Ernte Szechuan Pfeffer “Täuschende Stachelesche” (Zanthoxylum simulans) 2026

Szechu­an-Pfef­fer (Zan­th­oxylum simulans)

Wir haben das Expe­ri­ment im Jahr 2022 gewagt und einen Szechu­an Pfef­fer (Zan­th­oxylum simu­lans) direkt an unse­rer Gar­ten­hüt­te aus­ge­pflanzt. Mitt­ler­wei­le hat er sich präch­tig ent­wi­ckelt  und die­ses Jahr durf­ten wir uns über die ers­te rich­ti­ge Ern­te freu­en! Weil uns die Pflan­ze so über­zeugt hat, haben wir im Herbst 2025 eine zwei­te Szechu­an Pfef­fer Pflan­ze als wehr­haf­tes Ele­ment in unse­re neue, leben­di­ge Hecke vor­ne am Zaun inte­griert. Er ist noch klein und trägt natür­lich noch nicht, wird dort aber zukünf­tig als Wind- und Sicht­schutz sowie als Vogel­nähr­ge­hölz die­nen, falls die Vögel Inter­es­se dar­an zei­gen sollten.

Sez­chu­an-Pfef­fer Ern­te 2026

Der Szechu­an Pfef­fer Er ist abso­lut win­ter­hart, robust und bringt eine wun­der­bar exo­ti­sche, zitro­ni­ge Schär­fe in die Selbstversorgerküche.
Da er aber kein all­täg­li­ches Gewürz ist, muss­ten wir uns beim Beob­ach­ten und Ern­ten erst ein­mal herantasten.

 

 

 

Die Ern­te im Kreis­lauf der Jah­res­zei­ten: Wann und wie?

  • Das Ern­te­fens­ter: Die Früch­te rei­fen im Spät­som­mer bis Herbst. Die Haupt­ern­te­zeit liegt im Sep­tem­ber und Okto­ber.
  • Den Rei­fe­pro­zess beob­ach­ten: War­tet, bis sich die Frucht­hül­len von Grün zu einem kräf­ti­gen Rot ver­fär­ben und begin­nen, sich leicht zu öffnen.
  • Den rich­ti­gen Moment abpas­sen: Wenn die Scha­len ganz auf­sprin­gen, fal­len die Früch­te zu Boden. Wer zu lan­ge war­tet, über­lässt die Ern­te den Boden­le­be­we­sen oder Vögeln.
  • Scho­nen­des Pflü­cken: am bes­ten schnei­det oder pflückt man die gesam­ten Frucht-Büschel vor­sich­tig vom Strauch, um die Rin­de nicht zu verletzen.
  • Wehr­haf­te Natur: Die Trie­be sind stark besta­chelt – im Hecken­ver­bund ein tol­ler Schutz, bei der Ern­te aber eine Her­aus­for­de­rung. Dicke Hand­schu­he sind hier ein Muss für die eige­ne Unversehrtheit.

Szechu­an-Pfef­fer Ver­wen­dung in der Küche:

  • Szechu­an-Pfef­fer, die roten Hüllen

    Die rich­ti­ge Kom­po­nen­te nut­zen: Das eigent­li­che Gewürz ist nur die rote Frucht­hül­le! Die glän­zen­den, schwar­zen Samen­ker­ne im Inne­ren sind geschmack­los und extrem hart. Sie gehö­ren nicht ins fer­ti­ge Pul­ver (kön­nen aber theo­re­tisch für neue Anzucht­ver­su­che stra­ti­fi­ziert werden).

