Kompost umsetzen

Das Jahr 2018 war mit der extrem lan­gen Tro­cken­pha­se so im gan­zen kein gutes Gar­ten­jahr für uns. Dem Kom­post hat es auch nicht gut getan. Er war zum einen ein­fach zu tro­cken. Man kann ja bei so einem Was­ser­man­gel wie wir das in dem Jahr hat­ten ihn nicht auch noch regel­mä­ßig wässern.

Der Grund­was­ser­spie­gel ist soweit abge­fal­len, das der Brun­nen tro­cken lag. Dann haben sich auch noch die Gal­li­schen Feld­wespen in der Pum­pe ein­ge­nis­tet. Somit gab es nur dann Was­ser wenn wir mit der Motor­pum­pe Was­ser aus dem Gar­ten von Arvids Vater, via Schlauch in unse­ren  Gar­ten her­über pum­pen konnten.

Also fris­te­te der Kom­post im letz­ten Jahr eher ein Schat­ten­da­sein und es wur­de halt nur gele­gent­lich etwas rein­ge­wor­fen. Er blieb zu tro­cken und es kam auch kei­ne ech­te Rot­te in Gang.

Also muss da die­ses Jahr ein bes­se­res Kom­pos­tier-Kon­zept aus­ge­tüf­telt werden.

Im Janu­ar haben wir es mal pro­biert und wer­den mit­tels einem Kom­post­ei­mer end­lich mal so die Gemü­se­ab­fäl­le und Kaf­fee-/Tee­beu­tel in der Küche sam­meln und ab damit auf den Kom­post. Das war ja mal wie­der so ne spon­ta­ne Idee von Arvid, da haben wir in der Stadt in dem DEPOT Laden die­sen klei­nen Schwar­zen ent­deckt. Da sam­meln wir nun Kaf­fee­satz und Gemü­se­schnib­bel, halt was so in der Küche anfällt.

Wir wol­len es auch mal in mode­ra­ten Men­gen mit dem anfal­len­den Ein­streu von den 3 Rat­ten von Arvid tes­ten, die­ses zu kompostieren.

Wir haben nun den Kom­post end­lich mal umge­schich­tet, das wer­den wir nun regel­mä­ßig wie­der­ho­len. Hin­ter dem Kom­post hat sich in der Hecke ein Holun­der breit gemacht, der darf jetzt auch ger­ne groß wer­den um den Kom­post dann auch noch bes­ser beschat­ten zu kön­nen. Da wir noch pla­nen den Zaun am Gar­ten­en­de zu erneu­ern und die schon alters­schwa­che Hecke neu zu pflan­zen wol­len wir zu dem neu­en Holun­der ger­ne noch einen Hasel­strauch und eine Schle­he zu pflan­zen. Holun­der und Hasel sol­len, wie wir gele­sen haben, die Kom­pos­tie­rung beschleu­ni­gen. Mal sehen ob da was dran ist.

Die­ses Jahr ver­su­chen wir also unse­rem Kom­post mehr Auf­merk­sam­keit zukom­men zu las­sen und wer­den ein­mal etwas expe­ri­men­tel­ler mit ihm umgehen.

Da woll­te Arvid es doch mal mit effek­ti­ven Mikro­or­ga­nis­men (EM) ausprobieren.

Alten Zwetschgen-Baum ausschneiden

Unser alter Zwetsch­gen-Baum ist mitt­ler­wei­le deut­lich sicht­bar abgän­gig. Er wird immer weni­ger, etli­che Äste und Zwei­ge sind abge­stor­ben. Der Stamm ist schon sehr hohl, Käfer und Holz­bie­nen haben Gän­ge gegra­ben. Er hat einen deut­li­chen Befall mit Pflau­men-Feu­er­schwamm (Phel­li­nus tuber­cu­lo­sus) und wir muss­ten nun doch mal vor Ein­set­zen der Win­ter­stür­me ihn etwas zurück­schnei­den um die Wind­bruch­ge­fahr zu minimieren.

 

Daher haben Gun­ter und ich uns mal die Lei­ter geschnappt und die Ast­sche­re gezückt um dem alten Baum die abge­stor­be­nen Äste zu entfernen.