Buch: Pilze Mitteleuropas (Wegweiser durch die Natur)

Die­ses Buch ist mal wie­der ein Fund aus einer Bücher­kis­te auf der Stra­ße, den Gun­ter vor einer Wei­le gemacht hat. Zwar stammt es bereits aus den 1980er Jah­ren, aber gera­de die Zeich­nun­gen der Pil­ze fin­de ich aus­ge­spro­chen gelun­gen. Für die Bestim­mung eig­nen sie sich mei­ner Mei­nung nach teil­wei­se sogar bes­ser als vie­le Foto­gra­fien, da die cha­rak­te­ris­ti­schen Merk­ma­le der ein­zel­nen Arten sehr deut­lich dar­ge­stellt werden.

Im Buch wer­den die wich­tigs­ten Gift­pil­ze und ihre jewei­li­gen „Dop­pel­gän­ger“ beschrieben.

Im Anhang fin­den sich außer­dem noch zahl­rei­che prak­ti­sche Tipps: vom rich­ti­gen Sam­meln über die Ver­wer­tung der Pil­ze bis hin zu Hin­wei­sen zur Ers­ten Hil­fe bei Ver­gif­tun­gen. Beson­ders inter­es­sant fin­de ich auch das Kapi­tel über die Zucht gän­gi­ger Pilz­ar­ten zu Hause.

Wie­der ein­mal ein schö­nes Bei­spiel dafür, dass sich in sol­chen aus­sor­tier­ten Bücher­kis­ten manch­mal wah­re klei­ne Schät­ze ver­ber­gen können!

(Weg­wei­ser durch die Natur) Pil­ze Mitteleuropas

Pil­ze Mitteleuropas

Autor: Hans Haas

Ver­lag: Ver­lag: Das Bes­te. ADAC Buch (Auf­la­ge: ‎ 1. Janu­ar 1982)

Wei­te­re Bücher zum The­ma Pilze:

Nach­hal­ti­ge Pilz­zucht (Josef Huber)

Buch: MEIN EIGNER GARTEN

Ein Gartenschatz aus dem Jahr 1946

Was man manch­mal für tol­le Rari­tä­ten fin­den kann, wenn man einen Blick in die Kis­ten wirft, die Leu­te ein­fach zum Mit­neh­men auf die Stra­ße stel­len! So hat Gun­ter tat­säch­lich die­ses tol­le Gar­ten­buch in einer Aus­ga­be von 1946 entdeckt.

Beim Durch­blät­tern habe ich bereits eini­ge span­nen­de Din­ge gefun­den: Sor­ten­lis­ten und Sor­ten­be­schrei­bun­gen alter Obst- und Gemü­se­sor­ten, Wis­sens­wer­tes über Misch­kul­tu­ren und Boden­pfle­ge und vie­les mehr. Beson­ders inter­es­sant fin­de ich dabei, dass man in die­sem Buch auf zahl­rei­che Metho­den und Erkennt­nis­se stößt, die wir heu­te teil­wei­se wie­der als „Neue­run­gen“ für den Gemü­se­gar­ten ansehen.

Dabei wuss­te man offen­bar schon frü­her eine gan­ze Men­ge über natur­na­hes Gärt­nern und den sinn­vol­len Umgang mit dem Boden. Mit der zuneh­men­den Inten­si­vie­rung der Land­wirt­schaft und des Gar­ten­baus scheint jedoch vie­les davon in Ver­ges­sen­heit gera­ten zu sein.

Dass die­ses Buch ein der­art span­nen­der Fund ist, hät­te ich zunächst gar nicht erwar­tet. Ich wer­de des­halb in Zukunft sicher­lich das eine oder ande­re dar­aus vor­stel­len, zitie­ren und näher beschreiben.

MEIN EIGNER GARTEN

Autor: Mar­got Schubert

Ver­lag: Adolf Rausch Ver­lag (Auf­la­ge: 1946)

MEIN EIGNER GARTEN
MEIN EIGNER GARTEN — Inhaltsverzeichnis
MEIN EIGNER GARTEN — Widmung

“Hoch lebe unsere Klo-Haus-Tür” (von Sven)

Eine neue Tür fürs alte Klo-Häuschen (2026)

Unse­re Kom­post­toi­let­te haben wir ja bereits 2023 bekom­men. Sie befin­det sich im alten Klo-Häus­chen – und genau dort hat­te die vor­han­de­ne Tür inzwi­schen ein­deu­tig ihre bes­ten Jah­re hin­ter sich.