  • Sanf­te Trock­nung: Brei­tet die Ris­pen an einem war­men, schat­ti­gen Ort im Haus aus oder nutzt ein Dörr­ge­rät bei maxi­mal 35 bis 40 °C. So bleibt das äthe­ri­sche Öl voll­stän­dig erhal­ten. Beim Trock­nen sprin­gen die Scha­len von selbst auf.
  • Samen tren­nen: Nutzt ein gro­bes Küchen­sieb. Durch leich­tes Schüt­teln fal­len die schwe­ren, schwar­zen Samen nach unten durch, wäh­rend die leich­ten, aro­ma­ti­schen Scha­len oben bleiben.
  • Aro­ma bewah­ren: Mahlt die Scha­len erst kurz vor der Ver­wen­dung im Mör­ser oder der Müh­le. Das zitro­nig-pri­ckeln­de Aro­ma ist flüch­tig – frisch schmeckt es ein­fach am intensivsten.
Vor­aus­schau­en­de Pfle­ge: Der mini­mal­in­va­si­ve Rückschnitt
Szechu­an-Pfef­fer Samen

Ein zen­tra­ler Aspekt in der Per­ma­kul­tur ist es, mit der Dyna­mik der Pflan­ze zu arbei­ten, anstatt sie radi­kal zu bezwin­gen. Für unse­ren gro­ßen Strauch an der Hüt­te steht nun bald der ers­te stra­te­gi­sche Schnitt an:

  • Der bes­te Zeit­punkt: Im zei­ti­gen Früh­jahr (Februar/März) an einem frost­frei­en Tag, kurz bevor der Saft­strom ein­setzt und die Pflan­ze neu austreibt.
  • Ertrag sichern durch Ver­ständ­nis: Szechu­an-Pfef­fer trägt sei­ne Früch­te am zwei­jäh­ri­gen Holz (also an den Trie­ben, die im Vor­jahr gewach­sen sind). Wer radi­kal alles run­ter­schnei­det, zer­stört die Ern­te des Fol­ge­jah­res. Wir schnei­den daher nur punktuell.
  • Luft und Licht in die Kro­ne brin­gen: Weg­ge­schnit­ten wer­den nur Tot­holz sowie Äste, die nach innen wach­sen oder sich stark kreu­zen. Das hält die Kro­ne luf­tig, mini­miert das Pilz­ri­si­ko und erleich­tert uns im Herbst das Ern­ten zwi­schen den Sta­cheln. Das Schnitt­gut wan­dert als sta­che­li­ge Bar­rie­re unten in die Ben­jes­he­cke oder zer­klei­nert auf den Kompost.

    Wir haben die Szechu­an-Pfef­fer Samen gesam­melt für einen Anzucht Versuch.

Szechu­an Pfef­fer “Täu­schen­de Sta­che­le­sche” (Zan­th­oxylum simulans)

Sauerkraut im Glas (2021)

Am 14.11.2021 habe ich unse­re spär­li­che Spitz­kohl Ern­te geho­belt um dar­aus ein Glas Sau­er­kraut zu machen.

Die Ern­te bestand aus drei klei­nen Köp­fen, wobei im größ­ten noch eine klei­ne Schne­cke saß und fut­ter­te. Als ich den Kraut­kopf auf­ge­schnit­ten hat­te. Naja, nach dem Schnei­den ergab es die “höl­li­sche” Men­ge von 666 gr. Spitzkohl.

Die­ses wur­de dann mit Salz ver­mengt und ordent­lich gekne­tet, damit ordent­lich Saft austritt.

Zu dem Kraut habe ich noch einen Bos­kop Apfel klein geschnit­ten und als Gewürz etwas Pfef­fer,  Wachol­der, Küm­mel und ein Lohr­beer­blatt gegeben.

Alles zusam­men habe ich in ein Fer­men­tier-Glas gege­ben, ordent­lich ein­get­rückt und eine Glas­ge­wicht drauf gege­ben. Damit das Kraut auch ordent­lich in der Flüs­sig­keit bleibt.

Nun steht es ein paar Tage und fängt schon an so zu richen wie Sau­er­kraut. Ich hof­fe mal das wird alles gut mit dem Kraut Experiment.

