einer erstaun­lich köst­li­chen Mar­me­la­de ver­ar­bei­tet. Die­se haben wir mitt­ler­wei­le, es ist ja nicht beson­ders viel, in diver­sen Salat-Soßen und in ande­ren Essens­krea­tio­nen als Geschmacks­ge­ber inte­griert.

Rezept:

  • 500 g ent­kern­te Hage­but­ten
  • Saft einer vier­tel Zitro­ne (Bio)
  • 125 ml Was­ser (evtl. auch mehr, bis die Kon­sis­tenz stimmt)
  • 250 g Gelier­zu­cker (2:1)

Zube­rei­tung:

Die Hage­but­ten soll­ten schon mal Frost abbe­kom­men haben oder 48 Std. im Gefrier­fach gela­gert wor­den sein. Dabei ver­wan­deln sich die Gerb­stof­fe und Zucker, was die Hage­but­ten süßer macht und ihre Koch­zeit ver­rin­gert.

Die Hage­but­ten mit einem Mes­ser hal­bie­ren und die Ker­ne mit samt den Brenn­här­chen ent­fer­nen. Danach die ent­kern­ten Früch­te gründ­lich unter flie­ßen­dem Was­ser waschen um die Brenn­haa­re auch wirk­lich ent­fernt zu haben.

Danach die ent­kern­ten­Ha­ge­but­ten zusam­men mit dem Was­ser und dem Zitro­nen­saft in einen Topf geben und für 5 Min. auf­ko­chen las­sen.

Die Mas­se dann mit einem Pürier­stab zer­klei­nern oder (wie wir das gemacht haben) die gekoch­ten Hage­but­ten durch ein fei­nes Sieb strei­chen.

Danach den Gelier­zu­cker unter­rüh­ren und das Gan­ze wei­te­re  5 Min. unter stän­di­gem Rüh­ren kochen.

Die hei­ße Mar­me­la­de in vor­her ste­ri­li­sier­te Glä­ser abfül­len und ver­schlie­ßen.

 

Durch das hei­ße Abfül­len in luft­dicht ver­schließ­ba­re Glä­ser ent­steht ein Vaku­um, sodass kei­ne Kei­me ein­drin­gen kön­nen und die Mar­me­la­de ohne Küh­lung meh­re­re Mona­te halt­bar ist. Der Zucker­an­teil trägt eben­falls zur Halt­bar­keit bei.

 

 

 

Unser ers­tes Hage­but­ten Mar­me­la­den Pro­jekt in Bil­dern:

 

Schwarzkohl Chips

Schwarz­kohl Chips

Nach­dem unse­re Ern­te vom vom Schwarz­kohl die­ses Jahr viel Ertrag gebracht hat waren wir auf der Suche was man denn so alles damit zube­rei­ten kann.

Nun hat­ten wir uns neu­lich einen Dörr­au­to­ma­ten gekauft haben und ein Buch zum The­ma (Ein­fach Dör­ren & Trock­nen, Autor: Michel­le Koegh). In wel­chem wir ein Rezept für Grün­kohl Chips gefun­den haben und dach­ten, ok, pro­bie­ren wir ein­fach mal aus ob man auch Schwarz­kohl Chips machen kann. Wir haben das Rezept etwas abge­än­dert und haben mal einen Ver­such im Chips dör­ren gemacht.

Rezept:

  • Ein gro­ßer Bund Schwarz­kohl Blät­ter
  • 2 EL Gemü­se­brü­he Pul­ver (alter­na­tiv: Hefe­ex­trakt)
  • 2 EL Apfel­es­sig
  • 4 EL Oli­ven­öl
  • 1 TL Zwie­bel-Knob­lauch-Pul­ver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Pr. Cayenne Pfef­fer

Zube­rei­tung:

Den Schwarz­kohl waschen, die Blät­ter vom Stän­gel ent­fer­nen und in etwa 5cm gro­ße Stü­cke rei­ßen.  Die zer­klei­ner­ten Blät­ter in eine gro­ße Schüs­sel geben.

In einer klei­ne­ren extra Scha­le das Gemü­se­brü­he Pul­ver, Apfel­es­sig, Oli­ven­öl und die Gewür­ze mischen. Die ent­stan­de­ne Mischung über den Schwarz­kohl geben und gut ver­mi­schen.

