Hühnerstall: die gebrochene Sitzstange — 2026

Heu­te kamen wir in den Gar­ten und war­fen zunächst ein­mal einen Blick in den Hüh­ner­stall. Dabei staun­ten wir nicht schlecht: Die hin­te­re Sitz­stan­ge lag mit­tig durch­ge­bro­chen auf dem Stall­bo­den.

Die gebro­che­ne Sitzstange

So dünn war die eigent­lich gar nicht, dach­te ich zunächst. Aller­dings war sie schon seit dem Bau des Stal­les dort ein­ge­baut. Den Stall hat­ten wir wäh­rend der Coro­na-Zeit gebaut. Damals herrsch­te bekannt­lich Holz­knapp­heit und dazu kamen die vie­len Zei­ten, in denen die Bau­märk­te geschlos­sen oder nur ein­ge­schränkt zugäng­lich waren. Wir muss­ten also neh­men, was gera­de zu bekom­men war – und eine dicke­re Lat­te hat­ten wir damals nicht bekommen.

Die vor­de­re Sitz­stan­ge kam erst spä­ter dazu und ist deut­lich dicker. Viel­leicht war die alte Stan­ge also tat­säch­lich ein­fach zu schwach dimen­sio­niert. Ande­rer­seits kam mir natür­lich auch sofort ein ande­rer Gedan­ke: Sind viel­leicht unse­re Hüh­ner zu fett geworden?

Eine wis­sen­schaft­lich belast­ba­re Ant­wort auf die­se Fra­ge wer­den wir wohl nicht mehr bekom­men. Die Stan­ge jeden­falls hat­te ihre Dienst­zeit offen­bar beendet.

Also hieß es: Planänderung!

Eigent­lich hat­te ich den Tag ganz anders geplant, aber bevor die Hüh­ner am Abend auf dem Boden schla­fen muss­ten, ging es erst ein­mal los, eine neue Lat­te zu besor­gen. Die neue Sitz­stan­ge wur­de anschlie­ßend ein­ge­baut – dies­mal natür­lich etwas kräf­ti­ger dimensioniert.

Damit soll­ten unse­re Hüh­ner hof­fent­lich nicht mehr für einen unge­plan­ten Repa­ra­tur­ein­satz sorgen.

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