1. Roggen Sauerteigbrot (2020)

Wir haben uns das ers­te Mal an ein Sau­er­teig­brot gewagt. Für den Sau­er­teig haben wir eine Fer­tig­kul­tur aus dem Bio­la­den zurück gegrif­fen, an den Selbst­an­satz einer Sau­er­teig­kul­tur haben wir uns bis­her noch nicht gewagt. Es ist ja gene­rell erst das zwei­te Brot wel­ches wir geba­cken haben.

Der ers­te Brot­back­ver­such mit dem Din­kel Baguette hat uns ange­steckt uns wei­ter mit dem Brot­ba­cken zu beschäf­ti­gen und nach­dem Arvid ja im Hes­sen­park das höl­zer­ne Brot­körb­chen gekauft hat musst das ja auch end­lich mal ein­ge­weiht wer­den. Er hat dann noch die Natur­sauer­teig Mischung und das Rog­gen­mehl aus dem Natur­kost Laden besorgt und sich dann mit Gun­ter ans backen gemacht.

Rezept:

(für ein ca. 1.3 Kg schwe­res Brot)

375 g Rog­gen-Voll­korn-Schrot, fein

375 g Wei­zen-Voll­korn-Schrot, fein

1 Wür­fel Hefe

400 — 500 ml lau­war­mes Wasser

1 TL Zucker

1 Beu­tel Hen­sel Natur-Sau­er­teig (150 g) / haben wir ver­wen­det, gut schüt­teln, evtl. hand­warm im Was­ser­bad erwär­men (40°C)

2–3 TL Salz

1 TL Zwiebelpulver

1 TL Koriander

Das Voll­korn-Schrot in eine Rühr­schüs­sel geben, in der Mit­te eine Mul­de eindrücken.

 

 

 

Die Hefe mit 3–5 EL lau­war­men Was­ser und Zucker in einer Tas­se zu Brei ver­rüh­ren und in die oben erwähn­te Mul­de geben. Mit einem Tuch abge­deckt an gut tem­pe­rier­ter Stell (evtl. offe­ner Back­ofen bei 50°C) ca. 15 min. gehen las­sen, bis die Hefe Bla­sen wirft.

Rest­li­ches Was­ser, Natur­sauer­teig, Salz, Zwie­bel­pul­ver und Kori­an­der zugeben.

 

 

Den Teig dann ca. 5–10 min. sehr gut durch­kne­ten. Wir haben fest­ge­stellt das man die Unter­la­ge und die Hän­de gut bemeh­len soll­te, da der Teig sehr kleb­rig ist.

Nach dem Kne­ten den Teig wie­der mit dem Tuch abde­cken und ca. 20–30 min. gehen lassen.

Danach den Teig noch­mals durch­kne­ten und ihn zu einem Laib for­men, den man dann in das Brot­körb­chen gibt. Die­ses Brot­körb­chen kann man ent­we­der mit Mehl bestäu­ben oder alter­na­tiv ein Lei­nen­tuch hin­ein legen.

 

An war­mer Stel­le soll­te er ca. 30 min. gehen, bis sich der Umfang fast ver­dop­pelt hat.

Im vor­ge­heiz­ten Back­ofen bei ca. 200–220° C ca. 60 min. backen. In den Back­ofen stellt man noch ein mit Was­ser gefüll­tes feu­er­fes­tes Förmchen.

Um eine schö­ne Krus­te zu erhal­ten kann man das fer­tig geba­cke­ne Brot mit Was­ser bepin­seln und ca. 5 min. weiterbacken.

 

 

Fazit:

Wir haben uns an obi­ges Rezept, von der Hen­sel Natur-Sau­er­teig Back­an­lei­tung gehal­ten und es kam ein lecke­res Brot dabei her­aus. Auch wenn wir defi­ni­tiv noch an unse­rer Knet-Per­for­mance arbei­ten müssen.

