Ackerbohne (Vicia faba) — Kultur 2020

Die Acker­boh­ne (Vicia faba) ist eine Pflan­zen­art in der Unter­fa­mi­lie Schmet­ter­lings­blüt­ler (Fabo­ideae) inner­halb der Fami­lie der Hül­sen­frücht­ler (Fabaceae oder Legu­mi­no­sae). Sie gehört zur Gat­tung der Wicken (Vicia), im Gegen­satz zur Gar­ten­boh­ne, die der Gat­tung Pha­seo­lus angehört.

Die Acker­boh­ne wur­de durch den Ver­ein zur Erhal­tung der Nutz­pflan­zen­viel­falt e.V. (VEN) zum Gemü­se des Jah­res 1998/1999 gewählt.

 

Wir hat­ten die Acker­boh­ne die­ses Jahr das ers­te Mal im Anbau und es war erst­mal ein Ver­such, zum einen wie sie wächst und vor allem wie sie über­haupt schmeckt, da wir alle drei noch nie Acker­boh­nen geges­sen hatten.

Acker­boh­nen kei­men schon ab einer Boden­tem­pe­ra­tur von 2 bis 3 °C und ihre Aus­saat kann daher schon ab Febru­ar statt­fin­den. Lei­der haben wir das ein wenig ver­peilt und es war schon Anfang März als unse­re Boh­nen ins Beet kamen. Trotz allem wuch­sen die Pflänz­chen flei­ßig und beka­men wun­der­vol­le Schwarz-Wei­ße Blü­ten, wel­che flei­ßig vor­al­lem von den schwar­zen Holz­bie­nen bestäubt wurden.

Auch wenn an der Stel­le wo die Acker­boh­nen wuch­sen der Boden noch lan­ge nicht Ide­al ist, gedie­hen die Pflan­zen recht gut. Hier stand im letz­ten Jahr die Peter­si­lie, und wir haben den Boden nur mit Rin­der­pel­lets und Horn­späh­nen gedüngt. Zwi­schen­drin wur­den die Boh­nen immer mal wie­der mit etwas anfal­len­dem Mulchma­te­ri­al dünn gemulcht. Wir haben ein­fach immer viel zu wenig Mulchmaterial.

Auch in die­ser Kul­tur hat­ten wir in die­sem Jahr arg mit unmen­gen an Blatt­läu­sen zu kämp­fen. Die Pflan­zen waren Zeit­wei­se total schwarz über­sät mit den Tieren.

Bald bil­de­ten sich dann auch die ers­ten klei­nen Böhn­chen und wuch­sen zu recht statt­li­chen Boh­nen­scho­ten heran.

 

 

 

 

Nun hieß es nur noch auf die Rei­fe der Acker­boh­nen war­ten und her­aus­fin­den was man damit in der Küche anstel­len kann. Wie sich spä­ter her­aus­stell­te sind sie sehr schmack­haft und viel­sei­tig ein­setz­bar. Wir wol­len unbe­dingt wie­der Acker­boh­nen und vor allem mehr davon.

 

Stangenbohnen (Phaseolus vulgaris) — Kultur 2020

Unse­re dies­jäh­ri­ge Stan­gen­boh­nen Kul­tur, ist das ers­te Mal das wir es damit pro­biert haben.

Wir haben uns für eine Bun­te Mischung mit drei Sor­ten ent­schie­den. Ver­wen­det haben wir die drei Sor­ten­mi­schung von Sati­va, mit Neckar­kö­ni­gin, Neckar­gold, Blauhilde.

Da die Boh­nen ja nicht da wach­sen sol­len wo sie im letz­ten Jahr stan­den, viel aus Platz­grün­den dies­mal unser Boh­nen-Tipi aus.

 

Wir hat­ten uns dann spon­tan in einem der YT-Video vom Ralph von Der Selbst­ver­sor­ger­ka­nal zu einem Boh­nen­stan­gen-Grüst inspi­rie­ren las­sen. Wel­ches wir in der grü­nen Höl­le hin­ter den Zaun instal­liert haben.

Die Beet­flä­che hat­ten wir erst­mal vor­be­rei­tet mit einer dicken Kom­post­schicht und etwas Rin­der­dungpel­lets und etwas Aktivkohle.

 

 

Rechts und links vom Beet haben wir zwei Boden­ein­schlag­hül­sen gesetzt und zwei Pfos­ten dar­in mon­tiert. Oben haben wir sie mit einer Dach­lat­te ver­bun­den. In die Dach­lat­te haben wir Schraub­ha­ken ein­ge­dreht, an wel­chen wir spä­ter  zwei­rei­hig Bin­de­garn gehängt und unten mit alten Zel­t­he­rin­gen am Boden befes­tigt haben.

An den Enden des Pflanz­gar­nes haben wir immer vier Boh­nen gelegt, die spä­ter an den Fäden hoch­ran­ken sollen.

Es sind auch fast alle Boh­nen gekeimt und gewach­sen. Glück­li­cher­wei­se wur­den die jun­gen Plan­zen von den Schne­cken ver­schont und haben sich schon bald dar­an gemacht in die Höhe zu ranken.

Zu Anfang waren sie auch recht wind­ge­schützt, da zwi­schen den Boh­nen und dem Zaun, wie im letz­ten Jahr auch schon, eine bun­te Blu­men­mi­schung wuchs, bestehend aus Kapu­zi­ner­kres­se, Son­nen­blu­men und Kornblumen.

Der gut gemulch­te Boden hat den Boh­nen sicht­lich gut getan und wir haben über das Jahr hin­weg immer mal Rasen­schnitt nach­ge­mulcht und zwei­mal mit Bren­nes­sel­jau­che gegossen.