Das Holz war mitt­ler­wei­le so stark ange­mo­dert, dass die Tür sich irgend­wann über­haupt nicht mehr öff­nen ließ. Damit war ziem­lich ein­deu­tig: Eine neue Tür muss her.

Sven mit unse­rer Kapp­sä­ge vom Flohmarkt

Als Sven uns besuch­te, haben wir die Gele­gen­heit kur­zer­hand genutzt und ich bin spon­tan mit ihm in den Bau­markt gefah­ren. Bau­ma­te­ri­al besorgt – und schon war das nächs­te klei­ne Selbst­bau­pro­jekt gestartet.

Die neue Tür haben wir anschlie­ßend selbst gebaut. Einen Tag spä­ter ging es dann gemein­sam mit Gun­ter an den Einbau.

Ganz so ein­fach, wie man sich das viel­leicht vor­ge­stellt hät­te, war die Sache aller­dings nicht. Einer der Stän­der-Pfos­ten des alten Häus­chens ist eben­falls ange­fault. Beim Ein­bau muss­ten wir des­halb erst ein­mal etwas impro­vi­sie­ren und eine pro­vi­so­ri­sche Sta­bi­li­sie­rung schaffen.

Der ange­faul­te Pfos­ten ist damit gleich­zei­tig schon das nächs­te Pro­jekt auf unse­rer Lis­te: Er muss bei Gele­gen­heit noch voll­stän­dig aus­ge­tauscht werden.

Die fer­ti­ge neue Tür

Aber zunächst ein­mal bekam die neue Tür ihren Platz.

Clau­dia hat­te sich für die Tür ein klas­si­sches Herz­chen-Loch gewünscht. Also wur­de gebohrt und gesägt, bis das Herz sei­nen Platz in der Tür gefun­den hat­te. ❤️

Zum Schluss bekam die Tür noch einen ordent­li­chen Wet­ter­schutz. Dafür haben wir unse­re Bio-Schwe­den-Rot-Far­be ver­wen­det, die noch vom Stall­bau übrig war.

 

Tür-Griff aus Walnuß-Ast

Zum Schluss hat­te Arvid noch die Idee einen Griff anzu­brin­gen, aus einem Wal­nuß-Ast, wel­cher beim letz­ten Sturm vom Baum gefal­len war.

 

 

 

 

 

Sven hat uns aus Spaß auch gleich ein­mal die­sen Song zu unse­rer neu­en Klo-Tür gemacht (viel Spaß beim hören):

Hoch lebe unse­re Klo-Haus-Tür

Alte Klo-Häus­chen Tür:

Bau der neu­en Tür:

Kom­post-Toi­let­te (2023)

Buch: Haltbarmach — Almanach

Ein wirk­lich klei­nes, kom­pak­tes Büch­lein rund um das Halt­bar­ma­chen von Lebens­mit­teln aus dem eige­nen Gar­ten. Die­ses Büch­lein aus dem klei­nen Pack­pa­pier-Ver­lag woll­te ich schon lan­ge besit­zen. In die­sem Jahr habe ich es schließ­lich auf dem Pflan­zen­markt im Hes­sen­park ent­deckt und spon­tan gekauft.

Das Buch strahlt durch und durch ein ech­tes Sel­ber­ma­cher- und Hip­pie-Lebens­ge­fühl aus und hebt sich damit deut­lich von den übli­chen Hoch­glanz­pu­bli­ka­tio­nen gro­ßer Ver­la­ge ab. Wer sich dar­an nicht stört, fin­det hier zahl­rei­che prak­ti­sche Anre­gun­gen und Tipps rund um die Lage­rung von Ern­te­gut sowie zum Dör­ren, Fer­men­tie­ren, Ein­le­gen und Einmachen.

Ein sym­pa­thi­sches, lie­be­voll gestal­te­tes Büch­lein, das Lust dar­auf macht, die eige­ne Ern­te mög­lichst nach­hal­tig zu nut­zen und wert­vol­le Lebens­mit­tel auf tra­di­tio­nel­le Wei­se halt­bar zu machen.

