Tomaten mögen es bekanntlich ja überhaupt nicht nass geregnet zu werden, also wollte Arvid unbedingt ein Tomatenhaus. So musste jetzt kurzfristig eines gebaut werden und wir haben das Internet nach Selbstbau-Ideen durchforstet, da uns die kaufbaren Häuschen als zu instabil erscheinen und sich gerne vom Winde verwehen lassen. Für ein Gewächshaus mangelt es uns aber ganz eindeutig an Platz. Die Haltbarkeit bei stärkeren Winden war uns in der Planung ein wichtiger Punkt, denn den haben wir in letzter Zeit ja vermehrt und teilweise recht heftig.
Unser Tomatenhaus ist nun ein Produkt aus diversen Ideen die wir online gesammelt haben, die wir dann auch während des Bauprozesses noch etwas anpassen mussten. Da wir eigentlich vorne das Haus nur mit einer hoch rollbaren Plane verschließen wollten, aber im Baumarkt keine runde Holzstange in ausreichender Länge zu finden war.
Also kurzfristig umdisponiert, nun hat das Tomatenhaus eine doppelseitige Tür erhalten. Sie hat trennbare Scharniere und man kann somit die Türen bei Bedarf einfach komplett aushängen.
Grundfläche des Tomatenhauses sind 1.50x2.00m mit Pultdach. Die vier Eckpfosten haben wir mit Hilfe von Einschlagbodenhülsen (7x7x75) befestigt und hoffen das es damit eine ordentliche Stabilität erhält. Mit Dachlatten haben wir dem Haus einen Rahmen gegeben und diesen mit Gitterfolie bezogen, die wir an die Latten getackert haben.
Die Türen haben wir auch aus einem einfachen Dachlattenrahmen geschraubt und mit der Gitterfolie betackert. Als Türverschluss dienen zwei kleine Sturmhaken.
Beim Tacker waren wir froh über den etwas größeren den wir gekauft haben und das wir den Tipp berücksichtigt haben breitere Tackerklammern zu kaufen, da diese nicht gleich durch die Gitterfolie durchgedrückt werden können. Die schmalen Klammern eignen sich nicht zum Befestigen von Folien.
Nun muss nur noch der Boden umgegraben werden und Kompost hinein, dann können hoffentlich in der nächsten Woche die Tomaten einziehen.
Wir wollen uns ja eine gemütliche Sitzecke zum chillen und auch mal feiern herrichten. Bisher hatten wir ja nur die Bierbank und Klapp-Schirm hinter der Hütte zum sitzen.
Nun haben wir beim Baumarkt um die Ecke so billige Holz Friesenbänke gesehen und mal zwei davon eingepackt. Die hat Gunter während unserer Garten Urlaubswoche im März auch gleich mal zusammengebastelt.
So ein bissel krumm und schief sind die halt schon die Friesenbänke aus rumänischer Produktion, aber gut für 19,- € darf man nicht all zuviel erwarten.
Ein paar schicke 1,50 € Sitzkissen haben sie noch zur Deko bekommen, das muss jetzt mal ausreichend sein.
Eine lustige rostige Ameise haben wir noch dazu gesteckt, halt nur so für den “Tüddel mit Stil”.
Der Zaun hat nun auch eine Tür bekommen, damit das Gemüse nun gesichert ist vor marodierenden “Hunde-Rudeln”.
Der Zaun hatte ja noch etwas an Überlänge, welche noch ausreichend war dem Weg daraus ein Türchen zu verpassen. Daher waren wir mal wieder eine Runde im Baumarkt.
Dort haben wir aus der 50 Cent Holz-Abschnitt-Kiste ein paar passende Lattenreste gekramt um daraus einen Rahmen für die Tür zu basteln. Dazu noch ein paar Scharniere, welche sich aushängen lassen, damit man die Tür auch aushängen kann. Dann passt auch weiterhin problemlos die Gartenfräse durch den Durchgang. Sowie ein kleiner Sturmhaken um die Tür zu schließen.
Im Garten dann die Latten auf passende Größe gesägt und zu einem Rahmen verschraubt. Scharniere montiert und das zuvor abgetrennte überständige Zaunende angeschraubt.
Wir haben einen Frühbeet-Kasten gebaut. Darin sollen ein paar eher Wärme liebende Jungpflanzen hinein.
Bei den einfachen kaufbaren Kästen besteht neben der meist schlechten Haltbarkeit vor allem das Problem mit dem Öffnen der Scheibe an warmen Tagen. Da unser Garten ja nicht am Haus ist und man so nicht einfach mal so schnell raus kann um Fenster auf oder zu machen zu können, war das für uns ein Problem.
Nun haben wir neulich bei Youtube ein Video gesehen, wo ein Frühbeet mit einem automatischen Fensterheber für ein Treibhaus ausgestattet wurde. Arvid hatte da spontan die Idee, das probieren wir aus.
Also einen solchen automatischen Fensterheber im Internet bestellt, Holz und eine UV beständige Plexiglas Scheibe gekauft und uns einen Frühbeet Kasten gebaut.
Es hat auch super geklappt, wir haben es gebaut, den Fensterheber eingesetzt und als wir am nächsten Tag mittags in den Garten kamen war das Fenster des Frühbeets geöffnet.
Dann haben wir etwas Kompost von unserem Komposthaufen gesiebt. Die groben Teile haben wir als Grundlage unten in den Kasten gepackt. Darauf die feine Komposterde und Torffreie Bio Pflanzerde.
Dann sind erstmal die kleinen Pflänzchen aus unserem Keimtest umgezogen. Gekeimt waren davon Radieschen, Zucchini und Tibetischer Salbei, sowie die beiden “langen Dürren” aus dem unbeschrifteten Samentütchen. Da sind wir uns noch nicht sicher was es werden könnte.
Sie müssen jetzt mal dafür her halten zu schauen ob das mit dem Frühbeet Kasten gut läuft, oder ob da noch Verbesserungen vorgenommen werden müssen.
Anfang Februar 2019 haben wir im Zuge unser Gartenhütten Sanierung endlich mal die Hütte innen aufgeräumt und mit Hilfe eines neu gekauften Schwerlastregals versucht für mehr Ordnung und Platz in der Hütte zu sorgen. Es ist doch eine echte Erleichterung endlich mal nicht alles planlos auf dem Boden rumgammeln zu lassen. Man kann sich endlich mal in der Hütte bewegen und findet auch mal was man sucht.
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