 

Dann wäre der Teig auch noch bes­ser gewor­den, aber wir wer­den es wei­ter pro­bie­ren und es wird sicher­lich nicht unser letz­tes selbst geba­cke­nes Brot bleiben.

 

 

Unser ers­tes Rog­gen Sauerteigbrot:

1. Dinkel Baguette (2020)

Am 02.02.2020 haben wir das aller­ers­te Mal ein Brot geba­cken. Genau­er gesagt ein Din­kel Baguette.

Vom Backen haben wir alle drei kei­ne Ahnung, aber Arvid hat­te vor einer Wei­le eine Baguette Back­form im Super­markt ent­deckt, mit einem ein­fa­chen Rezept. Expe­ri­men­tier­freu­dig wie wir sind haben wir die nun und haben uns im Bio­la­den Din­kel Mehl gekauft und mal ein­fach pro­biert ob wir ein genieß­ba­res Brot im Back­ofen zustan­de bekommen.

Rezept:

375 g Din­kel Mehl

260 ml Wasser

30 g fri­sche Hefe

1TL Salz

1 Pri­se Zucker

Mehl in einer Schüs­sel geben und eine Mul­de for­men, die Hefe hin­ein­brö­seln, Zucker und Was­ser dazu­ge­ben. Dar­aus einen Teig kne­ten. Die­sen dann 20 min. ruhen lassen.

Danach den Teig gut durch­kne­ten, in drei Tei­le auf­tei­len, die Enden zur Mit­te umschla­gen und die Stü­cke jeweils in eine vier­ecki­ge Form zie­hen und wei­te­re 20 min. ruhen lassen.

Das ganz For­men noch­mal wie­der­ho­len und die Stü­cke in zu einem Baguette for­men und auf die Unter­la­ge geben.

Die Ober­sei­te mehr­mals ein­rit­zen und im vor­ge­heiz­ten Back­ofen bei 240°C Ober-/Un­ter­hit­ze für etwa 15 min. backen.

Direkt vor dem Backen etwas Was­ser in den Back­ofen geben.

Aufgesetzter Kräuter Likör

Zuta­ten:

  • 1 Bund Pfefferminze
  • 1 Bund Zitronenmelisse
  • 1 kl. Zweig Wermuth
  • 1 kl. Zweig Eberraute
  • 2 Gewürz­nel­ke
  • 3 Piment Körner
  • 200 g wei­ßer Zucker
  • eine 1L Fla­sche mit Dop­pel­korn aufgefüllt

 

 

Zube­rei­tung:

Für unse­re Kräu­ter­li­kör Mischung haben wir jeweils einen Bund Pfef­fer­min­ze und Zitro­nen­min­ze frisch im Gar­ten gepflückt. Gewa­schen und grob zerkleinert.

Mit Wer­muth und Eber­rau­te soll­te man etwas spar­sam umge­hen da sie bei­de vie­le Bit­ter­stof­fe ent­hal­ten. Daher wan­der­ten von ihnen nur je ein klei­nes Zweig­lein mit in den Aufgesetzten.

Zum Anset­zen haben wir eine alte Was­ser Glas­fla­sche mit heis­sem Was­ser ste­ri­li­siert. In die Fla­sche haben wir zu erst den Zucker ein­ge­füllt und dann die Kräu­ter, Gewürz­nel­ken und Piment Kör­ner hin­zu gege­ben.  Danach das Gan­ze mit dem Dop­pel­korn aufgefüllt.

Das Gan­ze dann für 3 Wochen an einem hel­len und war­men Ort zie­hen las­sen. Die Fla­sche 1x täg­lich schütteln.

Danach haben wir alles durch ein fein­ma­schi­ges Kaf­fee­fil­ter Sieb gefil­tert und in eine ste­ri­li­sier­te Fla­sche abgefüllt.

