Champignon Anzucht im Haus

Da es im Win­ter halt doch weni­ger zu tun gibt haben wir im Janu­ar mal ein klei­nes Pilz Pro­jekt gemacht.

Gun­ter hat durch Zufall im Super­markt ein Anzucht­käst­chen für “Brau­ne Cham­pi­gnons” (Aga­ri­cus bis­po­rus var. hor­ten­sis) ent­deckt und ein­fach mal mit­ge­bracht.

Am 03.01.2019 haben wir dann, nach “Betriebs­an­lei­tung” die Erde und Anzucht­sub­strat im Käst­chen aus­ge­bracht und es bewäs­sert. Es dann ver­de­ckelt und unter das Schlaf­zim­mer Regal gestellt. Das Käst­chen soll­te ja Dun­kel und nicht zu warm ste­hen. Nach 3 Tagen haben wir es auf­ge­macht, neu befeuch­tet und den Deckel, laut Anlei­tung, nur leicht oben auf­ge­setzt.

Bald waren dann auch schon die ers­ten Pil­ze zu sehen.

Am 26.01.2019 haben wir dann Abends, wir hät­ten es fast ver­ges­sen, geöff­net. In der Annah­me die Pil­ze wären nun etwas grö­ßer.

Aber sie waren sogar schon rich­tig groß und Ern­te­reif und somit wird Gun­ter nun am Sonn­tag ein schö­nes Essen mit ihnen zau­bern.

Nun steht das Käst­chen wie­der unter dem Regal und wir war­ten gespannt auf die wei­te­ren klei­nen Pil­ze, die schon zu sehen sind.

Da es so super geklappt hat und es total Spaß macht mit den Pil­zen, sie offen­bar echt ein­fach und nicht pfle­ge­in­ten­siv sind wer­den wir das nun mal wei­ter machen mit unse­rer hei­mi­schen Pilz­zucht. Wir haben uns schon mal ein biss­chen schlau gemacht im Inter­net und wer­den es wohl auch noch mit der ein oder ande­ren wei­te­ren Pilz­sor­te ver­su­chen.

 

Gartenrundgang im Januar 2019

Da man auf den Bil­dern ja meist nur Pflan­zen und klei­ne Aus­schnit­te sieht und man sich so wahr­schein­lich kei­ne wirk­li­che Vor­stel­lung vom Gesamt­bild des klei­nen Hor­tus Deli­ran­ti­um machen kann, dach­te ich mir mal einen klei­nen bebil­der­ten Rund­gang zu machen.

Da es jetzt im Win­ter eher leer­ge­räumt aus­schaut wer­de ich mal schau­en ob ich so einen Som­mer­rund­gang noch­mal spä­ter als Ver­gleich ver­öf­fent­li­chen wer­de.

Ein­gang in den Hor­tus Deli­ran­ti­um über die vor­de­re Tür:

Wie man sieht ist es ein eher schma­les und lang­ge­streck­tes Grund­stück. Bei dem sich der Weg links­sei­tig, kom­plett durch den Gar­ten, bis zur hin­te­ren Tür durch­zieht.

Am Zaun, neben dem Ein­gang, haben wir eine klei­ne Blu­men­ra­bat­te. In der alles Mög­li­che zwi­schen Unmen­gen an Haus­wur­zen blüht.

Hin­ter der Tür befin­det sich zu Anfang die vor­de­re Wie­se:

Hier haben wir auf dem vor­de­ren Teil ein paar klei­ne Obst­bäu­me. Ganz vor­ne im Bild die Mira­bel­le (der Baum neben dem Hund!).

Hin­ter Arvid ver­steckt haben wir letz­ten Herbst eine Korea­ni­sche Zwerg­maul­bee­re gepflanzt.

Direkt am Ein­gang neben der Tür, hier lei­der nicht sicht­bar, haben wir nun auch eine rote Johan­nis­bee­re als Hoch­stamm. Hier wuchs frü­her ein Johan­nis­beer-Busch, der lei­der nach etli­chen Jah­ren nun doch ein­ge­gan­gen war.  Um es mal Rasen­mäh­freund­li­cher zu pro­bie­ren nun also eine hoch­stäm­mi­ge Johan­nis­bee­re.

