Heute kamen wir in den Garten und warfen zunächst einmal einen Blick in den Hühnerstall. Dabei staunten wir nicht schlecht: Die hintere Sitzstange lag mittig durchgebrochen auf dem Stallboden.

So dünn war die eigentlich gar nicht, dachte ich zunächst. Allerdings war sie schon seit dem Bau des Stalles dort eingebaut. Den Stall hatten wir während der Corona-Zeit gebaut. Damals herrschte bekanntlich Holzknappheit und dazu kamen die vielen Zeiten, in denen die Baumärkte geschlossen oder nur eingeschränkt zugänglich waren. Wir mussten also nehmen, was gerade zu bekommen war – und eine dickere Latte hatten wir damals nicht bekommen.

Eine wissenschaftlich belastbare Antwort auf diese Frage werden wir wohl nicht mehr bekommen. Die Stange jedenfalls hatte ihre Dienstzeit offenbar beendet.
Also hieß es: Planänderung!
Eigentlich hatte ich den Tag ganz anders geplant, aber bevor die Hühner am Abend auf dem Boden schlafen mussten, ging es erst einmal los, eine neue Latte zu besorgen. Die neue Sitzstange wurde anschließend eingebaut – diesmal natürlich etwas kräftiger dimensioniert.
Damit sollten unsere Hühner hoffentlich nicht mehr für einen ungeplanten Reparatureinsatz sorgen.

