Kiwi — Sorte “Jenny” (Actinidia chinensis) — 2026

Kiwi Sor­te “Jen­ny”

Clau­dia und Arvid waren mal wie­der in der Stadt zum Ein­kau­fen und schau­ten dabei auch bei Samen Andre­as vor­bei. Im Hin­ter­hof, wo die Stau­den und ande­ren Pflan­zen ange­bo­ten wer­den, sahen wir uns etwas um und ent­deck­ten dabei die Kiwipflanzen.

Da wir an unse­rer Ter­ras­se schon seit Jah­ren eine Kiwi haben, kamen wir mit dem Chef des Geschäfts ins Gespräch. Von unse­ren ursprüng­li­chen Kiwipflan­zen ist inzwi­schen lei­der nur noch eine weib­li­che Pflan­ze übrig. Sie wur­de noch von Arvids Eltern gepflanzt. Wel­che Sor­te es genau ist, wis­sen wir heu­te aller­dings nicht. Fest steht nur, dass es sich um eine fremd­be­fruch­ten­de Sor­te han­delt und wir des­halb eigent­lich eine männ­li­che Pflan­ze als Bestäu­ber bräuchten.

Eine sol­che männ­li­che Kiwi hat­te es bei uns aller­dings nie lan­ge geschafft – die ent­spre­chen­den Pflan­zen gin­gen immer wie­der ein. Damit blieb unse­re ein­zel­ne weib­li­che Kiwi zwar am Leben, konn­te aber natür­lich nicht befruch­tet werden.

Der Chef von Samen Andre­as hat­te dafür eine Lösung: Er emp­fahl uns die selbst­be­fruch­ten­de Kiwi ‚Jen­ny‘. Die­se kann auch allein Früch­te tra­gen und soll­te gleich­zei­tig unse­re bereits vor­han­de­ne weib­li­che Kiwi mit­be­fruch­ten können.

Damit war die Ent­schei­dung schnell getrof­fen: Wir nah­men eine ‚Jen­ny‘ mit nach Hause.

Dort mach­ten wir uns gleich dar­an, ihr einen geeig­ne­ten Platz an der Ter­ras­se zu berei­ten. Zunächst wur­de die vor­han­de­ne Kiwi etwas zurück­ge­schnit­ten. Anschlie­ßend locker­ten wir das Beet mit der Pen­del­ha­cke gründ­lich auf.

Beet­vor­be­rei­tung mit Hahn

Dabei beka­men wir – wie so oft bei der Gar­ten­ar­beit – tat­kräf­ti­ge Unter­stüt­zung von unse­ren Hüh­nern. Kaum war die Erde gelo­ckert, waren sie zur Stel­le. Eif­rig wur­de gescharrt, nach Käfern und Wür­mern gesucht und natür­lich ganz genau kon­trol­liert, ob wir Men­schen auch alles rich­tig machten.

Nach­dem der Boden vor­be­rei­tet war, brach­ten wir zunächst einen Draht als Rank­hil­fe an. Anschlie­ßend hoben wir das Pflanz­loch für die neue Kiwi aus und ver­sa­hen die Erde noch mit etwas Dünger.

Kiwi “Jen­ny” — Acti­ni­dia chinensis

Dann durf­te ‚Jen­ny‘ end­lich an ihren neu­en Platz.

Nun hof­fen wir, dass sie sich gut ent­wi­ckelt und wir viel­leicht irgend­wann wie­der regel­mä­ßig Kiwis von unse­rer Ter­ras­se ern­ten können.

Buch: Die gro­ße Samen-Andre­as Gartenfibel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.