Den Schwarz­kohl in einer Schicht und nicht zu dicht auf die Ros­te des Dörr­au­to­ma­ten geben. Es ist wich­tig das die Luft gut um die ein­zel­nen Stü­cke zir­ku­lie­ren kann.

3–4 Stun­den bei 50°C dör­ren, wäh­rend die­ser Zeit die Ros­te ein paar Mal dre­hen, bist die Schwarz­kohl Chips eine knusp­ri­ge Kon­sis­tenz bekom­men.

Die Schwarz­kohl Chips in einem luft­dicht ver­schließ­ba­ren Behäl­ter bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur auf­be­wah­ren.

Fazit:

Die Schwarz­kohl Chips haben uns gut geschmeckt und gaben eine gute Knab­be­rei zum abend­li­chen Fern­seh-Seri­en gucken ab.

Dampfensafter und Melisse Extrakt

Neu­lich im Bau­markt — oder wie so Pro­jek­te ihren unheil­vol­len Ver­lauf neh­men bei uns.

Wie so oft waren wir mal wie­der, wo auch sonst, im Bau­markt. Man will ja nur mal kurz und man weis ja auch genau was man noch drin­gend da braucht. Bis Arvid mal wie­der an einem Regal auf­ge­hal­ten wur­de … nur mal schnell da rein gucken. Nur gucken, nix anfas­sen! — Du. Gun­ter. Da gibt es einen Damp­f­ent­saf­ter. Woll­ten wir nicht schon immer mal pro­bie­ren was von unse­rem Obst zu ent­saf­ten?

Gun­ter: Ääh, woll­ten wir das? War­um?

Na, das ist da der letz­te Damp­f­ent­saf­ter, der da rum­steht, der fliegt raus. Den haben sie im Preis run­ter­ge­setzt.

Ihr könnt es Euch den­ken was pas­siert ist. Ja genau. Wir haben den Damp­fen­saf­ter ange­schleppt. Clau­dia hat nur mit den Augen gerollt und wir haben dann gleich mal was im Gar­ten geern­tet zu einer Ent­saf­tungs-Pro­be. Ok, Obst war gera­de nicht ver­füg­bar. Also muss­te die Zitro­nen-Melis­se dran glau­ben, in der Betriebs­an­lei­tung stand man kön­ne auch Kräu­ter ent­saf­ten.

Zitro­nen-Melis­sen Extrakt:

Melis­se waschen und pas­send zer­klei­nern.

Den Was­ser­be­häl­ter befül­len, die­ser soll­te bis kurz unter dem Topf­rand befüllt wer­den und auf den Herd stel­len, danach Auf­fang­be­häl­ter auf­set­zen.

Das Ent­saf­tungs­gut, in unse­rem Fall die Zitro­nen-Melis­se, in den  Frucht­korb fül­len. Die­ser wir zuvor auf dem Auf­fang­be­häl­ter plat­ziert.

Dann den Ablauf­schlauch auf­set­zen, die­sen mit der Klam­mer ver­schlie­ßen und die Ener­gie­zu­fuhr star­ten. Beginnt das Was­ser zu ver­damp­fen, kann die Ener­gie­zu­fuhr gedros­selt wer­den, so das aber noch eine Damp­f­ent­wick­lung statt­fin­det. Ist das Ent­saf­ten abge­schlos­sen, den Saft in Fla­schen fül­len fer­tig.

Zum Abfül­len soll­ten die Fla­schen vor­her ste­ri­li­siert wor­den sein um zu ver­hin­dern das der Inhalt schim­melt.

Die Zeit zum Ent­saf­ten liegt bei Melis­se bei 60 min.

Wobei man natür­lich beim Ent­saf­ten von Melis­se und ande­ren Kräu­tern kei­nen rie­si­gen Ertrag erwar­ten darf. Aber wir woll­ten ja erst­mal ein schnel­les Expe­ri­ment machen, da wir im Ent­saf­ten ja noch abso­lut kei­ne Erfah­rung hat­ten. Die Melis­se bei uns wie Unkraut wächst und wir dach­ten wenn es Miss­lingt war es kein all­zu gro­ßer Ver­lust. Aber es hat wun­der­bar funk­tio­niert.

