Kräuter im März (2020)

Es ist zwar noch nicht dau­er­haft warm aber so lang­sam wächst es schon wie­der los im Kräu­ter­beet.

Der Lieb­stö­ckel (Levisti­cum offi­ci­na­le) ist schon wie­der flei­ßig am wach­sen:

Ker­bel (Anthris­cus cere­fo­li­um) hat­ten wir das letz­te Jahr gepflanzt und der hat­te aus­ge­samt und die­ses Jahr haben wir ganz viel Ker­bel. Da haben wir auch schon flei­ßig ern­ten kön­nen und sogar das ers­te Mal Ker­bel getrock­net:

Bron­ze­fen­chel “Pur­pu­re­um” (Foe­ni­cu­lum vul­ga­re) hat­ten wir auch im letz­ten Jahr gepflanzt und freu­en uns das er wie­der gekom­men ist. Der ist näm­lich sehr lecker:

Bär­lauch (Alli­um ursinum) wächst mitt­ler­wei­le rund um den Kom­post ver­teilt:

Das ech­te Herz­ge­spann (Leo­nu­rus car­dia­ca) hat sich in den letz­ten Jah­ren fest bei uns eta­bliert und wächst wo es möch­te:

Schnitt­lauch (Alli­um schoe­no­pra­sum) und Knob­lauch-Schnitt­lauch (Alli­um tube­ros­um) haben wir neu von Lju­bi­ca (Arvids Mut­ter) bekom­men.

Wer­mut (Artemi­sia absin­thi­um L.) da habe ich den mitt­ler­wei­le sehr gro­ßen Busch mal zurück geschnit­ten:

Der Schild-Amp­fer (Rumex scu­ta­tus) treibt auch wie­der zuver­läs­sig aus:

Das Duf­ten­de Mari­en­gras (Hieroch­loe odo­ra­ta) hat auch gut im Bot­tich über­win­tert und steht schon in vol­ler Blü­te. Wenn man dabei steht und es weht ein Wind­hauch dann richt es total ange­nehm süß­lich.

 

 

Mistbeet ohne Umgraben (2020)

Die­ses Jahr pro­bie­ren wir aus Kar­tof­feln auf einem Mist­beet ohne Umgra­ben zu pflan­zen. Die Idee zu die­sem Beet haben wir aus der Per­ma­kul­tu­rel­len Anbau­wei­se.

 

 

Wir haben auf der vor­de­ren Wie­se ein Stück mit Pap­pe abge­deckt, dies soll das wei­ter wach­sen des Gra­ses unter­bin­den. Wich­tig dabei ist das kei­ne Spal­ten zwi­schen den Pap­pe­stü­cken offen blei­ben, daher haben wir die Pap­pe über­lap­pend aus­ge­legt. Evtl. Kle­ber­res­te haben wir natür­lich vor­her ent­fernt. Auch soll­te die Pap­pe mög­lichst unbe­druckt sein. Glück­li­cher­wei­se konn­te Gun­ter da eini­ges an Pap­pe aus der Fir­ma mit­brin­gen.

Danach sind wir mit unse­ren bei­den Schub­kar­ren eini­ge Male zum benach­bar­ten Rei­ter­hof getin­gelt und haben dort Pfer­de­mist mit Stroh abge­holt, den wir dort freund­li­cher­wei­se kos­ten­frei zur Selbst­ab­ho­lung bekom­men haben. Vie­len Dank dafür!

Den Pfer­de­mist haben wir dann dick auf der Pap­pe ver­teilt und dar­über kam dann Kom­post. Da unser Kom­post nicht aus­ge­reicht hat beka­men wir von Artur (Arvids Vater) noch mehr Kom­post.

 

Irgend­wie waren wir dann noch nicht ganz zufrie­den mit dem Ergeb­nis, da es sehr stür­misch wur­de als der Orkan Sabi­ne hier durch­ge­zo­gen ist und das Wet­ter noch eini­ge Tage anhal­ten soll­te. Was das Beet dann lei­der schön über die Wie­se ver­teilt hat. Also haben wir noch schnell im Bau­markt eini­ge Bret­ter gekauft und haben dem Mist­beet noch eine höl­zer­ne Umran­dung gebaut.

Nun ist es ja erst Ende Febru­ar und das Beet kann jetzt noch bis zum April ruhen und wir kön­nen dann unse­re Kar­tof­feln legen.

 

 

 

Mist­beet ohne Umgra­ben:

 

 

Ernte 2020 (Januar — März)

Den gan­zen Win­ter über konn­ten wir bis Ende März Mizu­na, Win­ter­pos­te­lein und Win­ter­kres­se ern­ten. Die Kres­se aus  dem Früh­beet-Kas­ten, Mizu­na und Win­ter­pos­te­lein wuch­sen im abge­deck­ten Hoch­beet:

Unse­re letz­te Ern­te unse­res Win­ter­grüns, Ende März — Mizu­na, Win­ter­pos­te­lein, Feld­sa­lat und im wei­ßen Beu­tel­chen befin­det sich unse­re ers­te Ker­bel Ern­te des Jah­res:

Unse­re letz­te Feld­sa­lat und Mizu­na Ern­te, der Feld­sa­lat will bald blü­hen.

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Projekt: Wurmkiste bauen (2020)

Im Febru­ar ist ja Jah­res­zeit bedingt nicht all zu viel im Gar­ten zu tun und Clau­dia hat sich ja schon län­ger eine Wurm­kis­te auf dem Bal­kon gewünscht.

Also haben wir mal im Inter­net nach Bau­ide­en geforscht und waren dann mal wie­der im Bau­markt noch pas­sen­des Holz zu holen. Zuhau­se die Werk­bank aus dem Kel­ler hoch­ge­holt und Hasen­draht Res­te.

 

 

Wir haben die Bret­ter und Holz­leis­ten auf pas­sen­de Län­gen gesägt und uns dann dar­an gemacht eine recht­ecki­ge Kis­te zusam­men zuschrau­ben.

Die Sei­ten­bret­ter haben wir mit Vier­eck Leis­ten sta­bi­li­siert und mit einem Boden­brett ver­bun­den.

Ein wei­te­res Brett wur­de der Kis­ten-Deckel, für den wir zwei Schar­nie­re ange­schraubt haben.

 

 

 

Die Kis­te haben wir in der Mit­te geteilt um zwei getrenn­te Wurm­kom­post-Fächer zu erhal­ten. Hier­für haben wir aus den Leis­ten einen pas­sen­den Rah­men zusam­men­ge­schraubt und dar­auf den Hasen­draht, in pas­sen­der Grö­ße, fest getackert.

Spä­ter haben wir noch zwei Metall Bügel­grif­fe an die Kis­ten­sei­ten geschraubt um die Wurm­kis­te bes­ser trans­por­tie­ren zu kön­nen. Etwa wenn sie zum Win­ter hin vom Bal­kon her­ein geholt wer­den soll. Damit es dann den Kom­post­wür­mer nicht zu kalt wird.

Nun ist die Wurm­kis­te soweit fer­tig das wir uns nun dar­an machen kön­nen die Kom­post­wür­mer zu bestel­len. Sobald es warm genug ist auf dem Bal­kon, dann wer­den wir noch­mal berich­ten wie es mit der Wurm­kis­te wei­ter­geht.

 

Bau der Wurm­kis­te: