Hokaido Kürbis “Red Kuri” (Cucurbita maxima) — Kultur 2019

Unse­re Hoka­i­do Kür­bis Pflan­zen der Sor­te “Red Kuri” hat Arvids Mut­ter vor­ge­zo­gen und uns gege­ben. Kür­bis hat­ten wir die­ses Jahr eigent­lich gar nicht geplant, da im Gemü­se­gar­ten hin­ten schon der Platz ver­plant war und wir im vor­de­ren Gar­ten ja erst damit beschäf­tigt waren Früh­beet­kas­ten und Toma­ten­haus zu bau­en. Aber gut, nun muss­ten die Pflänz­chen irgend­wo­hin. Also haben wir am Rand der vor­de­ren Wie­se ein paar Pflanz­lö­cher aus­ge­ho­ben und haben drei Hoka­i­do Kür­bis Pflan­zen und zwei Zuc­chi­ni Pflan­zen, wel­che wir auch mit­be­kom­men haben, ein­ge­pflanzt.

Da wir schon Beden­ken wegen der Schne­cken hat­ten haben wir die klei­nen Pflänz­chen jeweils mit einem Schne­cken­kra­gen aus Plas­tik ver­se­hen.

Die Eis­hei­li­gen waren schon rum als wie die Pflan­zen aus­ge­pflanzt haben, lei­der wur­de es auch zu glei­cher Zeit recht warm und tro­cken. So rich­tig woll­ten weder Kür­bis­se noch Zuc­chi­ni die­ses Jahr wach­sen. Um ehr­lich zu sein es sind erbärm­lich klei­ne küm­mer­li­che Pflänz­chen geblie­ben.

Die vom Gar­ten­ein­gang aus gese­he­ne ers­te Hoka­i­do Pflan­ze wur­de wahr­schein­lich an den Wur­zeln ange­fres­sen und wuchs erst­mal über­haupt nicht, irgend­wann spät im Jahr hat­te sie dann mal 1–2 Blü­ten ent­wi­ckelt, aus denen aber nichts ent­stand. Die zwei­te Pflan­ze war noch die erfolg­reichs­te von ihnen. Sie hat es geschafft über den Schne­cken­kra­gen hin­aus zu wach­sen und eini­ge Blü­ten zu machen. zwei win­zi­ge Kür­bis­se hat sie dann im lau­fe der Sai­son ent­wi­ckelt. Ende Sep­tem­ber ist der Pflan­ze plötz­lich die Idee gekom­men sie kön­nen noch­mal einen neu­en Aus­trieb mit vie­len Blät­tern und einer gan­zen Men­ge Blü­ten pro­du­zie­ren, was natür­lich auch nicht mehr pro­duk­tiv sein wird. Liegt evtl. dar­an das mit Herbst­be­ginn das Wet­ter umge­schwun­gen ist und wir tage­lang Regen hat­ten, viel­leicht fehl­te trotz regel­mä­ßi­gem Gieß­kan­nen Ein­satz doch Was­ser. Die drit­te Pflan­ze war auch ziem­lich küm­mer­lich hat rela­tiv spät aber doch noch einen Kür­bis her­vor­ge­bracht. Auch die­ser blieb sehr klein und war von der Form total ver­wach­sen. Er hängt noch an der Pflan­ze, aber ich den­ke so wirk­lich wird er auch nicht mehr.

Gegos­sen haben wir die Pflan­zen regel­mä­ßig und haben sie mehr­mals mit Brenn­nes­sel­jau­che gedüngt.

Fazit:

Hoka­i­do war die­ses Jahr ein ziem­li­cher Rein­fall.  Die Pflan­zen woll­ten ein­fach nicht wach­sen und Früch­te pro­du­zie­ren. Die drei Hoka­i­do die gewach­sen sind kamen recht spät und blie­ben eher küm­mer­lich.

Was wir im kom­men­den Jahr auf jeden Fall beach­ten müs­sen, Kür­bis­se benö­ti­gen als Stark­zeh­rer eine aus­rei­chen­de Nähr­stoff­ver­sor­gung und aus­rei­chend Was­ser. Wir müs­sen den Boden auf jeden Fall gründ­lich vor­be­rei­ten und bes­ser dün­gen.

 

Schwarzkohl Chips

Schwarz­kohl Chips

Nach­dem unse­re Ern­te vom vom Schwarz­kohl die­ses Jahr viel Ertrag gebracht hat waren wir auf der Suche was man denn so alles damit zube­rei­ten kann.

