Blaue Passionsblume (Passiflora caerulea)

Die Blaue Pas­si­ons­blu­me (Pas­si­flo­ra cae­ru­lea) ist eine Pflan­zen­art der Arten­rei­chen Gat­tung der Pas­si­ons­blu­men­ge­wäch­se (Pas­si­flo­ra). Ihre Hei­mat erstreckt sich vom nörd­li­chen Argen­ti­ni­en bis ins süd­li­che Brasilien

Sie ist eine klet­tern­de, aus­dau­ern­de krau­ti­ge Pflan­ze. Sie ist recht pfle­ge­leicht und lässt sich neben der Zim­mer­hal­tung durch­aus auch im Frei­land kul­ti­vie­ren. Hier ist sie bis — 15 °C schon als Jung­pflan­ze frost­re­sis­tent. Älte­re Exem­pla­re ver­tra­gen durch­aus auch noch tie­fe­re Temperaturen.

Bei uns wächst sie ent­lang unse­res Zau­nes zwi­schen unse­rem Gar­ten und dem Gar­ten von Arvids Eltern.

Bei dem lan­gen war­men Som­mer 2018 hat sie nicht nur geblüht, sie hat auch eini­ge recht ansehn­li­che Früch­te her­vor­ge­bracht. Aber vor allem hat­ten die Bie­nen offen­bar viel Gefal­len an den Pas­si­ons­blu­men und haben sie regel­mä­ßig aufgesucht.

 

 

 

 

 

The Bota­ni­cal Maga­zin (1787–1800)

Speierling (Sorbus domestica)

Spei­er­ling (Sor­bus dome­sti­ca) ist eine Pflan­zen­art aus der Gat­tung der Mehl­bee­ren (Sor­bus) inner­halb der Fami­lie der Rosen­ge­wäch­se (Rosaceae).

Er ist ein Wild­obst­baum und einer der sel­tens­ten Baum­ar­ten in Deutsch­land. Er ist ein som­mer­grü­ner Laub­baum, Licht und Wär­me bedürf­tig und lang­sam wach­send kann er ein Alter bis etwa 400 Jah­re erreichen.

Sowohl des fes­ten schwe­ren Hol­zes wie auch sei­ner – recht gerb­stoff­hal­ti­gen – ess­ba­ren Früch­te wegen war der Spei­er­ling im Mit­tel­al­ter ein wich­ti­ges Kulturgehölz.

Der aus­ge­spro­chen tan­nin­rei­che Saft noch nicht voll­rei­fer Früch­te wird bei der Her­stel­lung von Apfel­wein in gerin­gen Men­gen (1 bis 3 %) zuge­setzt. Der so gewon­ne­ne kla­re, halt­ba­re und her­be Apfel­wein wird auch ver­kürzt „Spei­er­ling“ genannt und gilt als Spe­zia­li­tät bei uns im Frank­fur­ter Raum.  Daher hat Arvids Vater vor ein paar Jah­ren in sei­nem Gar­ten (unser Nach­bar Grund­stück) einen Spei­er­ling gepflanzt.

Das Holz des Spei­er­lings wird im Werk­zeug­bau und für den Bau von Musik­in­stru­men­ten (Dudel­sä­cke) geschätzt, zum Schnit­zen und Drech­seln ver­wen­det, sowie als wert­vol­les Möbel- und Fur­nier­holz (unter dem Namen „Schwei­zer Birn­baum“) gehandelt.

Fuß­no­te: Spei­er­ling-Dar­stel­lung von Jacob Sturm / 1771 — 1848

Partisson (UFO-Kürbis)

Der Par­tis­son, auf Grund sei­ner Flach­run­den Form auch ger­ne auch als UFO-Kür­bis bezeich­net, ist eine Zucht­form des Gar­ten­kür­bis  (Cucur­bi­ta pepo).

Die Ern­te der Par­tis­sons erfolgt zwi­schen Juni bis Sep­tem­ber, geern­tet wer­den sie noch unreif, hier sind sie noch zart und am schmackhaftesten.

Im Jahr 2018 hat­ten wir von Arvids Eltern sozu­sa­gen einen “Über­läu­fer”, der sich durch den Zaun rüber in unse­ren Gar­ten geschli­chen hat. Um hier auch eines sei­ner UFOs zu landen.

Purpur-Sonnenhut (Echinacea purpurea)

Der Pur­pur-Son­nen­hut (Echinacea pur­pu­rea) ist eine Pflan­ze aus der Gat­tung der Son­nen­hü­te (Echinacea), die zur Fami­lie der Korb­blüt­ler (Aster­aceae) gehören.

Sei­ne Hei­mat hat er in den öst­lich bis zen­tra­len Tei­len der USA. Er kommt aber auch in Deutsch­land, Öster­reich und ande­ren euro­päi­schen Län­dern mitt­ler­wei­le als Neo­phyt vor.

Er wächst als aus­dau­ern­de, krau­ti­ge, mehr­jäh­ri­ge Pflan­ze. Blü­ten erschei­nen zwi­schen Mai und Oktober.

Ehinacea pur­prea wird als Heil­pflan­ze, vor allem bei Erkäl­tungs­krank­hei­ten und zur Sti­mu­la­ti­on des Immun­sys­tems verwendet.

Aktu­ell haben wir meh­re­re Pflan­zen, alle von der klas­si­schen rot­blü­hen­de Sor­te. Die bei­den Farb­va­ri­an­ten, in Weiß und in Grün, sind lei­der offen­bar ein Opfer der Nackt­schne­cken gewor­den. Wel­che offen­bar lei­der eine klei­ne Vor­lie­be für die Jung­pflan­zen im Früh­jahr haben.

 

 

 

 

 

 

 

Echinacea pur­prea  (Syden­ham Teast Edwards / 1768 – 1819):

Tibetischer Salbei (Salvia przewalskii)

Tibe­ti­scher Sal­bei (Sal­via prze­wals­kii) häu­fig auch ver­kauft unter der Bezeich­nung Mon­go­li­scher Sal­bei ist eine Sal­bei­art mit recht gro­ßen wol­li­gen Blät­tern und recht gro­ßen rot/violett far­be­ner Blüten.

Behei­ma­tet ist er ursprüng­lich in den chi­ne­si­schen Pro­vin­zen Gan­su, Hub­ai, Sichu­an, Xizang und Yunnan.

Er wächst jetzt im drit­ten Jahr in dem Beet vor unse­rer Gar­ten­hüt­te und hat sich als bis­her sehr pfle­ge­leicht her­aus­ge­stellt. Auch den sehr tro­cke­nen Som­mer 2018 hat er unbe­scha­det überstanden.

 

Koreanische Zwergmaulbeere Mulle (Morus acidosa)

Die Maul­bee­ren (Morus) sind wie die Fei­gen (Ficus) eine Pflan­zen­gat­tung in der Fami­lie der Maul­beer­ge­wäch­se (Mor­aceae).

Bei der Sor­te “Morus Mulle” han­delt es sich um eine selek­tier­te Kul­tur­form der Maul­bee­re, wel­che in einem land­wirt­schaft­li­chen Insti­tut in  Schwe­den züch­te­risch bear­bei­tet wurde.

Sie deut­lich win­ter­här­ter sein als die übli­chen Sor­ten und wächst als som­mer­grü­ner Baum, wobei sie Wuchs­hö­hen von bis zu 4 Metern erreicht.

Unse­re Morus Mulle haben wir im Herbst 2018 gepflanzt und wer­den nun erst­mal sehen wie sie sich über den ers­ten Win­ter entwickelt.