 

 

 

 

Lei­der war es in der Haupt­wachs­tums­pha­se sehr tro­cken und die Pflan­zen haben zwi­schen­zeit­lich da mal mit dem Wachs­tum pau­siert. So das sie nicht ganz so üppi­ge Pflan­zen wur­den wie sie hät­ten wer­den können.

Wir konn­ten aber trotz­dem von allen drei Sor­ten Boh­nen ern­ten und wir wer­den sicher­lich auch im nächs­ten Jahr wie­der Boh­nen anbauen.

 

 

 

 

 

Unse­re ers­ter Kul­tur­ver­such im letz­ten Jahr: Spar­gel­boh­ne 2019 — Rigot­ti Challenge

Stan­gen­boh­nen Kul­tur 2020:

Zuckererbse (Pisum sativum subsp. sativum convar. axiphium) — Kultur 2020

Zucker­erb­se (Pisum sati­vum sub­sp. sati­vum con­var. axi­phi­um) hat­ten wir nun das zwei­te Jahr in Fol­ge im Anbau.
Im let­zen Jahr hat­ten wir sie ja ein­fach nur in Rei­he ins Beet gesäht und haben mal geschaut was passiert.
Die­ses Jahr woll­ten wir es etwas über­leg­ter ange­hen. Wir haben in die Bee­trei­he wo im letz­ten Jahr die Kar­tof­feln stan­den den Boden für die Zucker­erb­sen vorbereitet.
Wir hat­ten etwas fer­ti­gen Kom­post von Gun­ters Eltern bekom­men und ihn auf dem Beet verteilt.
Mit Hil­fe von Bam­bus­stäb­chen und Bind­fa­den haben wir eine zwei­rei­hi­ge Klet­ter­hil­fe für die Erb­sen gebaut und dann haben wir sie direkt ins Beet gesät.
Über das Jahr haben wir, soweit wir Mate­ri­al hat­ten, die Erb­sen gemulcht.
Aber wie das manch­mal so ist, irgend­wann ver­liert man doch gegen das Bei­kraut. Oder im Fall unse­res Erb­sen­bee­tes haben sich dort Pha­ze­lia, Mohn und Rin­gel­blu­men breit gemacht und irgend­wo in der Ecke ist noch eine Kar­tof­fel­pflan­ze aufgetaucht.
Klar, ein­mal Kar­tof­feln im Beet wird man die nie wie­der los.
Aber trotz aller Wid­rig­kei­ten haben sich die Zucker­erb­sen durch­ge­setzt und sind in die­sem Kraut-Urwald ganz gut gewach­sen und wir konn­ten lecke­re Zucker­erb­sen ernten.
Unser ers­ter Zucker­erb­sen Ver­such: Zucker­erb­sen Kul­tur 2019

Petersilie, glatte — Kultur 2020

Wir haben die­ses Jahr ein klei­nes Stück vom Beet, wo im letz­ten Jahr der Kohl stand, her­ge­rich­tet und glat­te Peter­si­lie direkt ausgesät.

Der Boden ist hier noch nicht so wirk­lich gut. Wir haben ja sehr schluffi­gen Boden und bei Regen zer­fällt hier die Lebend­ver­bau­ung sehr schnell und der Boden wir total hart und reisst auf wenn es tro­cken ist.

 

 

Zwar ver­su­chen wir gera­de mit mul­chen und Kom­post­ga­ben den Boden nach und nach zu ver­bes­sern, aber das dauert.

Ich habe den Boden erst­mal hacken müs­sen, habe etwas Aktiv­koh­le, Urge­steins­mehl und ein wenig Horn­späh­ne mit hin­ein­ge­ge­ben und mit dem Stern­rol­ler ver­sucht die Klum­pen noch etwas fei­ner zu bekom­men. Zusam­men mit einer dün­nen Schicht Aus­saat­er­de kamen die Peter­si­li­en­sa­men dann in die Beet­flä­che und wur­den angegossen.

Die Kul­tur hat anfäng­lich eher schlecht geklappt, es kamen sehr tro­cke­ne Tage und trotz gie­ßens woll­te die Peter­si­lie nicht recht wach­sen. Erst gegen Herbst, als es feuch­ter wur­de hat sie sich bes­ser ent­wi­ckelt. Aber dann wur­de es schon recht schnell kalt.

Ich war also nicht wirk­lich zufrie­den die­ses Jahr mit die­ser Kul­tur. Für die Peter­si­lie muss der Boden auf jeden Fall erst­mal noch eini­ges humo­ser wer­den den­ke ich.

Anzuchtsbrett für das Tomatenhaus (2020)

Das Anzucht­s­brett war eine spon­ta­ne klei­ne Pro­jekt­idee, da wir im Früh­jahr immer Platz­man­gel für die klei­nen Jung­pf­länz­chen haben.

Daher dach­ten wir es wäre sicher mög­lich Jung­pflan­zen die nicht all­zu Tem­pe­ra­tur­emp­find­lich sind auf ein Brett ins Toma­ten­haus zwischenzulagern.

 

 

Wir haben also die­ses Brett zusam­men­ge­schraubt und das Kon­zept spä­ter noch mit einer abnehm­ba­ren Hal­te­rung ver­bes­sert. Dann kön­nen wir es nach gebrauch und wenn die Toma­ten Platz benö­ti­gen immer wie­der abhängen.

Gewächshaus Lampe

Tee­licht Gewächs­haus Lampe

Arvids Mut­ter hat uns eine klei­ne Gewächs­haus Lam­pe mit­ge­bracht, die sie auf dem Sperr­müll gefun­den hat.

Die kann dann also gleich mal ins neu­ge­stal­te­te Toma­ten­haus ein­zie­hen und wird dann im Herbst mal ausprobiert.