Halt­bar­mach — Almanach
Alter­na­ti­ven zu Tief­kühl­tru­he & Konservendose

Halt­bar­mach — Almanach

Autoren: Eri­ka & Rena­to / Zeich­nun­gen: Parvatee

Ver­lag: Pack­pa­pier-Ver­lag

Koreanische Zwergmaulbeere Mulle (Morus acidosa) — Update 2026

in dem Bericht über die Pflan­zung unse­rer Zwerg­maul­bee­re (Sor­te: Mulle) hat­ten wir im Jahr 2018 berich­tet: Korea­ni­sche Zwerg­maul­bee­re Mulle (Morus acidosa)

Das ist nun schon acht Jah­re her, und aus dem win­zi­gen Busch ist ein statt­li­ches Bäum­chen von über drei Metern gewor­den. Es trägt vie­le klei­ne, schwar­ze und sehr lecke­re Maul­bee­ren, die wir meist direkt vom Baum naschen. Mitt­ler­wei­le ist die Ern­te so reich­lich, dass wir uns Gedan­ken über die Ver­ar­bei­tung und Halt­bar­ma­chung machen müs­sen. Ob sich die Früch­te zum Trock­nen eig­nen, weiß ich noch nicht, da sie recht klein sind.
Im Herbst letz­ten Jah­res haben wir die Maul­bee­re zum ers­ten Mal zurück­ge­schnit­ten. Die Blät­ter waren bei unse­ren Hüh­nern sehr beliebt; sie fres­sen sie unheim­lich ger­ne und bekom­men sie nun in klei­nen Men­gen zur Beschäftigung.
Zwerg­maul­bee­re im Pflanz­jahr 2018
Zwerg­maul­bee­re im Jahr 2026
Das Maul­berr-Bäum­chen hat 2026 schon einen sta­bi­len Stamm entwickelt.

Maul­beer­blät­ter als Win­ter­vor­rat für Hühner:

Hier­bei habe ich auch gele­sen, man kann ein­zel­ne Maul­beer­blät­ter  im Spät­som­mer im Gan­zen trock­nen. Im Win­ter zer­brö­selt unter das Lege­mehl gemischt, sind sie ein groß­ar­ti­ger, grü­ner Eiweiß­lie­fe­rant. Das will ich die­ses Jahr ein­mal ausprobieren.

Baum­heu:

Da mich die Nut­zung als Baum­heu inter­es­siert hat habe ich dazu etwas im Inter­net recher­chiert um zu schau­en wie man die Maul­beer­blät­ter zur Win­ter­füt­te­rung für Zie­gen vorbereitet.

Maul­beer­blät­ter opti­mal als Win­ter­fut­ter (Baum­heu) für Zie­gen konservieren:
1. Der rich­ti­ge Erntezeitpunkt
    • Som­mer nut­zen: Ern­te die Blät­ter im Hoch­som­mer (Juli bis August), da sie dann den höchs­ten Nähr­stoff­ge­halt haben.
    • Tro­cke­nes Wet­ter: Pflü­cke nur an tro­cke­nen Tagen, sobald der Mor­gen­tau voll­stän­dig ver­duns­tet ist.

2. Die Trock­nungs­me­tho­de (Bün­del­me­tho­de)
    • Zwei­ge schnei­den: Schnei­de gan­ze, beblät­ter­te Zwei­ge mit einer Län­ge von etwa 30 bis 50 Zen­ti­me­tern ab.
    • Bün­del schnü­ren: Bin­de jeweils 5 bis 10 Zwei­ge am unte­ren Ende mit einer Schnur fest zu einem Strauß zusammen.
    • Kopf­über auf­hän­gen: Hän­ge die Bün­del kopf­über an einem luf­ti­gen, schat­ti­gen und regen­ge­schütz­ten Ort auf (z. B. in einer Scheu­ne, auf dem Dach­bo­den oder unter einem Vordach).
    • Son­ne mei­den: Trock­ne sie nicht in der pral­len Son­ne, da das UV-Licht die wert­vol­len Vit­ami­ne und Pro­te­ine zer­stört und die Blät­ter braun wer­den lässt.

3. Lage­rung für den Winter
  • Knis­ter­test: Die Blät­ter sind fer­tig getrock­net, wenn sie beim Anfas­sen rascheln und die Stie­le leicht bre­chen. Das dau­ert je nach Wet­ter 1 bis 2 Wochen.
  • Auf­be­wah­rung: Lage­re die Bün­del hän­gend oder locker geschich­tet in Kis­ten an einem abso­lut tro­cke­nen, mäu­se­si­che­ren Ort. Feuch­tig­keit führt schnell zu Schimmelbildung.

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Korea­ni­sche Zwerg­maul­bee­re Mulle (Morus acidosa)