Nun hat­ten wir uns neu­lich einen Dörr­au­to­ma­ten gekauft haben und ein Buch zum The­ma (Ein­fach Dör­ren & Trock­nen, Autor: Michel­le Koegh). In wel­chem wir ein Rezept für Grün­kohl Chips gefun­den haben und dach­ten, ok, pro­bie­ren wir ein­fach mal aus ob man auch Schwarz­kohl Chips machen kann. Wir haben das Rezept etwas abge­än­dert und haben mal einen Ver­such im Chips dör­ren gemacht.

Rezept:

  • Ein gro­ßer Bund Schwarz­kohl Blät­ter
  • 2 EL Gemü­se­brü­he Pul­ver (alter­na­tiv: Hefe­ex­trakt)
  • 2 EL Apfel­es­sig
  • 4 EL Oli­ven­öl
  • 1 TL Zwie­bel-Knob­lauch-Pul­ver
  • 1/2 TL Salz
  • 1 Pr. Cayenne Pfef­fer

Zube­rei­tung:

Den Schwarz­kohl waschen, die Blät­ter vom Stän­gel ent­fer­nen und in etwa 5cm gro­ße Stü­cke rei­ßen.  Die zer­klei­ner­ten Blät­ter in eine gro­ße Schüs­sel geben.

In einer klei­ne­ren extra Scha­le das Gemü­se­brü­he Pul­ver, Apfel­es­sig, Oli­ven­öl und die Gewür­ze mischen. Die ent­stan­de­ne Mischung über den Schwarz­kohl geben und gut ver­mi­schen.

Den Schwarz­kohl in einer Schicht und nicht zu dicht auf die Ros­te des Dörr­au­to­ma­ten geben. Es ist wich­tig das die Luft gut um die ein­zel­nen Stü­cke zir­ku­lie­ren kann.

3–4 Stun­den bei 50°C dör­ren, wäh­rend die­ser Zeit die Ros­te ein paar Mal dre­hen, bist die Schwarz­kohl Chips eine knusp­ri­ge Kon­sis­tenz bekom­men.

Die Schwarz­kohl Chips in einem luft­dicht ver­schließ­ba­ren Behäl­ter bei Zim­mer­tem­pe­ra­tur auf­be­wah­ren.

Fazit:

Die Schwarz­kohl Chips haben uns gut geschmeckt und gaben eine gute Knab­be­rei zum abend­li­chen Fern­seh-Seri­en gucken ab.

Kartoffel-Ernte “Bamberger Hörnle” 2019

Teil II. unse­res dies­jäh­ri­gen Kar­tof­fel­pro­jekts. Der ers­te Teil war ja die frü­her rei­fe Sor­te “Blue Con­go”, wel­che wir schon in Teil I. geern­tet haben.  Mitt­ler­wei­le ist auch bei den Bam­ber­ger Hörn­le das Kraut ver­welkt und wir konn­ten schau­en ob wir auch hier eine Ern­te erhof­fen durf­ten.

Gepflanzt hat­ten wir sie links neben den Blue Con­go, wie die­se auch in 2 Rei­hen.  In die Rei­hen kamen vor­ab Komost, den wir von Gun­ters Vater bekom­men hat­ten. Sowie Horn­spä­ne als Dün­ger.  Dazu haben wir noch Rin­gel­blu­men Samen dazwi­schen gesät um einem Nema­to­den Befall vor­zu­beu­gen. Von den Rin­gel­blu­men kamen gera­de mal zwei Pflänz­chen zwi­schen den Bam­ber­ger Hörn­le.

Über die Wachs­tums­zeit gab es hin und wie­der mal etwas Bren­nes­sel­jau­che.

Wie schon bei den Blue Con­go hat­ten wir auch hier kei­ne Pro­ble­me. Es kamen weder Kar­tof­fel-Käfer noch die berüch­tig­te Kraut­fäu­le.

Als Arvid ganz vor­ne die ers­te Pflan­ze aus­ge­gra­ben hat war die Ernüch­te­rung erst­mal groß. Es hin­gen drei etwa Steck­na­del­kopf­gro­ße Kar­tof­fel Winz­lin­ge dran. Oh je. Wenn das so wei­ter­geht war das ein Total­aus­fall mit den Hörn­le. An der zwei­ten Pflan­ze hin­gen dann gera­de mal drei sehr klei­ne Kar­tof­feln dran.