Wir haben dann einen zwei­ten Ent­saf­tungs Ver­such gemacht mit unse­rem Rha­bar­ber, weil wir alle drei Rha­bar­ber Saft lie­ben und er ist wahn­sin­nig lecker gewor­den. Den wol­len wir im nächs­ten Jahr dann auch defi­ni­tiv wie­der machen.

 

Aufgesetzter Waldmeister Likör

Zuta­ten:

  • Wald­meis­ter, 1 Bund leicht ange­trock­net
  • Piment, 2 Kör­ner
  • 1 Gewürz­nel­ke
  • 200gr wei­ßer Zucker
  • eine 3/4 Liter Fla­sche mit Dop­pel­korn auf­ge­füllt

Zube­rei­tung:

einen Bund Wald­meis­ter, hier haben wir die obe­ren 3–4 Blatt­ro­set­ten ver­wen­det. Es waren auch schon ein paar weni­ge Blü­ten dabei, die sind ein­fach mit in die Zube­rei­tung gewan­dert. Nach dem pflü­cken im Gar­ten ist er noch bis zum Abend leicht ange­trock­net.

Dann haben wir eine heiss aus­ge­spül­te ehe­ma­li­ge Was­ser­fla­sche mit dem Zucker, Wald­meis­ter, Piment und der Gewürz­nel­ke gefüllt. Danach das gan­ze mit Dop­pel­korn auf­ge­füllt bis die Fla­sche voll ist.

Das Gan­ze dann für 3 Wochen an einem hel­len und war­men Ort zie­hen las­sen. Die Fla­sche 1x täg­lich schüt­teln.

Danach haben wir alles durch ein fein­ma­schi­ges Kaf­fee­fil­ter Sieb abge­fil­tert und in eine ste­ri­li­sier­te Fla­sche abge­füllt.

Wir haben ihn auch schon pro­biert. Er ist super lecker, mit einem leich­ten Mar­zi­pan Aro­ma.

Rotwein-Glüh-Quitten

Eine wei­te­re Ver­wer­tungs­mög­lich­keit für Quit­ten: Die weih­nacht­li­che Glüh-Quit­te als Bei­la­ge zu Eis, z.B. Zimt­eis.

  • 1 Bir­nen­quit­te
  • 4 EL Zucker
  • 1/2 TL gemah­le­ner Zimt (oder eine Zimt­stan­ge)
  • 1/4 TL gemah­le­ne Nel­ken
  • 1/4 TL gemah­le­nen Car­da­mom
  • tro­cke­ner Rot­wein (bei lieb­li­chem Wein ent­spre­chend weni­ger Zucker)
  • etwas Zitro­nen­saft
  • 1 EL Stär­ke.

Quit­te schä­len, Kern­ge­häu­se ent­fer­nen und in klei­ne Wür­fel schnei­den. Mit dem Zucker und den Gewür­zen in einen Topf geben und mit Rot­wein bede­cken. Auf­ko­chen und ca. 30 Minu­ten bei klei­ner Hit­ze köcheln las­sen (der Alko­hol­ge­halt dürf­te danach mini­mal sein). Mit Zitro­nen­saft abschme­cken. Stär­ke mit etwas Was­ser anrüh­ren und hin­zu geben. Sobald die Soße gebun­den ist, zu dem Eis ser­vie­ren. Guten Appe­tit.

 

Aufgesetzter Quittenlikör

Zuta­ten: 

  • 1 gro­ße Bir­nen­quit­te
  • 200 g brau­ner Zucker
  • 1 Stan­ge Zimt
  • 1 Nel­ke
  • 2 Kör­ner Piment
  • 750 ml Dop­pel­korn (38%)

Zube­rei­tung:

Quit­te waschen und “Pelz” abrei­ben. In klei­ne Wür­fel schnei­den. Zucker, Gewür­ze und Quit­ten­wür­fel in eine ver­schließ­ba­re Fla­sche geben, mit Dop­pel­korn auf­fül­len.  Fla­sche ver­schlie­ßen, schüt­teln. Min­des­tens 6 Wochen zie­hen las­sen, dabei immer wie­der schüt­teln. Danach den Auf­ge­setz­ten fil­tern und in pas­sen­de Fla­schen abfül­len.