Wollkrautblütenkäfer (Anthrenus verbasci)

Der Woll­kraut­blü­ten­kä­fer (Anthre­nus ver­basci), auch Muse­ums­kä­fer genannt, ist ein Ver­tre­ter der Speck­kä­fer (Der­me­stidae). Wie auch sei­ne Ver­wand­ten, der Kabi­nett­kä­fer (Anthre­nus museo­rum) und der Tep­pich­kä­fer (Anthre­nus scro­phul­ariae), ist er ein häu­fi­ger Mate­ri­al­schäd­ling.  In Mit­tel­eu­ro­pa ist die­se Art der häu­figs­te Schäd­ling in die­sen Samm­lun­gen.

Der 1,7–3,5 Mil­li­me­ter lan­ge, rund­li­che, fast kugel­för­mi­ge Woll­kraut­blü­ten­kä­fer hat eine dun­kel­brau­ne Grund­fär­bung mit einem varia­blen hell­brau­nen und wei­ßen Schup­pen­mus­ter. Man kann in der Regel drei hel­le, gewell­te Quer­bin­den erken­nen. Ihre kur­zen Füh­ler sind elf­glied­rig und an den letz­ten drei Glie­dern keu­len­för­mig ver­dickt.

Der Woll­kraut­blü­ten­kä­fer kommt als Kul­tur­fol­ger welt­weit und fast über­all in Gesell­schaft des Men­schen vor.  Die Exem­pla­re hier bei uns im Gar­ten konn­ten wir in ihrem wohl eher als natür­li­chem Habi­tat foto­gra­fie­ren. Sie sind begeis­ter­te Besu­cher unse­rer Schaf­gar­be (Achil­lea mille­fo­li­um) Blü­ten.

Zweipunktiger Fallkäfer (Cryptocephalus bipunctatus)

Der Zwei­punk­ti­ge Fall­kä­fer (Cryp­to­ce­pha­lus bipunc­ta­tus) ist ein Käfer aus der Fami­lie der Blatt­kä­fer und der Unter­fa­mi­lie Fall­kä­fer.

Der Name Fall­kä­fer beruht auf sei­nem Ver­hal­ten sich bei Stö­rung ein­fach fal­len zu las­sen.

Den adul­ten  Fall­kä­fer fin­det man von Mai bis Juni, vor­nehm­lich auf Hasel‑, Wei­den- und Backen­klee­ar­ten. Bei uns im Gar­ten haben wir aber eigent­lich von die­sen Pflan­zen so gut wie nichts, vor­ge­fun­den haben wir unser Exem­plar hier auf dem Eisen­kraut (Ver­be­na offi­ci­na­lis). Gele­gent­lich haben wir mal ein Exem­plar hier, aber er ist ein  eher unauf­fäl­li­ger Mit­be­woh­ner.

Gartenrundgang im Juni 2019

Im Janu­ar hat­te ich ja schon mal einen klei­nen Gar­ten­rund­gang durch den bis dahin noch recht lee­ren Gar­ten gemacht und ich dach­te man könn­te ja jetzt mal einen neu­en machen. Damit man mal einen Über­blick bekommt was sich so alles in der Zeit hier getan hat.

Begin­nen wir doch gleich mal wie­der mit dem Ein­gang, wo an der Tür ja mitt­ler­wei­le das NABU Schild “hier gärt­nern wir ohne Torf” hängt. Das schon eini­ge Auf­merk­sam­keit her­vor­ge­ru­fen hat. Aber zum Nach­den­ken soll es ja auch anre­gen, dafür haben wir es ja auch hier ange­bracht.

Die Blu­men­ra­bat­te neben dem Ein­gang hat­te im letz­ten Jahr ja haupt­säch­lich Haus­wur­ze, eine klei­ne Rose und ein paar Echi­n­acea behei­ma­tet und wur­de mitt­ler­wei­le von Clau­dia lie­be­voll wei­ter bepflanzt. Auch ein klei­nes Zäun­chen hat sie bekom­men, in der Hoff­nung die Hun­de mögen dann nicht wei­ter in der Rabat­te ihre Zaun­krie­ge mit vor­bei­kom­men­den Hun­den füh­ren. Sagen wir mal so, es hilft leid­lich. Es kommt drauf an wie inten­siv das Revier ver­tei­digt wer­den muss.