 

Gun­ter mein­te dann, wenn der Sprunch stimmt mit “der dümms­te Bau­er hat die dicks­ten Kar­tof­feln” und er sich unse­re Mikro­sko­pi­schen Exem­pla­re ansieht. Dann wür­de er jetzt eine Lobo­to­mie in Betracht zie­hen.

 

Zum Glück hat­ten die rest­li­chen Pflan­zen mehr und deut­lich grö­ße­re Exem­pla­re zu bie­ten. Was Gun­ter dann offen­bar vor frag­wür­di­gen ope­ra­ti­ven Ein­grif­fen bewahrt hat. Rie­sig sind die Bam­ber­ger Hörn­le ja sowies nicht, dafür haben sie schon lus­ti­ge For­men. Etwas ver­wach­sen und läng­lich sol­len sie sein, ok unse­re Hörn­le haben damit aber wahr­lich über­trie­ben. Sehen teil­wei­se aus wie ein zur Kar­tof­fel mutier­ter Ror­schach-Test. Aber gut, nor­mal geht hier ja in die­sem Gar­ten offen­sicht­lich nix.

Geschmack­lich sind die Bam­ber­ger Hörn­le aber auf jeden­fall ein Hoch­genuß gewor­den und wir wer­den es sicher noch­mal mit ihnen pro­bie­ren.

 

 

Auf jeden Fall auch hier von der klei­nen Anbau­flä­che einen guten hal­ben Ern­te­korb Bamer­ger Hörn­le Ertrag:

Möhren im Hochbeet-Kasten Kultur 2019

Möh­ren, wir wol­len es mal mit Möh­ren ver­su­chen. Also haben wir ein Päck­chen mit einer bun­ten Möh­ren­mi­schung (oran­ge, vio­lett, gelb, weiß) in Bio­qua­li­tät gekauft.

Nun haben wir ja zum einen einen ziem­lich leh­mi­gen Boden, der Gemü­se­gar­ten war schon voll und oben­drein vie­le hung­ri­ge Wühl­mäu­se.

Arvid hat dann im Bau­markt eine Rei­he von einem ein­fa­chen Hoch­beet Steck­sys­tem mit­ge­bracht,  wel­ches wir auf die vor­de­re Wie­se neben das Toma­ten­häus­chen gestellt haben. Gefüllt haben wir den Kas­ten mit torf­frei­er Pflan­zer­de und haben wie­der etwas Horn­späh­ne, sowie Sand dazu gemischt.

Die Möh­ren­sa­men haben wir in Rei­hen ein­ge­säht und wer­den sie in Fol­ge dann ver­ein­zeln. Damit die Möh­ren dann auch aus­rei­chend Platz bekom­men um groß zu wer­den. Die Möh­ren die wir da dann aus­lich­ten sind zum Ver­zehr als Baby-Möh­ren ein­ge­plant.

Damit weder die Hun­de durch die Ans­saat maro­die­ren noch die Vögel das sel­bi­ge machen haben wir über das Beet Hasen­draht gespannt. Wir ler­nen ja lang­sam immer mehr was unse­re tie­ri­schen Gar­ten­mit­nut­zer so im Schil­de füh­ren.

Die Möh­ren­saat ist pro­blem­los auf­ge­lau­fen und gut ange­wach­sen. Muss­te aber eini­ge Male aus­ge­dünnt wer­den, das sie doch sehr dicht gekeimt sind. Das nächs­te Mal ver­su­chen wir es mal die Saat direkt mit Sand zu mischen und dann aus­zu­sä­en, viel­leicht wird das bes­ser.

Auf jeden Fall waren schon die Babymöh­ren sehr lecker und die Idee mit den ver­schie­den Sor­ten war toll. Die Erde war locker und die Möh­ren sind super gera­de und so gut wie nicht ver­zweigt gewach­sen.  Wir hat­ten auch über­haupt kei­nen Unge­zie­fer Befall oder irgend­wel­che Krank­hei­ten, alles tip­pi top­pi soweit.

Aber dann hat es eine Wühl­maus doch geschafft über den Kas­ten­rand zu hop­sen und ist ein­mal quer durch das Beet gepflügt. Wir haben dann eine gan­ze Men­ge an- und abge­fres­se­ne Möh­ren gehabt. Joa, wir haben uns dann ent­schlos­sen etwas klei­ne­re Möh­ren zu ern­ten, bevor sie den Rest abholt.

