Hühnerstall: die gebrochene Sitzstange — 2026

Heu­te kamen wir in den Gar­ten und war­fen zunächst ein­mal einen Blick in den Hüh­ner­stall. Dabei staun­ten wir nicht schlecht: Die hin­te­re Sitz­stan­ge lag mit­tig durch­ge­bro­chen auf dem Stall­bo­den.

Die gebro­che­ne Sitzstange

So dünn war die eigent­lich gar nicht, dach­te ich zunächst. Aller­dings war sie schon seit dem Bau des Stal­les dort ein­ge­baut. Den Stall hat­ten wir wäh­rend der Coro­na-Zeit gebaut. Damals herrsch­te bekannt­lich Holz­knapp­heit und dazu kamen die vie­len Zei­ten, in denen die Bau­märk­te geschlos­sen oder nur ein­ge­schränkt zugäng­lich waren. Wir muss­ten also neh­men, was gera­de zu bekom­men war – und eine dicke­re Lat­te hat­ten wir damals nicht bekommen.

Die vor­de­re Sitz­stan­ge kam erst spä­ter dazu und ist deut­lich dicker. Viel­leicht war die alte Stan­ge also tat­säch­lich ein­fach zu schwach dimen­sio­niert. Ande­rer­seits kam mir natür­lich auch sofort ein ande­rer Gedan­ke: Sind viel­leicht unse­re Hüh­ner zu fett geworden?

Eine wis­sen­schaft­lich belast­ba­re Ant­wort auf die­se Fra­ge wer­den wir wohl nicht mehr bekom­men. Die Stan­ge jeden­falls hat­te ihre Dienst­zeit offen­bar beendet.

Also hieß es: Planänderung!

Eigent­lich hat­te ich den Tag ganz anders geplant, aber bevor die Hüh­ner am Abend auf dem Boden schla­fen muss­ten, ging es erst ein­mal los, eine neue Lat­te zu besor­gen. Die neue Sitz­stan­ge wur­de anschlie­ßend ein­ge­baut – dies­mal natür­lich etwas kräf­ti­ger dimensioniert.

Damit soll­ten unse­re Hüh­ner hof­fent­lich nicht mehr für einen unge­plan­ten Repa­ra­tur­ein­satz sorgen.

“Hoch lebe unsere Klo-Haus-Tür” (von Sven)

Eine neue Tür fürs alte Klo-Häuschen (2026)

Unse­re Kom­post­toi­let­te haben wir ja bereits 2023 bekom­men. Sie befin­det sich im alten Klo-Häus­chen – und genau dort hat­te die vor­han­de­ne Tür inzwi­schen ein­deu­tig ihre bes­ten Jah­re hin­ter sich.

Das Holz war mitt­ler­wei­le so stark ange­mo­dert, dass die Tür sich irgend­wann über­haupt nicht mehr öff­nen ließ. Damit war ziem­lich ein­deu­tig: Eine neue Tür muss her.

Sven mit unse­rer Kapp­sä­ge vom Flohmarkt

Als Sven uns besuch­te, haben wir die Gele­gen­heit kur­zer­hand genutzt und ich bin spon­tan mit ihm in den Bau­markt gefah­ren. Bau­ma­te­ri­al besorgt – und schon war das nächs­te klei­ne Selbst­bau­pro­jekt gestartet.

Die neue Tür haben wir anschlie­ßend selbst gebaut. Einen Tag spä­ter ging es dann gemein­sam mit Gun­ter an den Einbau.

Ganz so ein­fach, wie man sich das viel­leicht vor­ge­stellt hät­te, war die Sache aller­dings nicht. Einer der Stän­der-Pfos­ten des alten Häus­chens ist eben­falls ange­fault. Beim Ein­bau muss­ten wir des­halb erst ein­mal etwas impro­vi­sie­ren und eine pro­vi­so­ri­sche Sta­bi­li­sie­rung schaffen.

Der ange­faul­te Pfos­ten ist damit gleich­zei­tig schon das nächs­te Pro­jekt auf unse­rer Lis­te: Er muss bei Gele­gen­heit noch voll­stän­dig aus­ge­tauscht werden.

Die fer­ti­ge neue Tür

Aber zunächst ein­mal bekam die neue Tür ihren Platz.

Clau­dia hat­te sich für die Tür ein klas­si­sches Herz­chen-Loch gewünscht. Also wur­de gebohrt und gesägt, bis das Herz sei­nen Platz in der Tür gefun­den hat­te. ❤️

Zum Schluss bekam die Tür noch einen ordent­li­chen Wet­ter­schutz. Dafür haben wir unse­re Bio-Schwe­den-Rot-Far­be ver­wen­det, die noch vom Stall­bau übrig war.

 

Tür-Griff aus Walnuß-Ast

Zum Schluss hat­te Arvid noch die Idee einen Griff anzu­brin­gen, aus einem Wal­nuß-Ast, wel­cher beim letz­ten Sturm vom Baum gefal­len war.

 

 

 

 

 

Sven hat uns aus Spaß auch gleich ein­mal die­sen Song zu unse­rer neu­en Klo-Tür gemacht (viel Spaß beim hören):

Hoch lebe unse­re Klo-Haus-Tür

Alte Klo-Häus­chen Tür:

Bau der neu­en Tür:

Kom­post-Toi­let­te (2023)

Sturmschaden — neues Fenster für Gartenhaus-Tür — 2024

Vor kur­zem hat­ten wir einen klei­nen Sturm, der bei uns im Gar­ten aller­dings für einen uner­war­te­ten Scha­den gesorgt hat. Durch den Wind brach ein Ast unse­res Wal­nuss­bau­mes ab und traf dabei die Tür des Gar­ten­hau­ses. Dabei ging die Schei­be im Fens­ter der Tür zu Bruch.

Da wir die Tür natür­lich nicht län­ge­re Zeit mit einem offe­nen oder nur pro­vi­so­risch ver­schlos­se­nen Fens­ter las­sen woll­ten, muss­ten wir uns spon­tan eine Lösung über­le­gen. Eine neue Glas­schei­be anfer­ti­gen zu las­sen wäre für die­sen klei­nen Scha­den zunächst recht auf­wen­dig gewesen.

Also ent­schie­den wir uns für eine ein­fa­che und schnel­le Lösung: eine Kunst­stoff­schei­be. Im Bau­markt konn­ten wir uns eine pas­sen­de Schei­be direkt auf die benö­tig­ten Maße zuschnei­den lassen.

Wie­der zu Hau­se haben wir die Kunst­stoff­schei­be in den vor­han­de­nen Rah­men ein­ge­setzt und befes­tigt. Optisch ist der Unter­schied zur ursprüng­li­chen Glas­schei­be zwar zu erken­nen, aber für unse­re Gar­ten­tür ist die Lösung völ­lig aus­rei­chend. Vor allem hof­fen wir, dass die Kunst­stoff­schei­be auch den nächs­ten Sturm unbe­scha­det über­steht – und dass dies­mal kein wei­te­rer Ast des Wal­nuss­bau­mes etwas dage­gen ein­zu­wen­den hat.