 

Am Rand der vor­de­ren Wie­se, ent­lang des Weges hat Arvid in den letz­ten Wochen flei­ßig gebud­delt und eine wei­te­re Rabat­te ange­legt. Damit da Pflänz­chen die wir so halt auf irgend­wel­chen Ver­an­stal­tun­gen mit­ge­nom­men haben ein ordent­li­chen Plätz­chen gefun­den haben. Hier sind jetzt so Sachen wie Dip­tam, Kara­mellstrauch, Zahn-Laven­del, pana­schier­te Kapu­zi­ner-Kres­se, zwei bun­te Heu­che­ra und ande­res ein­ge­zo­gen.

Ganz am Anfang des Weges, noch vor der Mira­bel­le, hat er im Früh­jahr eine hoch­stäm­mi­ge rote Johan­nis­bee­re gepflanzt. Die nun sogar schon erstaun­lich vie­le Bee­ren ange­setzt hat. Auch mit ihrer Bei­pflan­zung mit Wer­mut, Rin­gel­blu­men und Mohn kommt sie offen­sicht­lich gut klar.

Die­ses Pro­jekt mit dem Obst auf der vor­de­ren Wie­se hat­ten wir ja schon im letz­ten Herbst begon­nen und hat­ten zu der schon vor­han­de­nen Mira­bel­le und Fei­ge eine Korea­ni­sche Zwerg Maul­bee­re “Morus Mul­le” gepflanzt. Die hat den Win­ter auch gut über­stan­den, wir hat­ten sie nur mit Gras und Laub ange­mulcht. Tra­gen wird sie aber mit Sicher­heit noch nicht, aktu­ell befin­det sie sich noch rein im Wachs­tums­mo­dus. Ich habe auch kei­ne wirk­li­che Ahnung bis­her, wie lan­ge die­se Sor­te benö­tigt bis sie das ers­te Mal trägt.

 

Unser Pro­jekt Toma­ten­haus ist bis­her ein rich­ti­ger Erfolg, die Toma­ten und Pepe­ro­ni wach­sen erstaun­lich gut. Als ers­te die Früch­te ange­setzt haben ist die Sor­te Black&Red Boar und die roten Pepe­ro­ni vom REWE, die das Dis­as­ter-Expe­ri­ment mit dem weg­ge­flo­ge­nen Popup-Gewächs­haus über­lebt hat­ten. An die­ser Pep­pi habe ich, wenn ich rich­tig gezählt habe, 7 Pep­pe­ro­ni hän­gen sehen. Mitt­ler­wei­le stei­gen die Tem­pe­ra­tu­ren so hoch im Toma­ten­haus, das wir die Türen aus­ge­hängt haben und als Hun­de­si­che­rung einen Hasen­draht gespannt haben. Cosi­mo dach­te näm­lich er kön­ne super ein Schläf­chen hal­ten zwi­schen den Toma­ten.

Ansons­ten ist alles beim Alten, die Wie­se ist eine Unkraut­flur die Arvid gele­gent­lich mit der Motor­sen­se kürzt wenn das Zeug wie­der anfängt und mit Blü­hen.  Fei­ge hat schon Früch­te ange­setzt und es wach­sen aktu­ell unmen­gen an Blu­men.

 

Ich glau­be die gro­ßen blau­en Blüm­chen kamen vor ein paar Jah­ren irgend­wie mal aus einer fer­tig Blu­men­wie­sen-Mischung und erwei­sen sich gera­de als extrem Inva­siv.

Eines unser kom­men­den Pro­jek­te wird die geplan­te Regen­rin­ne für die Hüt­te sein. Wir wol­len hier­über Regen­was­ser in einem Fass sam­meln, zum gie­ßen. Nur sind wir uns noch nicht so ganz einig wie wir die Befes­ti­gung der Rin­ne an der Well­blechüt­te machen wol­len. Platz für die Regen­ton­ne hät­te es hin­ter der Hüt­te ja noch genug.

Im schwar­zen Mör­tel­kü­bel vor der Hüt­te wächst aktu­ell das Duf­ten­de Mari­en­gras (Hieroch­loe odo­ra­ta), was Arvid dar­aus zu zau­bern gedenkt berich­ten wir wenn es aktu­ell ist in einem geson­der­ten Bericht.

Unser Mini­teich hat sich auch wie­der erholt, dem haben wir vor einer Wei­le einen klei­nen Spring­brun­nen ver­passt. Seit­her ist das Was­ser wie­der kla­rer. Offen­bar hat sogar die Libel­len-Lar­ve vom letz­ten Jahr über­lebt, die benö­ti­gen ja län­ger bis sie das Lar­ven­sta­di­um ver­las­sen. Der Rohr­kol­ben hat­te eine ein­zi­ge Blü­te, bis die Gärt­ne­rin der Höl­le (aka Super­No­va) den Rohr­kol­ben­stän­gel gefällt und abtrans­por­tiert hat. Der Teich muss ganz schön unter ihr lei­den, Spring­brun­nen und Kera­mik Gold­fisch wur­den eben­falls schon von ihr ent­wen­det.

Neben dem Teich haben wir nun auch einen Sumpf-Bot­tich, dar­in wächst aktu­ell Kor­ken­zie­her­bin­se (Jun­cus eff­u­sus ‘Spi­ra­lis’), Win­ter-Schach­tel­halm (Equi­se­tum hye­ma­le) und Was­ser­min­ze (Men­tha aqua­ti­ca).

 

… so sieht er nun aus der neue Sumpf-Bot­tich:

Wir haben es auch noch geschafft ein Boh­nen-Tipi auf­zu­stel­len und haben Meter-Boh­nen gepflanzt. Mal schau­en wie die wer­den, haben wir auch noch nie gehabt. Tipi muss­te natür­lich auch einen Hun­de­si­che­rungs­draht bekom­men, die Horn­spä­ne die wir als Lang­zeit­dün­ger ver­wen­den sind zu ver­füh­re­risch für die Hun­de.

Neun klei­ne Boh­nen Pflänz­chen sind mitt­ler­wei­le auf­ge­wach­sen und wir hof­fen sie wach­sen wei­ter­hin gut.

 

Unse­re Chill-Ecke ent­wi­ckelt sich auch wei­ter. Zu den bei­den Holz­bän­ken hat sich nun auch eine Hän­ge­mat­te gesellt, ganz spon­tan im Bau­markt mit­ge­nom­men. Arvid sprach “was zum lie­gen gibts nicht in unse­rem Gar­ten, dann wird ja nur noch gefau­lenzt und nicht gear­bei­tet” — und schwubs waren wir um die Ecke in der nächs­ten Regal­rei­he und da stand sie. Die Hän­ge­mat­te — mit Schild “rote Hän­ge­mat­te Son­der­an­ge­bot!” Clau­dia: “toll, die ist ja voll güns­tig, ach die neh­men wir mit!”

Come­dy live, bes­ser hät­te man die­sen Sketch nicht skrip­ten kön­nen.

Das medi­ter­ra­ne Tro­cken­beet ent­wi­ckelt sich auch immer flei­ßig wei­ter, auch wenn da eine Amei­sen Kolo­nie ihre Wohn­statt ein­ge­rich­tet hat.

Dafür haben die Vögel hier nun auch eine Vogel-Trän­ke bekom­men. Die müs­sen sie sich evtl. auch mit den Insek­ten tei­len. Auf jeden Fall hat Clau­dia umsich­ti­ger­wei­se gleich mal eini­ge Stei­ne hin­ein gelegt, damit die Insek­ten gefahr­los trin­ken kön­nen.

Zum Schluss des Gar­ten­rund­gangs hier noch ein paar Bil­der aus der “Grü­nen Höl­le” aka dem Gemü­se- u. Kräu­ter Beet:

 

 

 

Vaporium Ruhr 2019

Vapo­ri­um Ruhr 2019 im LWL-Indus­trie­mu­se­um Zeche Han­no­ver haben wir die­ses Jahr besucht und haben uns gedacht wir zei­gen Euch mal eine schö­ne Bil­der­se­rie von unse­rem Aus­flug. Mal was ohne Gar­ten, aber dafür mit vie­len alten Dampf­ma­schie­nen. Wir fan­den es super inter­es­sant.

Einen tol­len Tag hat­ten wir dort, die alten Trak­to­ren und beson­ders das mobi­le Säge­werk waren sehr beein­dru­ckend.

Aber auch der Rund­gang durch das Muse­um Zeche Han­no­ver war sehr inter­es­sant. Im Muse­umshop haben wir auch Blech­tas­sen für den Gar­ten abge­staubt und Arvid hat für sich ein Buch über Gru­ben-Pfer­de gefun­den. Aus­ge­fal­le­ne geschicht­li­che Lek­tü­re kann der ja nicht zurück las­sen.

Marienkäfer (Coccinellidae) — Larve

Da ist uns doch mal ein Foto einer Lar­ve vom Mari­en­kä­fer (Coc­ci­nel­li­dae) gelun­gen.

Die klei­nen lus­ti­gen Kerl­chen gibt es in den unter­schied­lichs­ten Sor­ten hier im Gar­ten. Mal sehen ob wir mal eine Foto­se­rie mit den unter­schied­li­chen Exem­pla­ren hier zusam­men bekom­men kön­nen.

Streifenwanze (Graphosoma lineatum)

Die Strei­fen­wan­ze (Gra­pho­so­ma linea­tum) ist eine Wan­ze aus der Fami­lie der Baum­wan­zen (Pent­a­to­mi­dae).

Die Tie­re errei­chen eine Kör­per­län­ge von 8 bis 12 Mil­li­me­tern. Sie sind durch ihr auf­fäl­li­ges, namens­ge­ben­des Strei­fen­mus­ter unver­wech­sel­bar. Sie tra­gen auf der Ober­sei­te sechs schwar­ze Längs­strei­fen auf rotem oder gelb­ro­tem Grund. Die Unter­sei­te ist rot und trägt schwar­ze Punk­te.

Die Art ist west­pa­lä­ark­tisch ver­brei­tet und kommt im gesam­ten Mit­tel­meer­raum vor, wobei sich die nörd­li­che Aus­brei­tungs­gren­ze stark schwan­kend ver­än­dert.  Zumin­dest bei uns im Gar­ten fin­det man sie gel­ent­lich mal und neu­lich krab­bel­te eine im Toma­ten­häus­chen, wo sie sich hat gut foto­gra­fie­ren las­sen. Offen­sicht­lich sind die Streif­an­wan­zen, wie auch die schwar­zen Holz­bie­nen  deut­li­che Pro­fi­teu­re der Kli­ma­er­wär­mung und wei­ten ihren Aus­brei­tungs­ra­di­us immer wei­ter gen Nor­den aus.

Letz­ten Mitt­woch, den 19.06.2019 haben wir auf unse­rem blü­hen­den Ker­bel ein gan­ze Wan­zen Inva­si­on vor­ge­fun­den. Ich habe noch nie so vie­le Strei­fen­wan­zen auf ein­mal gese­hen. Auf jeden Fall waren sie damit beschäf­tigt eine neue Genera­ti­on Wan­zen zu pro­du­zie­ren und Clau­dia wur­de gleich mal ins Kräu­ter­beet zitiert mit Foto um das Wan­zen-Auf­kom­men mal abzu­lich­ten.

Blauschwarze Holzbiene (Xylocopa violacea oder Xylocopa valga)

Blau­schwar­ze Holz­bie­ne (Xylo­co­pa vio­la­cea oder Xylo­co­pa val­ga).

In unse­rem Gar­ten mitt­ler­wei­le sozu­sa­gen zum fes­ten Inven­tar zäh­lend, die blau­schwar­ze Holz­bie­ne. Ent­we­der vio­la­cea oder val­ga. Lei­der las­sen sich bei­de Unter­ar­ten nicht so leicht unter­schei­den und wir sind uns da als Lai­en über­haupt nicht sicher.

Aber sie mögen ganz offen­bar unse­ren alten Zwet­schen Baum und die Holz­sta­pel vom Nach­barn.

Da sie immer recht hek­tisch unter­wegs sind war es gar nicht so ein­fach mal eine von ihnen vor die Lin­se zu bekom­men, aber die­se hier war so flei­ßig dabei unse­re Erb­sen zu bestäu­ben, das es end­lich mal geklappt hat.

 

 

Holz­bie­ne flei­ßig beim Bestäu­ben unse­rer Erb­sen-Blü­ten:

 

Aufgesetzter Waldmeister Likör

Zuta­ten:

  • Wald­meis­ter, 1 Bund leicht ange­trock­net
  • Piment, 2 Kör­ner
  • 1 Gewürz­nel­ke
  • 200gr wei­ßer Zucker
  • eine 3/4 Liter Fla­sche mit Dop­pel­korn auf­ge­füllt

Zube­rei­tung:

einen Bund Wald­meis­ter, hier haben wir die obe­ren 3–4 Blatt­ro­set­ten ver­wen­det. Es waren auch schon ein paar weni­ge Blü­ten dabei, die sind ein­fach mit in die Zube­rei­tung gewan­dert. Nach dem pflü­cken im Gar­ten ist er noch bis zum Abend leicht ange­trock­net.

Dann haben wir eine heiss aus­ge­spül­te ehe­ma­li­ge Was­ser­fla­sche mit dem Zucker, Wald­meis­ter, Piment und der Gewürz­nel­ke gefüllt. Danach das gan­ze mit Dop­pel­korn auf­ge­füllt bis die Fla­sche voll ist.

Das Gan­ze dann für 3 Wochen an einem hel­len und war­men Ort zie­hen las­sen. Die Fla­sche 1x täg­lich schüt­teln.

Danach haben wir alles durch ein fein­ma­schi­ges Kaf­fee­fil­ter Sieb abge­fil­tert und in eine ste­ri­li­sier­te Fla­sche abge­füllt.

Wir haben ihn auch schon pro­biert. Er ist super lecker, mit einem leich­ten Mar­zi­pan Aro­ma.

Werkzeugschrank und Bohrständer

Von sei­nem Vater hat Arvid einen alten Werk­zeug­schrank aus Holz mit Metall­rah­men geschenkt bekom­men.

Dazu einen alten AEG Bohr­stän­der und einen MAKITA Akku-Bohr­schrau­ber, Modell: 6012HD. Den­ke der könn­te noch aus den 80ern sein.

Der Akku läd und er funk­tio­niert, wie wir gleich mal getes­tet haben. Gerät ist voll­stän­dig, gut gepflegt und im ori­gi­nal Metall-Kof­fer.

Für wei­te­re Fens­ter­schei­ben Repa­ra­tu­ren hat er uns auch noch ein schö­nes altes Kitt­mes­ser mit­ge­ge­ben.

Wir kön­nen also noch eini­ge wei­te­re Bas­tel­ak­tio­nen hier star­ten.

NABU-Aktion: Wir gärtnern ohne Torf!

Der NABU ruft zu einer bun­des­wei­ten Torf­frei-gärt­nern-Akti­on auf, um das The­ma Moor­schutz stär­ker ins Bewusst­sein der Öffent­lich­keit zu rücken. Jeder kann etwas für den Arten- und Kli­ma­schutz tun: Ganz ein­fach durch den Ver­zicht auf torf­hal­ti­ge Pro­duk­te. Torf gehört ins Moor, nicht ins Gar­ten­beet! Das sehen vie­le Hob­by­gärt­ner genau­so: Zahl­rei­che Klein­gär­ten, Urban-Gar­de­ning-Pro­jek­te sowie Gemein­schafts- und Natur­gar­ten­grup­pen in ganz Deutsch­land machen bereits mit bei der NABU-Akti­on „Torf­frei gärt­nern“. Jeder ist auf­ge­ru­fen, auch in sei­ner Regi­on für den Ein­satz torf­frei­er Blu­men­er­de zu wer­ben und wei­te­re Part­ner zu gewin­nen.

Das fin­den wir eine tol­le Akti­on, da wir in unse­rem Gar­ten­pro­jekt sowie­so schon auf die Ver­wen­dung von torf­hal­ti­ger Erde ver­zich­ten und wir den Schutz der Moo­re gene­rell wich­tig fin­den haben wir uns gedacht an die­ser Akti­on teil­zu­neh­men.

Unser Urlaub im letz­ten Jahr, mit dem Besuch des Moo­res “Ewi­ges Meer” und dem Muse­um “Moor­dorf” hat bei uns einen nach­hal­ti­gen Ein­druck hin­ter­las­sen und uns noch­mal mehr für das The­ma sen­si­bi­li­siert.

NABU-Akti­on: Wir gärt­nern ohne Torf!

Mitt­ler­wei­le ist das Akti­ons­schild vom NABU bei uns ein­ge­trof­fen und wir haben es vor­ne an die Ein­gangs­tür ange­bracht. Es hat schon inter­es­sier­te Leser ange­zo­gen und wir wur­den auch schon von Leu­ten aus­ge­fragt war­um es denn wich­tig sei ohne Torf zu gärt­nern und was Torf und Kli­ma mit­ein­an­der zu tun haben. Ganz offen­sicht­lich wis­sen vie­le Leu­te da über die Zusam­men­hän­ge nicht wirk­lich etwas. Bis­her hat­ten wir nur posi­ti­ve Reak­tio­nen erhal­ten und wir hof­fen damit eini­ge Gedan­ken­an­stö­ße lie­fern zu kön­nen.

Info-Bro­schü­re:  „Torf­frei gärt­nern für den Moor- und Kli­ma­schutz“ (PDF)

Über unse­ren Besuch im ewi­gen Meer und im Muse­um Moor­dorf schreibt Arvid in den nächs­ten Tagen noch etwas und wir zei­gen Euch da noch eini­ge unse­rer dort auf­ge­nom­me­nen Bil­der.