Fazit: Möh­ren­an­bau im Hoch­beet super und prin­zi­pi­ell ein­fach. Hoch­beet wird nun für den nächs­ten Anbau nun doch zu einem rich­ti­gen Hoch­beet aus­ge­baut und wir fah­ren noch­mal in den Bau­markt und kau­fen noch ein paar Auf­sät­ze von die­sem Sys­tem.

 

 

 

Unse­rer Möh­ren im Hoch­beet Pro­jekt 2019:

 

Dampfensafter und Melisse Extrakt

Neu­lich im Bau­markt — oder wie so Pro­jek­te ihren unheil­vol­len Ver­lauf neh­men bei uns.

Wie so oft waren wir mal wie­der, wo auch sonst, im Bau­markt. Man will ja nur mal kurz und man weis ja auch genau was man noch drin­gend da braucht. Bis Arvid mal wie­der an einem Regal auf­ge­hal­ten wur­de … nur mal schnell da rein gucken. Nur gucken, nix anfas­sen! — Du. Gun­ter. Da gibt es einen Damp­f­ent­saf­ter. Woll­ten wir nicht schon immer mal pro­bie­ren was von unse­rem Obst zu ent­saf­ten?

Gun­ter: Ääh, woll­ten wir das? War­um?

Na, das ist da der letz­te Damp­f­ent­saf­ter, der da rum­steht, der fliegt raus. Den haben sie im Preis run­ter­ge­setzt.

Ihr könnt es Euch den­ken was pas­siert ist. Ja genau. Wir haben den Damp­fen­saf­ter ange­schleppt. Clau­dia hat nur mit den Augen gerollt und wir haben dann gleich mal was im Gar­ten geern­tet zu einer Ent­saf­tungs-Pro­be. Ok, Obst war gera­de nicht ver­füg­bar. Also muss­te die Zitro­nen-Melis­se dran glau­ben, in der Betriebs­an­lei­tung stand man kön­ne auch Kräu­ter ent­saf­ten.

Zitro­nen-Melis­sen Extrakt:

Melis­se waschen und pas­send zer­klei­nern.

Den Was­ser­be­häl­ter befül­len, die­ser soll­te bis kurz unter dem Topf­rand befüllt wer­den und auf den Herd stel­len, danach Auf­fang­be­häl­ter auf­set­zen.

Das Ent­saf­tungs­gut, in unse­rem Fall die Zitro­nen-Melis­se, in den  Frucht­korb fül­len. Die­ser wir zuvor auf dem Auf­fang­be­häl­ter plat­ziert.

Dann den Ablauf­schlauch auf­set­zen, die­sen mit der Klam­mer ver­schlie­ßen und die Ener­gie­zu­fuhr star­ten. Beginnt das Was­ser zu ver­damp­fen, kann die Ener­gie­zu­fuhr gedros­selt wer­den, so das aber noch eine Damp­f­ent­wick­lung statt­fin­det. Ist das Ent­saf­ten abge­schlos­sen, den Saft in Fla­schen fül­len fer­tig.

Zum Abfül­len soll­ten die Fla­schen vor­her ste­ri­li­siert wor­den sein um zu ver­hin­dern das der Inhalt schim­melt.

Die Zeit zum Ent­saf­ten liegt bei Melis­se bei 60 min.

Wobei man natür­lich beim Ent­saf­ten von Melis­se und ande­ren Kräu­tern kei­nen rie­si­gen Ertrag erwar­ten darf. Aber wir woll­ten ja erst­mal ein schnel­les Expe­ri­ment machen, da wir im Ent­saf­ten ja noch abso­lut kei­ne Erfah­rung hat­ten. Die Melis­se bei uns wie Unkraut wächst und wir dach­ten wenn es Miss­lingt war es kein all­zu gro­ßer Ver­lust. Aber es hat wun­der­bar funk­tio­niert.

Wir haben dann einen zwei­ten Ent­saf­tungs Ver­such gemacht mit unse­rem Rha­bar­ber, weil wir alle drei Rha­bar­ber Saft lie­ben und er ist wahn­sin­nig lecker gewor­den. Den wol­len wir im nächs­ten Jahr dann auch defi­ni­tiv wie­der machen.

 

Jostabeere (Ribes × nidigrolaria)

Die Josta­bee­re (Ribes × nidig­ro­la­ria), in Süd­deutsch­land oft Jochel­bee­re genannt ist ein Bee­ren­obst; es ist als Addi­ti­ons­bas­tard haupt­säch­lich aus den bei­den Arten Schwar­ze Johan­nis­bee­re (Ribes nig­rum) und Sta­chel­bee­re (Ribes uva-cris­pa) ent­stan­den, auch die nord­ame­ri­ka­ni­sche Art Ribes diva­ri­ca­tum wur­de ein­ge­kreuzt. Der Kunst­na­me „Josta“ wur­de als Kof­fer­wort aus den Namen der bei­den Ursprungs­pflan­zen Johan­nis­bee­re und Stachel­bee­re gebil­det.

Die Josta wird bota­nisch den Sta­chel­beer­ge­wäch­sen (Gros­su­la­riaceae) zuge­ord­net. Es sind Sträu­cher mit breit-auf­rech­tem bis über­hän­gen­dem Wuchs und unbe­wehr­ten Trie­ben. Es gibt die Josta­bee­re aber auch als Hoch­stamm gezo­ge­ne Pflan­zen.  Die Früch­te wach­sen in Trau­ben zu drei bis fünf und ähneln in Form und Far­be einer gro­ßen Schwar­zen Johan­nis­bee­re, wer­den aber nicht so groß wie Sta­chel­bee­ren. Sie sind tief­schwarz, mit süßem Aro­ma und hohem Vit­amin-C-Gehalt. Die Rei­fe­zeit ist Mit­te Juni bis Juli, die Früch­te rei­fen nicht alle gleich­zei­tig. Der Ertrag ist regel­mä­ßig und höher als bei den Eltern­ar­ten, die Pflück­bar­keit ist meist gemin­dert, da die Bee­ren recht fest am Strauch hän­gen.

Ers­te Kreu­zun­gen zwi­schen der Johan­nis­bee­re Ribes × suc­ci­ru­brum und meh­re­ren Sta­chel­beer­sor­ten führ­te Erwin Baur bereits 1922 durch; er nann­te das Ergeb­nis damals Jochel­bee­re. Ziel war damals, mehl­tau­re­sis­ten­te Bee­ren­obst­sor­ten zu ent­wi­ckeln. In der Fol­ge wur­den eini­ge Sor­ten aus­ge­le­sen und seit Ende der 1970er Jah­re in West­deutsch­land ange­bo­ten. Unge­fähr zur sel­ben Zeit wur­den in der DDR eben­falls Hybri­de aus schwar­zen Johan­nis­bee­ren und Sta­chel­bee­ren gezüch­tet und unter dem Sor­ten­na­men ‘Jocheli­ne’ ver­brei­tet.

Unse­re als Hoch­stamm gezo­ge­ne Josta­bee­re haben wir Anfang Sep­tem­ber 2019 auf dem Herbst Pflan­zen­markt im Hes­sen­park erwor­ben.  Gun­ter hat schon län­ger von den Josta­bee­ren geschwärmt und woll­te sehr ger­ne sel­ber eine haben. Nun hat­ten wir ja Anfang des Jah­res damit begon­nen auf der vor­de­ren Wie­se, begin­nend hin­ter dem Ein­gang am Weg ent­lang, eine Blu­men-Rabat­te anzu­le­gen.

Den Beginn der Rabat­te flan­kiert seit dem Herbst 2018 eine rote Johan­nis­bee­re als Hoch­stamm. Die Rabat­te hat Arvid über den Som­mer bis zu ihrem geplan­ten Ende,  am Baum­stumpf unse­rer ehe­ma­li­gen Mira­bel­le, ange­legt und wir haben sie bepflanzt,  sowie mit einem klei­nen Wei­de­ge­flecht-Zäun­chen abge­grenzt. An ihrem Ende nun haben wir nun die Josta­bee­re von Gun­ter als Abschluss der Blu­men-Rabat­te gepflanzt.

Da wir aktu­ell unser herbst­li­ches Wühl­maus Pro­blem haben, die fal­len näm­lich wenn die Fel­der abge­ern­tet sind in den Gär­ten ein (sie haben halt auch Hun­ger), haben wir den Wur­zel­bal­len vor­sorg­lich mit einem Körb­chen aus Hasen­draht umge­ben. Sowie das Pflanz­loch mit Horn­späh­nen vor­be­rei­tet und hof­fen nun das sie gut anwächst.