Projekt: Kükenstall für Wacheln (2020)

Vor einer Wei­le haben wir güns­tig ein Klein­tier­ge­he­ge bekom­men, das nun für die Auf­zucht der Wach­tel-Küken die­nen soll, die wir bekom­men.

Des­sen Kar­ton hat nun im Win­ter den Platz in unse­rer Gar­ten­hüt­te lan­ge genug für sich beanst­prucht, sodass Gun­ter und Arvid dann am 16.02.2020 sich end­lich dazu ent­schlos­sen das Gehe­ge mal zusam­men zubau­en.

 

Also fix mit Akku­schrau­ber, Tacker, Volie­ren­draht und Kneif­zan­ge in den Gar­ten und den Kar­ton aus der Hüt­te gekramt. Wo wir mal eine kur­ze Zeit ohne Dau­er­re­gen genutzt haben zum wer­keln. Natür­lich unter stren­ger Kon­trol­le unse­rer Bau­stel­len-Auf­sicht Super­no­va.

Kar­ton auf­ge­macht, alle Tei­le auf Vor­han­den­sein geprüft und ein kur­zer Blick auf die Bau­an­lei­tung. Das Zusam­men­bau­en war ein Kin­der­spiel, die Tei­le haben gut zusam­men­ge­passt und haben sich leicht ver­schrau­ben las­sen.

Wegen der Rat­ten die wir hier rum­lau­fen haben wur­de das Gehe­ge Rund­um noch mit Volie­ren­draht bet­ackert. damit die­se Pelz­tier­chen nicht auf die Idee kom­men sich irgend­wo durch­zu­na­gen und die klei­nen Wach­teln weg­fut­tern.

Einen grö­ße­ren Aus­lauf und so wer­den sie noch benö­ti­gen, aber solan­ge sie noch sehr klein sind wird das gehen. Auf jeden Fall hat es meh­re­re Tür­chen wo man auch an ihm erst­mal wei­te­re Aus­lauf­flä­che “anbau­en” kann.

Eine Bestel­lung für wei­te­res Pfle­ge­zu­be­hör wird jetzt noch gemacht und wir wer­den berich­ten wie es mit dem Wach­tel Pro­jekt wei­ter gehen wird.

Borkenkäferbefall im Wald

Heu­te mal ein klei­ner Bericht nicht aus dem Gar­ten.  Son­dern ich war neu­lich mit­tags mit Super­no­va eine Gas­sirun­de bei uns im Feld zwi­schen Ber­kers­heim und Bad Vil­bel. Am Rand von Bad Vil­bel befin­det sich ein win­zi­ges Wäld­chen, in dem wir öfter beim Gas­si unse­re Run­de dre­hen.

Dort sind mir die Aus­wir­kun­gen der Tro­cken­heit, die wir so die letz­ten Jah­re immer ver­mehr­ter haben, deut­lich ins Auge gesprun­gen.

 

Es ist zwar ein Misch­wäld­chen der auf einem klei­nen Hang, direkt am Orts­aus­gang angren­zend, liegt. Aber auch gibt es etli­che Fich­ten und Kie­fern und Dou­gla­si­en und vie­le Bäu­me sind deut­lich vom Bor­ken­kä­fer befal­len. Das gro­ße Fich­tenster­ben kann man hier bei uns über­all sehen, eini­ge Bäu­me ste­hen etwa in eini­gen Nach­bar­gär­ten bei uns und alle sind dort mitt­ler­wei­le mehr tod als leben­dig.

 

Auf unse­rer Gas­sirun­de habe ich eini­ge Bil­der vom Bor­ken­kä­fer­be­fall in dem Wäld­chen gemacht. Es macht mich immer nach­denk­li­cher dar­über wie viel nega­ti­ven Ein­fluss wir Men­schen doch auf unse­re Umwelt neh­men und das ich doch ger­ne mehr über die Zusam­men­hän­ge Wald und wie man da neue Wege gehen kann ler­nen möch­te.

 

 

 

Man kann gut die Grab­lö­cher der Käfer erken­nen und das die Bäu­me auf Grund der anhal­ten­den Tro­cken­heit kei­ne Kraft mehr haben sich durch Harz­ab­son­de­rung gegen den Befall zu weh­ren.

 

 

 

 

In einem der Bäu­me habe ich die­se Specht­höle ent­deckt, lei­der Wird der Vogel nicht lan­ge Freu­de dar­an haben. Der Baum ist schon für die Abhol­zung mar­kiert:

 

 

 

 

Erster Obstbaum Winterschnitt — 20.10.2019

Nach­dem wir den Obst­baum Schnitt­kurs bei Jonas Gam­pe absol­viert haben und dort sehr viel gelernt haben, konn­ten wir uns nun das ers­te Mal an unse­ren drei eige­nen Obst­bäu­men ver­su­chen.

Unse­re Bäu­me sind aktu­ell eine Mira­bel­le, sowie ein sehr alter Zwetsch­gen Baum der vom ursprüng­li­chen Besit­zer hier stammt. Der Zwetsch­gen Baum hat einen etwa 5 Jah­re alten Nach­wuchs­baum, der wahr­schein­lich ein Wur­zel­schos­ser von ihm ist. Falls er nicht aus einem der her­un­ter­ge­fal­le­nen Ker­ne gewach­sen ist. Was evtl. nicht so wahr­schein­lich ist, da die Zwetsch­gen die er 2019 getra­gen hat ziem­lich iden­tisch zum Mut­ter­baum sind. Aber auch der Alt­baum ist evtl. schon ein nicht gepfropf­tes Exem­plar, zumin­dest kann man bei dem alten Baum kei­nen Pro­pf­an­satz erken­nen.

Ganz jung und vom Schnitt dies­mal noch nicht betrof­fen ist ja unse­re klei­ne Maul­bee­re, die sozu­sa­gen unser vier­tes Obst­ge­hölz ist.

Die Mira­bel­le hat Arvids Vater vor ein paar Jah­ren gekauft und auf die vor­de­re Wie­se gepflanzt. Da dort urspüng­lich, noch vom ursprüng­li­chen Besit­zer, ein alter Mira­bel­len Baum stand. Die­ser wur­de lei­der vor ein paar Jah­ren vom Blitz getrof­fen und so zer­stört das er gefällt wur­de.

Die­se Mira­bel­le trägt schon sehr gut, aber wur­de nur mal unre­gel­mä­ßig und ohne wirk­li­che Sach­kennt­nis des Obst­ge­hölz­schnit­tes beschnit­ten von Arvids Vater. Nun haben wir ihn uns näher ange­se­hen und ver­sucht ihn ein wenig nach dem was wir im Kurz gelernt haben zu schnei­den.

Da er eini­ge sehr eng wach­sen­de Äste auf­wies, wel­che auch zum Teil anein­an­der rie­ben was ja lei­der sonst die Rin­de ver­let­zen wür­de.  Also haben wir die­se her­aus­ge­nom­men und ihm mehr Luft ver­passt, sowie geschaut das er eine pas­sen­de Kro­ne bekommt.

In unse­rem Gemü­se­gar­ten hin­ten ste­hen ein­träch­tig neben­ein­an­der, der alte Zwetsch­gen Baum und sein Nach­wuchs Bäum­chen. Der klei­ne Zwetsch­gen Baum hat im letz­ten Jahr nun auch schon brav getra­gen und sei­ne Zwetsch­gen sind genau­so gut wie die des Alt­bau­mes.

Der Alt­baum ist schon durch­wach­sen mit mit dem Pflau­men-Feu­er­schwamm Pilz (Phel­li­nus tuber­cu­lo­sus) und ist Wohn­statt für die Blau­schwar­ze Holz­bie­ne, die ihn schon län­ger bewohnt. Im gro­ßen und gan­zen ist er schon sehr Morsch und vie­le Äste abge­stor­ben, so dass wir ihn nur als Bio­top-Baum erhal­ten. Das heisst Ertrags­schnitt ist für ihn nicht mehr rele­vant, wir schau­en nur das er sta­bil steht und schau­en das er uns nicht in den Zaun fällt.

 

Der­wei­len ist sein Nach­wuchs mitt­ler­wei­le zu einem schö­nen klei­nen Bäum­chen her­an­ge­wach­sen und trägt auch schon die ers­ten Zwetsch­gen. Hier wur­de noch gar kein Erzie­hungs­schnitt gemacht und wir haben uns dem jun­gen Wild­ling nun das ers­te Mal mit der Ast­sche­re genä­hert. Was glau­be ich ganz gut geklappt hat und wir hof­fen uns hier einen wür­di­gen Nach­fol­ger her­an­ge­zo­gen zu haben.

 

 

Unser ers­ter Ver­such unse­re Obst­bäu­me zu schnei­den:

 

Workshop Obstgehölze schneiden mit Jonas Gampe (2019)

Am Sams­tag den 19. Okto­ber 2019 war es soweit wir mach­ten uns auf den Weg in die Grü­ne Lun­ge, zum Work­shop Obst­ge­höl­ze schnei­den bei den Gemü­sehel­din­nen.

Der Kurs wur­de gelei­tet von Jonas Gam­pe einem Per­ma­kul­tur Desi­gner, von Kreis­lauf-Gär­ten, der uns Akti­ve des Gemü­sehel­din­nen Pro­jek­tes in die Grund­la­gen des per­ma­kul­tu­rell ori­en­tier­ten Obst­baum­schnit­tes ein­wei­sen soll­te. In unse­rem spe­zi­el­len Fall also vor allem Arvid und Gun­ter. Clau­dia war mit der

Foto­aus­rüs­tung mit um den Kurs bild­lich für unse­ren Blog und für die Gemü­sehel­din­nen fest­zu­hal­ten.

 

 

 

In der grü­nen Lun­ge ange­kom­men haben wir uns erst­mal mit Jonas bekannt gemacht und er hat uns eini­ges über sich und sei­ne Pro­jek­te erzählt und wir konn­ten auch ein wenig über die Inten­tio­nen und Vor­er­fah­run­gen der ande­ren Kur­teil­neh­mer erfah­ren.

Danach ging es wei­ter mit dem theo­re­ti­schen Teil über Obst­ge­höl­ze und wie ihre Lebens­zy­klus aus­schaut, wie sie wach­sen und die Unter­schie­de ver­schie­de­ner Obstar­ten. Auch erfuh­ren wir wie bedeu­tend ste­hen­des Tod­holz für vie­le Tie­re ist und man daher nicht jeden altern­den ster­ben­den Baum fäl­len muss.

 

 

 

Wir lern­ten die Unter­schie­de erken­nen zwi­schen Frucht­holz und Schos­ser-Trie­ben. Wie sich Pil­ze auf die Bäu­me aus­wir­ken und über Sinn und Unsinn von Schnitt­tech­ni­ken. Sehr anschau­lich zeig­te er uns das alles ein diver­sen alten Obst­bäu­men bei uns in der ent­ste­hen­den Per­ma­kul­tur Gar­ten­an­la­ge der “grü­nen Lun­ge” in Frank­furt.

Wir lern­ten den Umgang mit Ast­sche­re, Klapp­sä­ge etc. und wel­che Werk­zeu­ge sinn­voll im Ein­satz sind bei der Baum­pfle­ge.

An einem jun­gen Wild­wuchs­baum zeig­te er uns was bei Erzie­hungschnit­ten für Jung­bäu­me zu beach­ten ist. Wir durf­ten uns selbst dar­in ver­su­chen wie man einen jun­gen Baum sichert mit Pfahl und wie man ihn kor­rekt dar­an anbin­det.

Alles in allem haben wir sehr vie­le Tipps für unser Pro­jekt erhal­ten, wie wir den alten Baum­be­stand pfle­gen kön­nen und wie wir ihn in Per­ma­kul­tu­rel­ler­sicht wei­ter­ent­wi­ckeln kön­nen. Das größ­te war Jonas Ange­bot im Jahr 2020 mit uns den 72 Std. Per­ma­kul­tur  Design Kurs auf dem Gelän­de der Gemü­sehel­din­nen für uns anzu­bie­ten.

Hier mal die Bil­der vom Kurs, die Clau­dia geknipst hat:

 

Gartenrundgang Neujahr 2020

Die Weih­nachts­fei­er­ta­ge und Sil­ves­ter lie­gen hin­ter uns, wir sind gut ins neue Jahr gestar­tet und freu­en uns auf das nun vor uns lie­gen­de Gar­ten­jahr 2020.

Wir hof­fen Ihr seit auch alle gut ins neue Jahr gestar­tet und wün­schen Euch alle ein schö­nes und erfreu­li­ches Jahr 2020!

Nach durch­zech­ter Sil­ves­ter­nacht haben wir gedacht ein biss­chen fri­sche Land­luft tut gut und wir stat­ten dem Gar­ten gleich mal einen Besuch am Neu­jahrs­tag ab. Clau­dia hat flei­ßig foto­gra­fiert wäh­rend Gun­ter und ich uns mal dem Kom­post und Pla­nun­gen für neue Ide­en und Pro­jek­ten gewid­met haben. Daher gibt es für Euch mal wie­der ein paar Impres­sio­nen wie es aktu­ell im Win­ter hier so aus­schaut:

Es ist käl­ter gewor­den und wir haben Frost, so wirk­lich Schnee gibt es aber bis­her noch nicht.

Die Bäu­me sind kahl, die Bee­te schei­nen sich im Win­ter­schlaf zu befin­den und wir haben die Fut­ter­si­los immer mit Vogel­fut­ter gefüllt. Die klei­nen Gar­ten­vö­gel sind ech­te Fress­sä­cke, sodaß wir mitt­ler­wei­le 3 Fut­ter­si­los in unse­rem Gar­ten und 2 Silos im Gar­ten von mei­nem Vater betreu­en.

Dies ist aktu­ell nun eine Fut­ter­men­ge mit denen unse­re Gar­ten­mit­be­woh­ner offen­bar gut klar kom­men. In der Mira­bel­le haben wir aktu­ell auch eine Kokos­nuss die mit Fett­fut­ter gefüllt ist hän­gen, die offen­sicht­lich auch gut bei den Vögeln ankommt.

Ganz so kahl wie zu Anfang ist der Gar­ten im Win­ter nicht mehr, im Gar­ten­rund­gang Janu­ar 2019 sah alles noch ganz anders aus.  Es gibt nun auf der vor­de­ren Wie­se durch die Blu­men­ra­bat­te doch noch immer was zu sehen und es gibt sogar noch grü­nes hier und da.

Ver­blüh­tes und ver­trock­ne­tes räu­men wir ja im Herbst erst­mal nicht ab, damit Insek­ten und klei­ne Tie­re Unter­schlupf­mög­lich­kei­ten zum Über­win­ter fin­den kön­nen.

Dies ist für eine natur­na­he Gar­ten­ge­stal­tung ein wich­ti­ger Aspekt und ich fin­de eigent­lich auch nicht das es “unauf­ge­räumt” aus­sieht. Son­dern ver­leiht dem Gar­ten auch außer­halb der Blüh­zeit eine schö­ne Struk­tur.

 

Auf dem Baum­stumpf ist selbst im Win­ter die Natur in vol­lem Gan­ge und es sprie­ßen Vogel­mie­re und sogar noch ein paar win­zi­ge Pil­ze. Mitt­ler­wei­le ist der Stumpf eine sehr inter­es­san­te klei­ne Lebens­ge­mein­schaft gewor­den, die wir immer wie­der gespannt beob­ach­ten.

Die Blu­men­ra­bat­te hat­ten wir ja im Herbst noch geschafft zu been­den.  Boden vom Unkraut befreit, das Zäun­chen  noch auf­ge­stellt und die Josta­bee­re gepflanzt. Sie scheint offen­bar gut ange­wach­sen zu sein.

Nun kön­nen wir mal einen prü­fen­den Blick auf das Ergeb­nis wer­fen und schau­en ob die im Herbst dazu gesteck­ten Eta­gen­zwie­beln und der Knob­lauch sich schon bli­cken las­sen. Naja, Zwie­beln schau­en schon raus, vom Knob­lauch ist noch nichts zu sehen.

Eine prü­fen­den Blick über den Gar­ten­zaun konn­ten wir uns auch nicht ver­knei­fen. Man soll ja immer mal einen Blick über den “Tel­ler­rand” aka Gar­ten­zaun wer­fen und gucken was der Nach­bar so macht. Kon­kur­renz Beob­ach­tung nennt man das wohl.

Die Fei­ge haben wir, wie immer im Win­ter, gut geschützt mit Rin­den­mulch Säcken. Das hat sich nun seit eini­gen Jah­ren gut bewährt. Sie hat mitt­ler­wei­le auch eine ordent­li­che Grö­ße bekom­men. Ok, nichts gegen den Holun­der der da hin­ter unse­rer Gar­ten­hüt­te, vom Nach­barn rüber­wächst. Der ist auch rich­tig toll gewor­den.

Man kann es fast nicht glau­ben, aber die Natur berei­tet sich schon flei­ßig auf die neue Sai­son vor und unter unse­rer roten Johan­nis­bee­re sprie­ßen schon ganz vie­le klei­ne Zier­mohn Pflänz­chen in einem grü­nen Bett aus Vogel­mie­re. Hier ent­wi­ckelt sich somit auch eine schö­ne Gemein­schaft unter dem Strauch. Über die Vogel­mie­re freu­en sich im Moment beson­ders mei­nen Farb-Rat­ten, denen ich hier immer fri­sches Grün aus dem Gar­ten mit­brin­ge zur Erwei­te­rung ihres Fut­ter­plans.

Aber auch für uns gibt es noch Grün­zeug für den Salat, neben Feld­sa­lat, Win­ter­kres­se und Win­ter Por­tu­lak gedeiht auch noch Man­gold in der Blu­men­ra­bat­te. Wir haben mitt­ler­wei­le durch­aus auch immer Nutz­pflan­zen zwi­schen den Blu­men ste­hen, was gut funk­tio­niert und sogar gut aus­sieht.

Die hin­te­re Wie­se sieht noch ziem­lich Wild aus, aber der vie­le Regen im Herbst hat ihr doch gut getan. Nach­dem sie in den zwei ver­gan­ge­nen Som­mern völ­lig ver­brannt wur­de. Nein, das lag nicht an der Feu­er­scha­le son­dern an der all­ge­mei­nen Dür­re!

Die Insek­ten Trän­ke ist mitt­ler­wei­le ein­ge­fro­ren:

Der Mini-Teich eben­falls:

Der klei­nen Super­no­va ist es mit ihrem sehr kur­zen Fell und dem nacki­gen Bauch mitt­ler­wei­le doch zu kalt wenn wir meh­re­re Stun­den im Gar­ten ver­brin­gen. Nun habe ich mich dann doch dazu durch­ge­run­gen und habe ihr ein Män­tel­chen besorgt. Das war gar nicht so ein­fach, sie ist ja schon sehr mus­ku­lös für so einen klei­nen Hund und zu ande­ren scheint es nur noch völ­lig sinn­frei­en Tüd­del­blöd­sinn für klei­ne Hun­de zu geben, die von ihren Hal­tern als Mode­ac­ces­soire miss­braucht wer­den. Sehr trau­rig. Der Hund ist hap­py mit sei­nem Man­tel und muss jetzt nicht mehr zit­ternd auf der Gar­ten­bank hocken nach einer Wei­le, son­dern kann unbe­schwert durch den Gar­ten toben.

Einen klei­nen Blick in die win­ter­li­che “grü­ne Höl­le” wol­len wir Euch nun ja auch nicht vor­ent­hal­ten:

 

 

Der Kom­post braucht ja auch noch­mal ein biss­chen Betreu­ung und wur­de noch­mal umge­setzt. Etwas Aktiv­koh­le und Urge­steins­mehl hat er noch­mal bekom­men und wir haben unse­ren Kom­post­ei­mer aus der Küche, sowie mal wie­der Rat­ten­kä­fig Ein­streu drauf gepackt. Über die Gemü­se­ab­schnit­te haben sich gleich mal unse­re Gar­ten-Rat­ten gefreut. Die kom­men näm­lich immer wenn wir am Kom­post zugan­ge waren nach­schau­en ob es was lecke­res für sie gibt. So konn­ten wir heu­te einen wun­der­schö­nen gro­ßen rot Agou­ti gefärb­ten Rat­ten­bock beob­ach­ten. Wir kön­nen sagen unse­re Gar­ten­r­at­ten sind in einem top Ernäh­rungs­zu­stand mit super glän­zen­dem Fell und wir haben erstaun­li­cher­wei­se in den letz­ten zwei Jah­ren kei­ne Pro­ble­me gehabt mit ihnen. Mal sehen ob wir es mal schaf­fen sie zu foto­gra­fie­ren.

Ver­blüfft hat uns die­se Ent­de­ckung die wir beim Kom­post umset­zen gemacht haben, unser Spier­strauch der dahin­ter wächst hat eine ein­zel­ne Blü­te gemacht. Mit­ten im Win­ter.

 

 

Aber auch ande­re Pflan­zen wach­sen in der grü­nen Höl­le fröh­lich vor sich hin. Wie etwa der Aron­stab:

Der Sal­bei:

Ern­ten kön­nen wir immer noch flei­ßig von unse­rem Schwarz­kohl:

Wie man sieht das Jah­res­rad dreht sich und die Natur fängt schon lang­sam an sich vor­zu­be­rei­ten auf das neue Jahr.

Karamellbeere (Leycesteria formosa)

Die Kara­mellbee­re (Ley­ces­te­ria for­mo­sa)  ist eine Pflan­ze aus der Fami­lie der Geiß­blatt­ge­wäch­se (Capri­fo­li­aceae). Ihre Ange­stamm­te Hei­mat ist der Hima­la­ya bis ins nörd­li­che Myan­mar, über den Indi­schen Sub­kon­ti­nent bis Indo­chi­na.

Die Kara­mellbee­re ist ein strauch­ar­ti­ges Gewächs mit einer Wuchs­hö­he bis zu 2m. An dün­nen über­hän­gen­den, hoh­len Trie­ben befin­den sich hell grau­grü­nes, röt­lich über­lau­fe­nes Laub. In der Blü­te­zeit zwi­schen Mai und August bil­den sich hän­gen­de Blü­ten­trau­ben mit dun­kel vio­let­ten Deck­blät­tern, klei­ne wei­ße glo­cken­ar­ti­ge Blü­ten. Ab Okto­ber bil­den sich schwar­ze ova­le Bee­ren, wel­che bei Voll­rei­fe einen nach Kara­mell mit leich­ter Bit­ter­no­te ver­se­he­nen Geschmack auf­wei­sen sol­len.

Die Pflan­ze ist nur bedingt Win­ter­hart. Bei Frost frie­ren die ober­ir­di­schen Tei­le ab. Mit einer guten Mulch- Kom­post­schicht soll sie zu über­win­tern sein.

 

 

Unse­re Kara­mellbee­re haben wir auf dem Pflan­zen­markt im Hes­sen­park erwor­ben.  Ihren Platz hat sie am Anfang unse­rer Blu­men­ra­bat­te, auf der vor­de­ren Wie­se erhal­ten, wo sie über den Som­mer auch gut und pro­blem­frei gewach­sen ist.

Die Hum­meln hat­ten ihre Freu­de an ihren hüb­schen Blü­ten­trau­ben und sie hat im Herbst auch eini­ge Früch­te aus­ge­bil­det. Lei­der haben wir, da wir noch nicht die rich­ti­ge Erfah­rung haben, den rich­ti­gen Ern­te­zeit­punkt wohl ver­passt. Daher kön­nen wir auch nicht wirk­lich sagen ob und wie sie schmeckt.

Nun ver­su­chen wir sie über den Win­ter zu bekom­men und haben den klei­nen Strauch ordent­lich gemulcht, mit Rin­den­mulch und Schaf­wol­le. Die Schaf­wol­le haben wir von einem Bio­land Betrieb im Tau­nus, bei dem wir gele­gent­lich im Hof­la­den ein­kau­fen und mit der wir die­sen Herbst ver­su­chen eini­ge Pflan­zen über den Win­ter zu schüt­zen.

Physalis, Kapstachelbeere (Physalis peruviana) — Kultur 2019

Die­ses Jahr hat­ten wir erst­mals eine Phy­sa­lis, auch Kap­sta­chel­bee­re (Phy­sa­lis peruvia­na) genannt ange­baut. Dies war ein abso­lu­ter Zufall, da wir beim Ein­kau­fen im Bau­markt einen Tisch ent­deck­ten wo am Ende der Pflanz­sai­son über­ge­blie­be­ne Pflan­zen um 50% redu­ziert ange­bo­ten wur­den. Dar­un­ter stand auch unse­re Phy­sa­lis. Spon­tan neu­gie­rig wie wir so sind hat­ten wir etwas Mit­leid mit dem Pflänz­chen und haben sie ein­fach in unse­ren Ein­kaufs­korb ver­frach­tet.

 

In der Blu­men­ra­bat­te auf der vor­de­ren Wie­se haben wir dann ein Plätz­chen für die Phy­sa­lis gefun­den und sie dort ein­ge­pflanzt. Das da noch eine Ern­te dabei her­um­kom­men könn­te, da hat­ten wir eigent­lich nicht mit gerech­net, wir haben eigent­lich nur das Pflänz­chen beim wach­sen beob­ach­ten wol­len und mal schau­en ob wir da in Zukunft eine Phy­sa­lis anbau­en könn­ten, da es schon Ende Juli  war als wir sie bei uns aus­ge­pflanzt haben.

 

Offen­bar hat es ihr aber im Blu­men­beet gut gefal­len und sie ist flei­ßig gewach­sen und hat etli­che wun­der­schö­ne Blü­ten gemacht, die bei den Bie­nen und Hum­meln Anklang gefun­den haben. Bald dar­auf ent­stan­den die ers­ten Frucht­kör­per, die nach und nach immer mehr wur­den und sogar etli­che davon noch zur Rei­fe gebracht haben.

Wir konn­ten also noch eini­ges an Phy­sa­lis ern­ten und genie­ßen. Die Früch­te der Phy­sa­lis sind klei­ne oran­ge Bee­ren, die sich inner­halb einer im Rei­festa­di­um ange­trock­ne­ten Kelch­hül­le befin­den. Super lecker, hät­ten wir gar nicht gedacht wie gut die sind. Also im kom­men­den Jahr wird es frü­her und mehr Phy­sa­lis bei uns geben, das haben wir uns schon fest vor­ge­nom­men.

 

 

Lei­der ist es in die­sem Jahr rela­tiv früh kalt gewor­den, so wur­den etli­che Früch­te lei­der nicht mehr reif.

Alles in allem haben wir außer gele­gent­lich gie­ßen bei die­ser Kul­tur abso­lut nichts gemacht. Die Phy­sa­lis ist ein­fach sich ansons­ten selbst­über­las­sen rum­ge­wach­sen.

 

 

 

 

 

 

Phy­sa­lis Ern­te:

Zitronengurke “Lemon” (Cucumis sativus) — Kultur 2019

Unse­re ers­te Gur­ken­kul­tur haben wir ja recht spät im Jahr begon­nen, davon habe ich ja schon im Arti­kel “Frei­land-Gur­ken und Salat Misch­kul­tur” berich­tet, wie wir auf die Idee mit der spä­ten Gur­ken Kul­tur gekom­men sind.

Wir haben also Anfang Juni das Tüt­chen mit der Zitro­nen­gur­ke “Lemon” aus der Samen­bank gekramt und eini­ge Pflänz­chen vor­ge­zo­gen. Die sind auch gut auf­ge­lau­fen und haben sich in der Anzucht­box auf dem Bal­kon auf ihre Aus­wil­de­rung vor­be­rei­tet. Am ers­ten Juli Wochen­de war es dann soweit, wir mit unse­ren Gur­ken und den schnell noch im Bau­markt gekauf­ten Uten­si­li­en in den Gar­ten und Gur­ken­beet anle­gen.

Neben dem Toma­ten­haus haben wir ein Stück von der Wie­se umge­fräst, ein Rank­git­ter auf­ge­stellt und den gelo­cker­ten Boden noch mit Horn­spä­nen  prä­pa­riert. Rechts und links vom Rank­git­ter haben wir die Gur­ken­pflänz­chen ver­teilt und jeweils davor ein Salat­band aus­ge­legt. Das hat­ten wir noch in der Samen­bank gefun­den, kei­ne Ahnung wie wir mal dazu gekom­men sind so einen “Band­sa­lat” zu kau­fen. War­schein­lich nicht ordent­lich gele­sen was auf der Ver­pa­ckung stand.

Dann noch schnell Gur­ken und Salat ange­gos­sen und wir war­ten was pas­siert. Kurz nach dem Aus­pflan­zen sind irgend­wel­che Vögel durch das Beet maro­diert, war­schein­lich unse­re Rin­gel­tau­ben. Die haben auf jeden Fall viel Spaß am “Band­sa­lat” gehabt und die Bän­der aus­ge­gra­ben und rum­ge­schleppt. Also wie­der rein mit dem Band­sa­lat in die Spur, bis­sel Erde drü­ber und hof­fen das da noch was draus wird.

Die nächs­ten Tage wur­de das Wet­ter dann aber auch schlech­ter mit  häu­fi­ger Regen, wenig Son­ne und es wur­de deut­lich küh­ler. Somit waren wir schon fast der Mei­nung das wird abso­lut nichts mit den Gur­ken in die­sem Jahr.

 

Die Pflänz­chen wuch­sen zwar und fin­gen an am Rank­git­ter empor­zu­klet­tern, aber die Blät­ter beka­men unschö­ne Fle­cken und trock­ne­ten zum Groß­teil ein. Offen­bar hat­te das nas­se Wet­ter den Gur­ken eine Pilz­in­fek­ti­on ver­passt. Was genau es war kei­ne Ahnung, unser klei­nes Büch­lein über Pflan­zen­krank­hei­ten bei Obst und Gemü­se war da, bei der Klä­rung, auch nicht hilf­reich.

Etwas nach­ge­düngt haben wir dann noch mit Bren­nes­sel­jau­che, das schien ihnen ganz gut zu bekom­men.

 

 

Der Band­sa­lat dage­gen war eher eine schwie­ri­ge Kul­tur. Es soll­ten laut Päck­chen ja meh­re­re Sor­ten gewe­sen sein, Ruco­la war das ein­zi­ge was gekom­men ist. Aber den haben sofort die schwar­zen Raps-Erd­flö­he für sich ent­deckt und haben ihn gna­den­los durch­lö­chert. Die Blät­ter sahen aus als hät­te man sie mit einem Maschi­nen­ge­wehr beschos­sen. In unse­rer auf­kei­men­den Ver­zweif­lung haben wir ein­fach mal pro­biert ob wir denen mit der glei­chen Metho­de wie den Kohl­flie­gen bekom­men könn­te. Also haben wir von unse­rem Wehr­mut Kraut geschnit­ten und Tee gekocht. Mit dem Wehr­mut-Tee haben wir den Ruco­la alle 2 Tage begos­sen und nach kur­zer Zeit hat­ten wir ihn dann Erd­floh frei. Er hat dann auch wie­der neue Blät­ter gebracht und wir konn­ten doch noch Ruco­la im Salat genie­ßen. Nach­dem wir den Salat soweit hin­be­kom­men haben und wir dach­ten end­lich haben wir es geschafft. Nein zu früh gefreut, dann hat näm­lich noch ne Wühl­maus quer durch den Salat gepflügt.

Aber als sich die Son­ne wie­der bli­cken lies ging es den Gur­ken auch schnell wie­der bes­ser und sie haben doch noch eini­ge Zitro­nen­gur­ken her­an­wach­sen las­sen. Wir haben schon fast nicht mehr dar­an geglaubt, aber wir konn­ten bis in den Sep­tem­ber hin­ein Gur­ken ern­ten.

Anfang Okto­ber wur­de es dann so kühl das die Gur­ken ent­gül­tig ver­trock­ne­ten. Aber wir haben eini­ge Sala­te mit lecke­ren gel­ben Gur­ken machen kön­nen. Geschmeckt haben sie uns sehr gut und wir wür­den sie auch wie­der anbau­en. Man kann also sagen das wir trotz spä­tem Start der Kul­tur und Pro­ble­men mit Wet­ter und tie­ri­schen Mit­tes­sern noch eine pas­sa­ble Ern­te ein­fah­ren konn­ten.

 

 

Nach Ende der Gur­ken Kul­tur haben wir das Gur­ken­laub und das Rank­git­ter abge­räumt und zu den Ruco­la Res­ten haben wir, als Direkt­saat breit­wür­fig, Feld­sa­lat aus­ge­bracht. Der ist auch schon sehr schön auf­ge­lau­fen.

 

Zitro­nen­gur­ke vs. Apfel:

Zitro­nen­gur­ke von innen:

 

Unser Hochbeet

Wir hat­ten ja die Möh­ren die­ses Jahr in einem rela­tiv fla­chen Hoch­beet Kas­ten ange­baut (sie­he Pro­jekt: “Möh­ren im Hoch­beet-Kas­ten”), was im Prin­zip auch erst­mal gut geklappt hat­te — die Erde war dar­in locke­rer vor­zu­brei­ten -, da wir einen recht schwe­ren Boden haben. Aber die Wühl­maus hat sich trotz­dem locker durchs Beet gefut­tert. Nun dann doch noch­mal ab in den Bau­markt und die Erwei­te­rung gekauft, damit es ein rich­ti­ges Hoch­beet wer­den kann.

Ja, ein Hoch­beet war eigent­lich nicht geplant. Unser Boden ist ja in der Regel sehr gut und auch ohne Stei­ne etc., also eigent­lich ide­al zum direkt da hin­ein pflan­zen. Also war­um, wenn man nicht aus gesund­heit­li­chen Grün­den höher lie­gend gärt­nern will, Arbeit, Geld und Recour­cen dafür ver­wen­den. Das war so unse­re ursprüng­li­che Ansicht. Also dann nun doch ein Ver­such mit einem Hoch­beet, man muss ja immer offen sein für neue Erfah­run­gen.

Da wir nun schon Ende Sep­tem­ber hat­ten war die Über­le­gung was man denn evtl. in die­sem Jahr da noch anbau­en könn­te. Wir haben dann schnell noch ein paar Samen­tüt­chen Win­ter-Pos­te­lein (Clay­to­nia per­fo­lia­ta) und Mizu­na (Bras­si­ca rapa var. nipo­s­i­ni­ca)(ein Asia-Salat), sowie Win­ter­kres­se (Bar­barea vul­ga­ris) wel­che wir in den Früh­beet-Kas­ten gesetzt haben, gekauft. Das war unse­re ers­te Bestel­lung die wir beim Gar­ten­ge­mü­se Kiosk gemacht haben. Die sind super nett und wir sind über ihren sehr span­nen­den You­tube Kanal, den wir öfter schau­en, auf sie auf­merk­sam gewor­den.

Um die Pflanz­sai­son noch ein wenig hin­aus­zö­gern zu kön­nen in den Herbst, haben wir uns ent­schlos­sen das Beet nicht ganz bis zum Rand mit Erde zu fül­len, son­dern noch etwas Platz für die Pflan­zen zu las­sen. Auf den Beetrand wur­de dann eine Glas­ab­de­ckung gemacht.

Für die Win­ter Abde­ckung haben wir alte Dop­pel-Glaschei­ben genom­men, wel­che wir kos­ten­los von einem Fens­ter­ma­cher erhal­ten haben. Einen klei­nen Rah­men aus Lat­ten haben wir uns noch zusam­men­ge­schraubt, in wel­chem wir die Schei­ben auf­le­gen kön­nen.

Das Hoch­beet haben wir unten mit einer Schicht Pflan­zen­schnitt von unse­ren herbst­lich abge­stor­be­nen Stau­den gefüllt. Dar­auf ein Gemisch aus Torf­frei­er Bio Pflan­zer­de und Sand. Vor der Aus­saat haben wir noch Horn­spä­ne im Hoch­beet ver­teilt. Danach haben wir dann Mizu­na und Win­ter-Pos­te­lein ein­ge­sät und mit Bren­nes­sel­jau­che ange­gos­sen.

Eine gute Woche spä­ter waren schon die ers­ten klei­nen Pflänz­chen auf­ge­taucht und wir schau­en nun wie sich unse­re ers­te “Win­ter-Kul­tur” ent­wi­ckelt.

 

 

Aufgesetzter Kräuter Likör

Zuta­ten:

  • 1 Bund Pfef­fer­min­ze
  • 1 Bund Zitro­nen­me­lis­se
  • 1 kl. Zweig Wer­muth
  • 1 kl. Zweig Eber­rau­te
  • 2 Gewürz­nel­ke
  • 3 Piment Kör­ner
  • 200 g wei­ßer Zucker
  • eine 1L Fla­sche mit Dop­pel­korn auf­ge­füllt

 

 

Zube­rei­tung:

Für unse­re Kräu­ter­li­kör Mischung haben wir jeweils einen Bund Pfef­fer­min­ze und Zitro­nen­min­ze frisch im Gar­ten gepflückt. Gewa­schen und grob zer­klei­nert.

Mit Wer­muth und Eber­rau­te soll­te man etwas spar­sam umge­hen da sie bei­de vie­le Bit­ter­stof­fe ent­hal­ten. Daher wan­der­ten von ihnen nur je ein klei­nes Zweig­lein mit in den Auf­ge­setz­ten.

Zum Anset­zen haben wir eine alte Was­ser Glas­fla­sche mit heis­sem Was­ser ste­ri­li­siert. In die Fla­sche haben wir zu erst den Zucker ein­ge­füllt und dann die Kräu­ter, Gewürz­nel­ken und Piment Kör­ner hin­zu gege­ben.  Danach das Gan­ze mit dem Dop­pel­korn auf­ge­füllt.

Das Gan­ze dann für 3 Wochen an einem hel­len und war­men Ort zie­hen las­sen. Die Fla­sche 1x täg­lich schüt­teln.

Danach haben wir alles durch ein fein­ma­schi­ges Kaf­fee­fil­ter Sieb gefil­tert und in eine ste­ri­li­sier­te Fla­sche abge­füllt.

Nun ist das unser “Auf­ge­setz­ter Nr. 3” und hat sich mitt­ler­wei­le als eine Art Magen­bit­ter erwie­sen, der sich gut  als Abschluss nach einem reich­hal­ti­gen schwe­ren Essens macht.