Nun ist das unser “Auf­ge­setz­ter Nr. 3” und hat sich mitt­ler­wei­le als eine Art Magen­bit­ter erwie­sen, der sich gut  als Abschluss nach einem reich­hal­ti­gen schwe­ren Essens macht.

Hagebutten — Marmelade

In unse­rer Hecke, hin­ter dem Kom­post, hat sich eine Wil­de Rose aus­ge­brei­tet, die aus dem Tuja-Baum vom Nach­barn rüber­ge­wach­sen ist. Wir schnei­den sie ja immer mal ein biss­chen zurück, aber es ist halt ver­dammt schwer an sie ran zu kom­men. Nun hat sie weit oben zwei voll mit Hage­but­ten bela­de­ne Äste pro­du­ziert und wir dach­ten bevor die sich im Kom­post aus­sa­men wer­den die Äste geschnit­ten. Die dabei geern­te­ten Hage­but­ten woll­ten wir aber auch nicht ver­kom­men lassen.

Also haben wir sie mit­ge­nom­men und Abends vor dem Fern­se­her in medi­ta­ti­ver Atmo­sphä­re ent­kernt und von den Brenn­här­chen befreit. Ich sag mal so, das ist eine Straf­ar­beit für jeman­den der “Mut­ter und Vater umge­bracht” hat. Wir lie­ßen uns dann  “ent­span­nen­der Wei­se” mit Musik­vi­de­os von den KRUPPS beschallen.

Das Ergeb­nis unse­rer Straf­ar­beit hat Gun­ter dann zu einer erstaun­lich köst­li­chen Mar­me­la­de ver­ar­bei­tet. Die­se haben wir mitt­ler­wei­le, es ist ja nicht beson­ders viel, in diver­sen Salat-Soßen und in ande­ren Essens­krea­tio­nen als Geschmacks­ge­ber integriert.

Rezept:

  • 500 g ent­kern­te Hagebutten
  • Saft einer vier­tel Zitro­ne (Bio)
  • 125 ml Was­ser (evtl. auch mehr, bis die Kon­sis­tenz stimmt)
  • 250 g Gelier­zu­cker (2:1)

Zube­rei­tung:

Die Hage­but­ten soll­ten schon mal Frost abbe­kom­men haben oder 48 Std. im Gefrier­fach gela­gert wor­den sein. Dabei ver­wan­deln sich die Gerb­stof­fe und Zucker, was die Hage­but­ten süßer macht und ihre Koch­zeit verringert.

Die Hage­but­ten mit einem Mes­ser hal­bie­ren und die Ker­ne mit samt den Brenn­här­chen ent­fer­nen. Danach die ent­kern­ten Früch­te gründ­lich unter flie­ßen­dem Was­ser waschen um die Brenn­haa­re auch wirk­lich ent­fernt zu haben.

Danach die ent­kern­ten­Ha­ge­but­ten zusam­men mit dem Was­ser und dem Zitro­nen­saft in einen Topf geben und für 5 Min. auf­ko­chen lassen.

Die Mas­se dann mit einem Pürier­stab zer­klei­nern oder (wie wir das gemacht haben) die gekoch­ten Hage­but­ten durch ein fei­nes Sieb streichen.

Danach den Gelier­zu­cker unter­rüh­ren und das Gan­ze wei­te­re  5 Min. unter stän­di­gem Rüh­ren kochen.

Die hei­ße Mar­me­la­de in vor­her ste­ri­li­sier­te Glä­ser abfül­len und verschließen.

 

Durch das hei­ße Abfül­len in luft­dicht ver­schließ­ba­re Glä­ser ent­steht ein Vaku­um, sodass kei­ne Kei­me ein­drin­gen kön­nen und die Mar­me­la­de ohne Küh­lung meh­re­re Mona­te halt­bar ist. Der Zucker­an­teil trägt eben­falls zur Halt­bar­keit bei.

 

 

 

Unser ers­tes Hage­but­ten Mar­me­la­den Pro­jekt in Bildern: