Für unsere neue Passauer Goldpomeranze (Poncirus trifoliata) ist ja noch ein sehr kleines Pflänzchen und wir glauben sie benötigt auf jeden Fall ein wenig Unterstützung. Über Winter bekommt sie eine Jute Abdeckung und wird auf der Baumscheibe mit Schafwolle und Rindenmulch abgedeckt.
Aber wir dachten für die Wärmeunterstützung wäre eine Sonnenfalle eine gute Idee.
Die Sonnenfalle kann die Pomeranze gegen Norden vor der Kälte und den Winden schützen und die Sonne auffangen und dadurch tagsüber Wärme in den Steinen speichern und wieder an die Pflanze innerhalb der Sonnenfalle abgeben.
Das Prinzip der Sonnenfalle ist es also ein wärmeres und windgeschützeres Mikroklima zu erzeugen.
Wir haben also einige Steine besorgt und diese in Nord-/Südausrichtung zu einer Sonnenfalle aufgesetzt. In der Mitte der Sonnenfalle sitzt nun unsere Goldpomeranze und wir sind gespannt wie die Wirkung des so geschaffenen Mikroklimas auf die Pflanze ist.
Infos zur Passauer Goldpomeranze (Poncirus trifoliata) findest Du auf dieser Seite: Passauer-Goldomeranze
20. August 2020 — Die jungen Wachteln aus unserer ersten Kunstbrut und die drei zugekauften Goldsprenkel Hennen konnten Heute in das neu gebaute Wachtel-Gehege einziehen.
Nachdem wir das Gehegen endlich fertig gebaut hatten, haben wir es eingerichtet und mit Naturboden, Rindenmulch und Hanfeinstreu in der Box eingestreut. Dazu haben wir einige Häuschen und Nester, die wir neu gekauft haben, mit Heu bestückt.
Für die Wasser- und Futterspender haben wir kleine Haken in die Decke gemacht um sie aufzuhängen.
Nun können die Wachteln einziehen. Sie haben die Fahrt in den Garte in der Transportbox sehr gut überstanden. Sie haben sich ganz entspannt herausholen und ins Gehege setzen lassen. Erstaunlich wie entspannt sie dabei sind, überhaupt nicht ängstlich haben sie ihr neues Zuhause gleich mal ausgekundschaftet und sich dann über das Futter her gemacht.
Terror hat auch gleich mal eine Motte erbeutet, die sich ins Gehege verirrt hatte. Erstaunlicherweise hat er sie nicht gefressen sondern seine Mädels gerufen und die haben die Motte bekommen. Er ist echt ein total toller lieber Hahn.
Auch das Auslaufgitter haben wir an das Gehege angestellt und die Tür geöffnet. Damit die Wachteln auch das erste Mal Gras entdecken konnten.
Auch diesen zusätlichen Auslauf haben sie spontan angenommen.
Unsere Wachteln sollen ein Gehege im Garten bekommen. Das Kükengehege wird deutlich zu klein und die Wachteln brauchen mehr Platz.
Arvid hat beim abendlichen Gassi neulich auf dem Sperrmüll ein altes Schuhregal aus Holz gefunden. Das ist sehr stabil und die Idee das als Box umzubauen, damit die Wachteln einen geschützten Rückzugsort im Gehege haben war sofort da. Also haben wir uns das Teil mitgenommen und es erstmal ordentlich mit Leinöl behandelt.
Dann kam hinten eine Klappe dran, als öffenbare Rückwand. Vorne haben wir auch ein Brett eingeschraubt mit einer kleineren Öffnung, als Durchschlupf. Eine Gittertür haben wir daran angebracht, falls wir es mal verschließen müssen. Da wir das Gehege mobil bauen wollen. Ein kürzeres Brett haben wir in die Box eingebaut, als Windfang. Damit die Tiere sich dort auch zugfrei aufhalten können. Außen herum kam wieder Volierendraht, wegen der Ratten. Als Wetterschutz bekam die Box noch ein Welldach.
Dann kam Teil zwei mit dem eigentlichen Gehege. Wir haben im Baumarkt einen 10er Pack Dachlatten gekauft und aus diesen das Gerüst für das Gehege gebaut. Das soll ja, wenn es nicht die 2m Meter hat in denem man selbst laufen kann, nicht über 50cm hoch werden. Da sonst die Verletzungsgefahr der Wachteln, bei evtl. Auffliegen, zu groß ist. Also haben wir uns an diese 50cm Vorgabe gehalten und das Gehege in dieser Höhe gebaut, für die Gehäge Länge haben wir die komplette 3m Länge der Dachlatten genutzt. Auch das Gerüst haben wir natürlich mit Leinöl behandelt. Eine kleine Seitentür haben wir noch eingebaut um die Wachteln immer mal auf die Wiese lassen zu können, wofür wir eine Kaninchen Auslaufgitter zum anstellen haben.
die Rückwand des Geheges haben wir Wind und Wetter geschützt mit zwei OSB Platten. Danach haben wir den Boden und die restlichen Seitenwände mit Volierendraht bespannt, auch über die OSB Platten umd den Ratten keine heimlichen Ansatzpunkte zu bieten.
Als Abschluss haben wir das Dach gemacht, aus vier Teilen alle als Klappen. Damit man zum Säubern auch überall gut ran kommt.
Die beiden hinteren Klappen haben wir aus OSB Platten gemacht, damit der hintere Teil des Geheges etwas mehr Wetterschutz bietet. Die vorderen Klappen wurden mit Volierendraht bespannt, damit es auch ausreichend hell im Gehege ist.
Zu guter Letzt haben wir die Box und das Gehege mittels Scharnieren verbunden. Somit lässt sich das Gehege bei Bedarf auseinander bauen und auf dem Grundstück auch auf einen anderen Platz stellen.
Wir sind nun also gespannt wie gut es mit unserem Selbstbau Gehege klappen wird.
Arvid hat aber auch immer Ideen. Wasser sammeln, es ist ja immer zuwenig Gießwasser da. Das neu erweiterte Tomatenhaus könnte da doch was für uns sammeln, wenn es regnet. Gunters Bedenken ob sich das lohnt bei dem kleinen Häuschen werden einfach ignoriert und Arvid schleppt ihn in den Baumarkt. Regenrinne kaufen und ein Wasserfass um das Wasser zu sammeln.
Gunters Anmerkung “ich hab keine Ahnung, eine Regenrinne hab ich noch nicht montiert” wird auch ignoriert. Arvid meinte nur “kann nicht so schwierig sein, wir probieren das einfach mal”. (also, genau wie fast alle unsere Projekte ihren Anfang nehmen.)
Wir sind als zurück aus dem Baumarkt, war gar nicht so einfach das Regenrinnenzubehör zu ergattern. Wir haben den Verdacht es wird in der Corona Pandemie nicht nur Klopapier gehortet, auch der Baumarkt weisst deutliche Lücken im Sortiment auf.
Wir Versuchen die Halterungen vorne und hinten am Dach des Tomatenhauses anzuschrauben und dann muss die Rinne angeklemmt werden. Ach, fast vergessen, wir müssen ja noch die Endstücke und Verbinder einkleben. Also die Plastikteile reinigen und verkleben, warten bis es trocken ist und weiter machen.
Dann das Rohr einmontieren, die einzelnen Teile müssen auch wieder verklebt werden und über der Tonne müssen sie sich treffen in einem Verbindungselement.
Die grüne Regentonne haben wir hinten neben das Tomatenhaus gestellt, auf vier Itong Steine. Unten haben wir noch ein Loch bohren müssen und einen Auslaufhahn angebracht. In den Tonnen-Deckel haben wir auch noch eine Aussparung gesägt, da kommt Das Regenrohr rein. Der Deckel das nicht so viele Blätter reinfallen und vorallem das dort keine Vögel reinfallen und ertrinken.
Auch wenn wir mal wieder absolut keine Ahnung hatten was wir da tun. Regenrinne hängt, Tonne steht und es hat mittlerweile auch schon geregnet.
Das System hält was wir erwartet haben und es kommt schon recht viel Wasser zusammen. Das ist also absolut nicht zu klein unser Tomatenhaus.
Damit sich unsere Küken erstmal ans draußen sein gewöhnen können, bevor sie in den Garten ziehen, haben wir ein Gehege für den Balkon gebaut. Da können sie einziehen wenn die Federn kommen und erstmal ein paar Tage frische Luft haben.
Wir haben es ganz spontan aus ein paar Dachlatten und Volierendraht zusammen geschraubt/getackert. Oben hat es zwei Klappen um es zum füttern und säubern gut zu öffnen.
Es fehlen nur noch die Bodenplatte und zwei Haken für die Tür, das kommt dann Morgen noch dran.
Unsere Schwengelpumpe am Brunnen hat den Dienst verweigert und wollte kein Wasser mehr pumpen. Also ist Arvid nach Karben in den Baumarkt gefahren um ein neues Dichtungsset zu kaufen.
Dann hieß es erstmal die Pumpe abzuschrauben und den Kolben abmontieren. Das habe ich zwar schon irgendwann mal beim Papa gesehen, aber noch nicht selber gemacht.
Denk Kolben habe ich dann in den Schraubstock gespannt um das alte Dichtungsleder herunter zuziehen und den neuen Dichtungsring und Leder aufzuziehen. Es war eine ganz schön fummelige Sache, aber dann war die neue Dichtung drauf.
Den Kolben wieder anmontiert und zurück zum Brunnen um die Pumpe wieder anzubauen. Nun gibt es auch wieder Wasser zum gießen.
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