Am Ende der Wie­se befin­det sich unser Gar­ten­häus­chen:

Vor dem Häus­chen haben wir auch eine klei­nes Blu­men Beet. Dort haben wir einen Rosen­busch, eini­ge Blu­men und unse­ren Tibe­ti­schen Sal­bei. Rechts neben dem dem Häus­chen ist unser Brun­nen und direkt vor dem Häus­chen wächst unser Fei­gen­baum.

Auf der gesam­ten Grund­stücks­län­ge ist unser Weg von Gar­ten­blu­men wie Lili­en, Stock­ro­sen, Fett­hen­ne, Flo­cken­blu­men u.a. gesäumt.

Unser alter gro­ßer Mira­bel­len Baum wur­de ja lei­der vom Blitz getrof­fen, daher hat­te Arvids Vater vor 3 Jah­ren den neu­en gepflanzt. Der Stumpf ist noch in der Wie­se und wird seit­her vom Haus­wurz bewach­sen.

 

Der hin­te­re Gar­ten­teil:

Hin­ter dem Gar­ten­haus schließt sich unse­re hin­te­re Wie­se an. Hier wol­len wir die­ses Jahr noch eine Sitz­ecke an der Hüt­te ein­rich­ten.

Die zwei­te Hälf­te des hin­te­ren Teils ist unser Gemü­se Beet. Hier haben wir am Zaun, vor der Hecke, unse­re bei­den Kom­pos­ter ste­hen.

Am Ende des Gemü­se Beets wächst unser alter Zwetsch­gen Baum, der lei­der abgän­gig ist. Aber er hat auch schon einen Nach­wuchs Baum. Die­ser muss nur noch drin­gend auf­ge­pfropft wer­den.

 

Gänseblümchen (Bellis perennis)

 

Das Gän­se­blüm­chen (Bel­lis peren­nis), auch Aus­dau­ern­des Gän­se­blüm­chen genannt, ist eine Pflan­zen­art inner­halb der Fami­lie der Korb­blüt­ler (Aster­aceae). Das Gän­se­blüm­chen ist eine aus­dau­ern­de, krau­ti­ge Pflan­ze, die Wuchs­hö­hen von meist 4 bis 15 Zen­ti­me­tern erreicht. Die Blüh­zeit des Gän­se­blüm­chen reicht von März bis Novem­ber.

 

 


Wie man bei unse­rem Blüm­chen hier sieht, kann es auch, wenn im Win­ter kei­ne Schnee­de­cke vor­han­den ist, zu Blü­ten wie hier im Janu­ar kom­men. Das liegt dar­an, das sie eine Spei­cher­pflan­ze ist und somit auch im Win­ter im Schnee über­lebt. 

Bel­lis peren­nis wird in Mit­tel­eu­ro­pa als ein Archäo­phyt betrach­tet, der durch Schaf­fung von weit­räu­mi­gen Wie­sen und Wei­den in vor­ge­schicht­li­cher Zeit zu einer wei­ten Aus­brei­tung nach Nor­den kam. Zum so häu­fi­gen Auf­tre­ten die­ser Pflan­ze kam es jedoch erst mit der Ein­füh­rung von Rasen­flä­chen in Gär­ten und Parks.

Illus­tra­ti­on (o.re.):  Johann Georg Sturm / 1743 — 1793

 

 

Ernte 2019 (Januar — März)

Am 20.01.2019 hat­ten wir schon sozu­sa­gen den Start ins neue Jahr mit der ers­ten Ern­te von Min­ze — somit gibt es den ers­ten fri­schen Tee.

26.01.2019 unse­re ers­te Ern­te aus unse­rem Cham­pi­gnon Anzucht im Haus Pro­jekt:

24.03.2019  Der ers­te Gar­ten-Tee des Jah­res, mit Zitro­nen­me­lis­se, Min­ze und Agasta­che:

30.03.2019 Bär­lauch gesam­melt im Vil­be­ler Wald:

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Stängellose Schlüsselblume (Primula vulgaris)

Die Stän­gel­lo­se Schlüs­sel­blu­me (Pri­mu­la vul­ga­ris) ist eine Pflan­zen­art aus der Gat­tung der Pri­meln (Pri­mu­la).

Exem­pla­re in Parks und Gär­ten, wie die unse­ri­gen hier im Gar­ten,  sind fast immer gepflanz­te oder ver­wil­der­te Gar­ten­sor­ten und Hybri­den und wer­den auch Gar­ten-Pri­meln genannt.

Die Stän­gel­lo­se Schlüs­sel­blu­me ist eine aus­dau­ern­de, krau­ti­ge Pflan­ze, die Wuchs­hö­hen von 5 bis 10 Zen­ti­me­ter erreicht. Die Blü­te­zeit reicht von März bis April.  Der Blü­ten­stands­schaft ist extrem kurz, daher ent­sprin­gen bis zu 25 Blü­ten grund­stän­dig in der Mit­te der Blatt­ro­set­te.

Die Pflan­zen errei­chen im Mit­tel ein Alter zwi­schen 10 und 30 Jah­ren, es wur­den aber auch Exem­pla­re beob­ach­tet, die über 48 Jah­re alt wur­den. Jun­ge Indi­vi­du­en blü­hen das ers­te Mal im Alter von 20 Mona­ten.

Das Foto rechts ist eine unse­rer sich irgend­wie inva­so­risch im Gar­ten aus­brei­ten­den Pri­meln.  Ihre Lebens­er­war­tung macht mir dabei etwas Sor­gen. Nur mal so zur “Blü­te­zeit”, die Auf­nah­me wur­de am 13.01.2019 gemacht. Irgend­wie haben wir etli­che zeit­lich des­ori­en­tier­te Blu­men hier.

 

Illus­tra­ti­on: aus dem “Flo­ra Bata­va” von Jan Kops / 1765 — 1849

Ein paar Zucht­for­men von Pri­meln aus unse­rem Gar­ten:

 

Neues Futtersilo für Gartenvögel

Clau­dia und Arvid waren neu­lich im Gar­ten­la­den shop­pen und haben neben eini­gen Klei­nig­kei­ten für die neue Gar­ten­sai­son, wie Samen für Grün­dün­ger (Phace­lia und wei­ßer Senf ) und ein paar Gar­ten­ge­rä­ten auch ein Fut­ter­si­lo für die Gar­ten­vö­gel gekauft. Von dem wir hof­fen das die Vögel von der Füt­te­rung pro­fi­tie­ren wer­den.
Auf­ge­hängt haben wir es nach der Befül­lung in vor­de­ren Gar­ten in der Mira­bel­le. Da haben die Vögel aus­rei­chend Platz das Silo anzu­flie­gen und da kom­men weder Kat­zen noch die Rat­ten ran.

 

Am 25.03.2019 haben wir beim Hun­de- und Rat­ten­fut­ter kau­fen im Tier­la­den run­ter­ge­setz­te Fut­ter­häus­chen gese­hen und die­ses Fut­ter­si­lo gekauft. Fan­den wir ganz prak­tisch. Es hat über dem übli­chen Kör­ner-Silo ein Git­ter-Abteil in dem Nüs­se ein­ge­füllt wer­den kön­nen und zusätz­lich kann man unten dran noch ein Körb­chen anhän­gen in wel­ches man Mei­sen­knö­del ein­le­gen kann.
Das Silo hängt nun am alten Zwet­schen Baum im Gemü­se­beet und ist gera­de bei den Mei­sen und Sper­lin­gen heiss begehrt. Abends fin­den sich momen­tan immer ein paar Rin­gel­tau­ben ein um her­un­ter­ge­fal­le­nes Fut­ter ein­zu­sam­meln.